Spielvorschlag: Geld wieder wertvoll machen

Hier findest Du alle Infos zum OHL auf dem Epic-Empires
Zoshakan
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Spielvorschlag: Geld wieder wertvoll machen

Beitrag von Zoshakan » Do 21. Jul 2022, 21:12

Hey Gang,

heute wollen wir – einfach mal so – ein uraltes, universales Larp-Problem lösen:
Geldwirtschaft im Larp ist schwachsinnig.
- es wird fröhlich Geld ins Spiel gebracht, Figuren sammeln es i.d.R. An, ohne es groß nutzen zu können.
- es gibt kaum Ausgaben für Alltägliches. Ich nenne es mal Lebenserhaltungskosten. Klar gibt es ab und an Krämer, wo man Snacks kaufen kann oder man bespielt und bezahlt auch mal eine Rüstungsreparatur, im Allgemeinen hat man aber kaum Ausgaben
- für Größeres gibt es eigentlich nie Ausgabemöglichkeiten
- Preise sind vollkommen wilkürlich. „Bob hat gerade ein Käsebrötchen für 4 Silbermünzen gekauft...“ - „whaaat? Sally hat sich für das Geld ein neues Schwert geholt“
- weil man nix damit anfangen kann, wird Geld für viele (ohne es irgendwie kulturell zu begründen) wertfrei, weil „man hat es halt“


Also Ziele:
- umlaufende Geldmenge regulieren
- die Notwendigkeit für Ausgaben schaffen
- einen ungefähren Kontext schaffen was wie viel Wert ist


Und weil wir ein geiles Lager mit einer geilen Community sind, können wir das hinkriegen – zumindest intern. Selbstregulierung ist das Zauberwort.

Folgende Lösungsvorschläge:
- es gibt eine bereits 2019 genutzte „Preisliste“ von Nul'Gundum. Die darin erfassten Preise sind natürlich ungefähr Werte. Wenn ein Objekt besonders gut ist oder besonders schlecht, kann es natürlich im Preis schwanken
- jeder Charakter hat einen Startbetrag, dieser ist primär von seinem Stand abhängig. Abermals kann es Abweichungen geben, Grishnukh ist gerissen und reich für einen uruk – sein Spieler gönnt ihm +50% zu seinen Startmünzen, Bolmor ist ein spielsüchtiger Säufer – sein Spieler entscheidet sich freiwillig -50% seiner Startmünzen zu nutzen
- Ausgaben und Abgaben: Viele alltägliche Kosten werden nur selten bespielt: Futter oder Rüstungsreperaturen oder Wundversorgungen, immerhin bespielen wir auch nur etwa 40% des Orklebens auf Con und weniger als 5% seines Gesamten, wenn man aufs Jahr hoch rechnet. Darum abstrahieren wir es einfach: Die selbstherrliche Lagerführung nimmt von jeder Gruppe pro Kopf pro Tag eine Münze. Die Gruppenanführer werden dieses Geld sich höchst wahrscheinlich von ihren Gefolgsleuten zurückholen (denn bedenke: Auch sie haben begrenzte finanzielle Ressourcen).
- Geld wird also „künstlich“ verknappt um eine IT durchaus reelle Ausgabe darzustellen. Orks haben tägliche Ausgaben und müssen täglich Kohle heranschaffen, sonst leiden sie Hunger oder ihre Ausrüstung fällt auseinander oder ihre Anführer rücken ihnen auf die Pelle
- weil es ein Spielangebot ist und kein Zwang, kann man sich (wenn man keinen Bock hat Geld zu beschaffen) natürlich auch smooth raus-“mirizgen“ unter der Voraussetzung dass man dann nicht IT mit dutzenden Münzen rumwirft, was das ganze System abfucken würde






Startkohle:
- Unterschicht: Rekruten, Handlanger, Dullies: 1 Münze!
- Mittelschicht: Krieger, Jäger, Handwerker: 2 Münzen
- Oberschicht: Veteranen, Handwerksmeister, niedere Geistliche: 4 Münzen
- Herrscherschicht: Gruppenanführer, hohe Geistliche: 8 Münzen

Erscheint wenig? Ist es, aber wir haben (ohne Mittwoch) gerade 3 Tage um es zu durchzuziehen. Wenn da jeder mit einem halben Bitcoin auf dem Konto startet, ist da wenig „omfg wie soll ich den nächsten Winter überleben“-Kultur-Feeling.


So, wie sieht's aus? Ich hätte gerne eine Resonanz: Fändet ihr das geil? Ich sehe nur positive Seiten, außer dass man es sich einmal verinnerlichen muss.

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Re: Spielvorschlag: Geld wieder wertvoll machen

Beitrag von Gormok » Do 21. Jul 2022, 21:50

Finds mega geil und hab bock drauf.
Macht handeln, bestechen und co. wieder um einiges attraktiver und generiert viel Spiel und vor allem Druck weil, fuck ich muss irgendwie an Münzen kommen um die Abgaben zu zahlen.
Ich ziehs auf jeden Fall durch :up:

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Re: Spielvorschlag: Geld wieder wertvoll machen

Beitrag von Nakhum » Do 21. Jul 2022, 21:54

Find ich gut.

Geld ist halt auch nur was wert, wenn man damit auch was kaufen kann/muss. Paar Angebote zurechtlegen, die jeder Ork halt bezahlen "muss" oder eher will. Find ich gut.
(Ex.: Suchti braucht seinen Stoff und kauft regelmäßig vom dealer, braucht also Cash und prostituiert sich bei Jugporandor für Lanzentrainings. N anderer bietet Handwerk an, das regen zulauf bekommt weil bei der Musterung jeder hart anschiss bekommen hat dessen Messer nicht geschliffen war.... etc)

Das existente Geld ausm Spiel zu nehmen find ich auch gut. Es wird einfach jedem alles abgenommen und dann neu rationiert. So würd ichs halt machen. (Mit OT-Ankündigung damit man nix ins IT nimmt was nicht weg soll, eh klar)

Edit: Ja ok, hab den Post nochmal gelesen, meinen vorherigen Post hat ja keine Sau verstanden und das meiste steht eh auch alles im Eingangspost so ähnlich schon drinne. xD

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Re: Spielvorschlag: Geld wieder wertvoll machen

Beitrag von Krith'Rup / Slarn » Fr 22. Jul 2022, 07:39

Ich mag die Idee.

Ich habe jedoch einige Fragen:

1. Mit welcher Art von Münze wird jeder Spieler beginnen; Kupfer, Silber oder Gold?

Und wird das aktuelle Verhältnis bestehen bleiben?
(100 Kupfer = 10 Silber = 1 Gold)

2. Bisher benutzte jeder Spieler die Art von Währung, die er in anderen LARPs angesammelt hatte; Drachenfest, EE, alte echte Münzen, die aus dem Verkehr gezogen sind usw. - und da gab es keine Einheitlichkeit (was das ganze Konzept auch ziemlich dumm und sinnlos macht; denn warum sollte ein Verkäufer Währung aus einem Königreich akzeptieren, das das nicht tut überhaupt in seiner Welt existieren?)...

Wird es daher eine Forderung geben, dass wir dieselbe Art von Währung verwenden (E. g.: nur Münzen, die mit EE verwandt sind)?
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Re: Spielvorschlag: Geld wieder wertvoll machen

Beitrag von Zoshakan » Fr 22. Jul 2022, 08:47

Exzellente Fragen!

1) Gemeint sind Kupfermünze bzw. Silberpfennige (also dünne kleine Silbermünzen). 5 davon haben den Wert 1er Silbermünze (also große, dicke Silbermünzen). Gold nutzen wir eigentlich nie, weil es zu leicht zu Inflation führt. In Jugporandor haben wir die Ausrede: Bei uns gilt schlichtweg als verflucht.

2) Nein, wir sind Orks unser Geld ist geplündert. Ziel ist wirklich nur die Menge im Lager zu beschränken.

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Re: Spielvorschlag: Geld wieder wertvoll machen

Beitrag von Tarbûrzakh » Fr 22. Jul 2022, 08:58

Gefällt mir sehr.

Ich war erst auf einer Con mit komplett geschlossenem Geldkreislauf. Hat ziemlich gut funktioniert. (Die Orga hat natürlich auch einiges an Ressourcen in die Bereitstellung von Kaufbarem wie bspw. Essen uÄ investiert, was dem ganzen System sehr zuträglich war.)

Ich bin sehr gespannt wie es so laufen wird! -]
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Re: Spielvorschlag: Geld wieder wertvoll machen

Beitrag von Garouk » Sa 23. Jul 2022, 14:17

Cool das ihr euch da so intensive Gedanken zu gemacht habt. In der Tat ist LARP Geld/Wirtschaftsspiel gemeinhin ja nicht sehr reizvoll und ob der immensen Vielfalt an Vorstellungen, Wertigkeit und überhaupt Aussehen von Währung im LARP schon immer ein schwieriges Thema.
Da ein einheitliches und relativ rigides System überzustülpen, dass eine kleine abgeschlossene Blase schafft kann da mit Sicherheit helfen um Spiel darum zu fördern.

Allerdings ergeben sich aus unserer Sicht auch ein paar Probleme die es da noch zu lösen gilt. Aus unserer (Azshag'Ardai) Sicht natürlich vor allem, was mit Gruppen ist, bei denen das Thema aus verschiedenen Gründen nicht so recht vorhanden ist. Klar aus der Soldateska Logik der Militärtruppen, in deren Hintergrund es Dinge wie "Sold", "regelmäßige Fraßausgabe" und das Bedürfnis alle XMeilen nach einem Gewaltmarsch von Zoshapoleon neue Stiefel erwerben zu müssen gibt, ergibt es total Sinn einen beständigen Geldfluss schon aus Gründen des Alltagsspieles zu betreiben. Für uns aber zB sind solche Themen eher nicht so zentral fürs Spiel, wir wollen sogar ganz bewusst eine gewisse Distanz unserer Kultur zum Thema darstellen, um uns von "modernen" (gemeint ist hier die geschichtswissenschaftliche Bedeutung des Begriffs) Vorstellungen abzuheben und unsere Fremdheit zu unterstreichen.
Klar könnten wir uns da dann einfach raus "mirzigen" aber das ist wahrscheinlich auch nicht in eurem Sinne bzw. schafft dann eine unangenehme Asymmetrie.

Dann wäre natürlich auch die (leider etwas traurige) Frage zu stellen, ob wir überhaupt noch genug "Dienstleistende" Charaktere im OHL haben, um wenigstens im Ansatz einen vernünftigen Geldkreislauf zu simulieren. Gut wir waren jetzt beim letzten Mal nicht da, aber soweit mir bekannt, sind uns doch leider sowohl die dezidierten Heiler:innen als auch Schmiedeleute bis auf wenige Ausnahmen abhanden gekommen, oder?
Zudem wäre es aus Sicht unserer engstirnigen und xenophoben Arschtreterlein doch auch immer eher geboten zuerst zur eigenen Murdach/Drasdech zu gehen, als zu diesen komischen Leuten, die das garantiert nicht richtig machen und sowieso nur "schartige Ruchai Qualität" anbieten. Und beim eigenen Buddy kann man ja auch mit "anschreiben/nen Gefallen offen lassen/mit "ich schütze deinen Arsch" bezahlen.

Darüber hinaus ergibt sich doch dann auch immer das Problem das die Darstellung von sowas immer etwas konträr zur Menge der Anfrage ist. Will sagen, dass es schon (nach allem was ich höre) spaßiges Spiel sein kann einen oder zwei zerfickte Ushatar zusammen zu kleistern, aber wenn dann nach nem TPK einfach 50 Leute geklebt werden müssen, oder 30Panzer ausgedellt werden müssten, dann passiert das doch afaik quasi immer via "joar is wieder da, wurde nicht drum gespielt". Also selbst wenn wir genug Dienstleistungen hätten, ergibt sich doch auch da eine völlig disparate Geldverteilung. Und wenn dann Dinge wie "Ushatar Bob bekommt seinen Vertragssold" weg fallen, ist so ziemlich einzige Aqquisitonsmöglichkeit der Gemeinen das "Plündern" von Münzen bzw das Plündern der eigenen Untergebenen, oder? Und wenn das dann zu einem "muss" wird, weil man garantiert Münzen abdrücken muss, sehe ich da einige Probleme.

Statt also die Sache individuell an die Spieler:innen zu knüpfen würden wir vorschlagen, die Sache vielleicht eher via einer Begrenzung der pro Trupp vorhandenen Münzen zu koppeln. So kann dann im Grunde jeder Trupp relativ autonom selbst steuern wie es um seine Geldwerte geht. Alle wären gehalten sich im Grunde an eine ähnliche Preisliste zu halten und ähnliche Währung zu verwenden. Damit hätten wir dann zumindest mal eine gemeinsame Grundlage für das gesamte Lager, was Geldwertigkeit und ungefähre Verfügbarkeit anggeht.
Aber wie es dann intern gehandhabt wird, bleibt relativ frei und offen.

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Re: Spielvorschlag: Geld wieder wertvoll machen

Beitrag von Urok/Worgahr » Sa 23. Jul 2022, 15:25

Als Außenstehender und auch eher OCL' er der das ganze erstmal nur beobachtet muss ich dem alten Brun Führer da über mir zustimmen.

Ich hab den Thread hier jetzt schon länger verfolgt und die Horrgarch Mok wären auch ne Gruppe die mit Münzen was anfangen kann (sollten wir jetzt Mal irgendwann auf dem EE aufschlagen), aber nicht wirklich mit so etwas wie Sold arbeitet.
Jedoch auf dem ersten Blick klang die Sache mit den Münzen interessant.

Und gut wenn man sich der Situation irgendwie mit einem "mirzig" entziehen kann. Aber rein vom beobachten konnte tatsächlich dieser Zwangs Eindruck entstehen das man irgendwie jetzt an ne Handvoll Münzen kommen muss um diesen und Jenen IT Lagerpachtbeitrag zu zahlen. Wenn das OHL generell seine Mühe hat(kein Vorwurf,DF ist ja ähnlich heiß) das Spieler vllt wegen des Wetters irgendwie ihren Arsch nicht hochgekriegt haben um genug zu "ernten" dann ist das natürlich ein Anreiz Leute ins IT zu ziehen.

Aber manchmal ists nunmal so das man sich eher zu anderen Zeiten aktiviert kriegt als die nicht Maskentragenden Spieler und am Ende scheints 2 Möglichkeiten zu geben.

Man ist der Spielverderber der das Spielangebot nicht annimmt

Oder man zieht da ein mögliches Konsequenzen Spiel durch. Dann die Frage wie Einsteigerfreundlich sowas ausfallen könnte

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Re: Spielvorschlag: Geld wieder wertvoll machen

Beitrag von Zoshakan » Sa 23. Jul 2022, 16:35

Wer kein Bock hat meinen ganzen Text zu lesen:
TLDR: Es ist immer ein Spielangebot, nie Spielzwang. Es ist vielleicht noch nicht perfekt, aber das kann es noch werden, weil wir sind mega die geilo Community.



@Garouk:

„Was ist mit geldfremden Kulturen?“
Wichtiger und guter Punkt den du ansprichst.
Kurz gesagt: „Wir“ (also die Masse aller Gruppen) bezahlt ja die Pro-Kopf-Abgabe an die Lagerführung (also die beiden Truchsesse), quasi als Steuer für diverse Dienste die im Off erbracht werden. Woher der Gruppenführer das Geld nimmt ist ja dem Geldeintreibenden egal.
Wenn Zoshakan 5 Dullies am Start hat, muss er 6 Münzen Abgabe am Tag entrichten. Ob er das von seinen Leuten zurückholt oder nicht, schert die Machthabenden wenig. Was bekommt Zoshakan (und seine 5 Gangsters) dafür? => All die Leistungen die eben großteils nicht IT dargestellt werden (können).
Garouk kommt ja eh ständig an Geld, wird es also zahlen können – was du dann mit deinen Leuten intern ausmachst, ist euer Spiel. Auf der anderen Seite könnt ihr natürlich auch sagen „Geld – hamwa nicht“ dann wäre es kein „rausmirizgen“ aber eine garantierte Möglichkeit für (Konflikt)Spiel. Ob ihr dann einen Sonderdeal raushandelt („wir zahlen in Naturalie X“) oder euch bockig stellt und beef habt, ist euer Ding aber auf jeden Fall wird Spiel generiert.

„Welche Dienstleistungen gibt’s überhaupt noch?“
Das ist ja Kern der ganzen Sache. Es wird nur ein Bruchteil aller Dienstleistungen dargestellt, trotzdem finden sie downtime im Hintergrund statt. Darum wird eben auch die Ausgabe für die Dienstleistung ins Downtime und ins Off verlegt in Form der Tagesabgabe.
Das soll natürlich nicht den Dienstleistern die Möglichkeit nehmen, im Gegenteil: Dadurch das Geld wieder wert hat, hat ihre Dienstleistung wieder wert und das was die Dienstleister dort anbieten ist eben all das, was über das "Abgabe"-Maß hinaus geht.

„Und wenn dann Dinge wie "Ushatar Bob bekommt seinen Vertragssold" weg fallen, ist so ziemlich einzige Aqquisitonsmöglichkeit der Gemeinen das "Plündern" von Münzen bzw das Plündern der eigenen Untergebenen, oder? Und wenn das dann zu einem "muss" wird, weil man garantiert Münzen abdrücken muss, sehe ich da einige Probleme.“

Auch als Nichtdienstleister kann man Geschäfte machen. Als Krieger*in gibt es Belohnungen für Leistungen, gibt es Sold fürs Kämpfen und natürlich kann man auch Plündern. Es ist aber nicht die einzige Einkommensquelle.

Gruppenmünzenregulierung:
Super Idee! Eine Gruppenmünzen-Regulierung fände ich unpassend für alle außer euch (und vielleicht die Trolle?). Münzen einer Gruppe sind ja nicht kommunale Sache IT sondern gehören einer diversen Individuen und wie die damit verfahren, bleibt ihnen überlassen. Darum die Ausnahme für euch Geldverweigerer: Ihr könnt für euch ja ausmachen, dass alles Geld der Gruppe bei Garouk liegt, wie der damit verfährt ist ihm überlassen. So ist es ja auch im Spiel bei euch meistens (zumindest erscheint es mir so, du hattest immer Geld, weil alles zu dir getragen wird). Trotzdem hättet ihr den Spielanreiz der „Beschaffungsnot“. Ich find es übrigens voll verständlich, wenn Gruppenführer IT davon angefressen sind, Zoshakan wird es auch hassen, aber das kann ja auch Spiel bringen.


Ein Punkt den ich noch gar nicht aufgeführt habe, der mir gerade erst gekommen ist: Unsere liebe Lagerführung sollte ihre Kasse auch anfangs reguliert haben. Wir wollen einmal auf dem Con eine Soldausgabe bespielen und ich fände es schön, wenn die Lagerführung dafür auch nicht genug Geld hat und der Rest herangeschafft wäre. Darum radikaler Vorschlag: Am Mittwoch Abend hat die Lagerkasse genau 0 Münzen. Das wäre so ein richtig räudiger Start. Es soll ja allen durch alle Schichten scheiße gehen! <3


@Urok:
Der Zwangseindruck ist richtig. Orkleben ist beschissen. Überall ist Zwang – auch ganz ohne Geld. Niedere müssen sich beweisen, um nach oben zu kommen, Hohe müssen sich beweisen, um die Macht beizubehalten. Orkleben ist immer Leistungsdruck und zum kotzen.
Und gleichzeitig ist es natürlich nur IT. Wenn es asozial heiß ist und wir alle nur rumpimmeln, kann man das klären. Wir sind eine kleine, gute Community, da kann man Probleme bei der morgenlichen Besprechung klären und wenn wir alle erst um 20 Uhr IT können sagt halt Thub in seiner unendlichen Güte „heute erlasse ich euch, weil ich so mächtig und toll bin, die Schuld, huldigt mir“ oder man sagt „das zahlt ihr nächste Woche nach“ wenn der Con rum ist. Und dann geht man da einfach davon aus, dass es passiert.
Und ich denke wir sind alle erwachsen genug, dass keiner es irgendwem OT krumm nimmt wenn man sich „rausmirizgt“. Ich glaube das einzige was man krumm nehmen könnte, wäre wenn einer mit 400 Münzen aufschlägt und die im Club herumwirft als wären es Fuffis. Weil das heißt dann schlichtweg, dass er ein lagerbestreben sabotiert und einen Fick auf die Bestreben gibt.

Wir hatten 2019 den geilen "das Wasser ist verseucht"-Plot und IT waren wir alle am verdursten und regelmäßig sind Leute wahnsinnig geworden, wenn sie was getrunken haben. Da waren wir auch im Zugzwang, aber wenn jemand gerade keinen Bock darauf hatte und nur biertrinkend rumsitzen wollte, dann war das auch cool. Über solche Inkonsequenzien hat man hinweggesehen, weil die Wasserseuche ein Spielangebot war und mehr nicht. Wenn man gerade kein Bock auf "alles ist schlimm" hat, ist halt mal nicht alles schlimm, bis man wieder Bock drauf hat. Easy. :)

=========================

Tatsächlich ist das der Grund wieso ich überzeugt bin, dass es klappt: Wir sind eine kleine, coole Community in die ich absolut volles Vertrauen habe. Leute kommunizieren miteinander und sind erwachsen und wenn was angepasst werden sollte, dann wird es halt angepasst. Das geht on the fly vor Ort. Aber probieren muss man es, sonst hocken wir alle mit unseren 500 Münzen herum und bewerfen uns damit, weil sie so wertlos sind wie Weimarer Währung und haben davon genau 0 Spiel.

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Re: Spielvorschlag: Geld wieder wertvoll machen

Beitrag von Garouk » Sa 23. Jul 2022, 19:04

Danke für deine Erläuterungen.

Hm joar für uns wäre dann spätestens eine Art "Sonderdeal" quasi notwendig. Ich mag mich täuschen, aber für mich hat das irgendwie auch viel mit "in welcher (Geld)Logik operiert die Gruppe eigentlich?" zu tun. Klar Dinge vereinheitlichen (oder mixen, wie bei dem Trupp-Einheiten Ding) ist auch nicht nur verkehrt, aber naja ich für meinen Teil war halt auch schon immer ein großer Freund des orkischen Colorado Mixes ala "bei Trupp A sind Dinge so und Trupp B ganz anders". Klar, ein einheitliches Bezugssystem was Geld anggeht ist garantiert nicht der Untergang des Ruchailandes, aber es wäre halt cool wenn auch Devianzen davon irgendwie valide bleiben ohne das es auf ein: "Joar und damit seid ihr dann raus und/oder der Punchbag" hinausläuft.

Und wie gesagt für uns Azshag zB sind halt viele Dinge wie "Barackenbett im feuchten Stollen", "Slogbûrs süffiges Schleimsüppchen" und "Platte, brüniert Standard Grugulum X.II" einfach gar nicht relevant. Ich mein wir sind halt die debilen Donnereumel die sich in nem Haus erst wohlfühlen, wenn sie ein Zelt drin aufstellen können. Klar Interdependenzen sind supi, aber unterschiedliche Leute brauchen halt einfach unterschiedlichen Kram, bzw, haben unterschiedliche Wege da ran zu kommen.

Ich verstehe dabei auch den teilenswerten und guten Ansatz, uns das Motivationsfeuerchen anzuheizen, indem man die Leutchen ein wenig unter künstlichen Zugzuwang setzt. Allerdings ist es ja auch immer ein wenig random wie man im LARP als Kriegerdude an Münzen kommt. Die eine zieht den Pylgerjockel-mit-dem-prallen-Säckle (der auch bereit und cool genug ist, OT seine Münzen herzugeben), der andere fischt nur Zusammenkunfthabenichtse ab, oder kassiert dank Masterplansturmangriff Garouk 5X in Folge einfach aufs Brett und kann sich am Plündergame gar ned beteiligen (oder macht das ned weil er ein strunzdebiler Wilder ist, der vor lauter "Harr, sieeeeh Aikorrr wie ich sein Grrish opferrre!" 0 Blick für die Taschen des Gemeuchelten hat.
Geht alles und auch "auf die Schnauze bekommen" kann cooles Spiel sein, hätte da aber ein wenig die Sorge das es Leute auf die Dauer doch eher abfucked. Die Pros und Cons von Mangelspiel halt.

Aber hey wir können das auch alles erstmal ausprobieren und dann nachjustieren, alles cool. Mit einer starken Betonung auf "opt-in" kann ork das ja auch erstmal so probieren wie es gut auskommt. (Wobei ich mir schon damals sehr den Ranzen halten musste, als Rîm versuchte ausgerechnet Sakaaf und Garouk die Vorteile von thesaurierenden Schatzoptionen bei einer Stadtbesetzung von Neu-Ostringen schmackhaft zu machen. Bin ma gespannt wie Firma Hüpenbecker uns klar machen will, dass wir jetzt tägliche Standgebühren für unseren schwarzen Camper abdrücken sollen. *denkt an Thub in weißen Badelatschen mit nem Handtuch um die Schultern: "Und um dreinzwanzichuhr Herr Garouk, is hier Nachtruhe, verstehense?" :D

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Re: Spielvorschlag: Geld wieder wertvoll machen

Beitrag von Zoshakan » So 24. Jul 2022, 11:52

TLDR: Es ist alles OT-easy und IT-Drama und nur so viel wie man gerade Bock hat. Jeder Topf findet ein Deckelchen.

Wegen der Azshag-Sonderstellung:
Mal blöd gefragt, bisher hatte Garouk immer wenn er Zoshakan und seine Schergen mieten wollte für Schlägereien Geld um ihn zu bezahlen. Weil ihr immer einen Zulauf an Geld (was man halt so plündert) hattet aber nie ne Ausgabe (weil es für deine Leute wertlos ist, geben sie es einfach ab). So gäbe es einen dritten Weg ohne „fein raus“ oder „Prügelknabe“ zu sein: Du müsstest halt irgendwie an Kohle kommen, was vmtl durch deine Leute passiert – wie du die dafür entlohnst bleibt ja ganz dir überlassen.
Plus theoretisch ein vierter Weg: Wenn man wirklich Naturalien ausmacht, muss man da halt was hinkriegen. Man würde Geld umgehen aber müsste trotzdem eine Leistung erbringen.

Du hast gerade selbst 35 Optionen genannt wie ein Ork an Kohle kommen kann und wenn die alle nicht klappen, kann man sich noch immer raus mirizgen. Meine Idee ist immer als eine Spielbereicherung und -generierung gemeint und nicht als „boah ich muss jetzt placken gehen weil ich OT dazu gezwungen bin“.

Und auch die freiheitsliebenden Azshags werden ja wissen, dass im Leben nix umsonst ist – seien es Dienste, Naturalien, Geld oder sonstige Verpflichtungen. Zoshakan würde auch lieber seine Leute für umme heilen lassen und immer die Klingen geschärft kriegen, aber das Leben ist halt kacke und die Lagerführung (die Wichser!, Zoshakans Meinung, Anmerkung der Redaktion) halten das löchrige Kanu das wir Lager nennen über Wasser, da muss man seinen Teil beitragen.
Was aber auch bedeutet: „Wir“ (also teilnehmende Gruppen) sind zwar im Zugzwang abzuliefern aber genauso muss die Lagerführung Leistung erbringen, weil wenn dem nicht so ist, mucken die geworbenen Truppen ganz schnell auf und dann gibt’s High-Kicks am Lagerfeuer. Ein Orklager ist halt immer ein Fass bei dem nicht so viel fehlt, dass es explodiert, aber das soll es ja auch sein. Und wenn die Lagerwache Geld einfordert und das unterschlägt oder Gruppen bevorzugt/benachteiligt werden, freue ich mich auf Ausrastereien!
Vorteil: Wir haben Krieg ohne das Lager verlassen zu müssen.

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Re: Spielvorschlag: Geld wieder wertvoll machen

Beitrag von Garouk » So 24. Jul 2022, 14:13

Nuja bislang war Kohle in den ganz seltenen Fällen da, in denen wir euch mal echt dringend brauchten (und auch dann haben wir Schlaufüchse meistens dafür gesorgt das die Shrak'kor o.Ä. den Löwenanteil an eurem Lohn bereitstellen, weil "Wir ja nix haben, außer Hosenknöpfen, angemalten Steinen und Naguurs alten Pestdecken.") für solche ultra seltenen Ausnahmefälle allein sehen wir ja auch einen Sinn in Münzen "andere" wollen den Scheiß halt dringend.
Allerdings kommt da lange auch ned so stabil was rein, wie man es glauben mag eben weil wir auch kein "Taschen auf, Münzenkontrolle" oder regelmäßige Plünderabgabe oder sowas haben, es schert uns halt ned, bezw. Kupfer wird eh, soweit möglich, an die Shatraug zuhause abgeführt.

Aber ey is ja auch müssig das jetzt totdiskutieren zu wollen. Du würdest gerne so ausprobieren, dann machen mer das so. Evaluieren ist da gewiss sinnvoller, als sich vorher in "was wäre wenn" Gedöns zu verstricken. Skepsis bleibt, ob das so gut funktioniert, aber nachher sind mer immer schlauer.

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Re: Spielvorschlag: Geld wieder wertvoll machen

Beitrag von Knarack » Mo 25. Jul 2022, 11:01

Jup, für mich ist auch der springende Punkt wie der intern regulierte Geld markt vernünftig gegen externen Geldzufluss reguliert werden soll. Am Ende lässt dass nen Händler halt frustiert zurück wenn der vom Imperium bis zu uns getrottet ist und bei den Orks nur nen Schluck Wasser und ein Kupfer verdient hat, weil die ja nix haben. Söldnertrupps lassen sich halt auch nicht mit ner leeren Lagerkasse kaufen und wenn wer den dicken Fisch an Land gezogen hat und sich reich geplündert, hat "der na dann muss er hart aufpassen dass ihm das nicht intern im Lager weggeplündert wird"-Ansatz, sich bisher immer als reine Theorie dargestellt. Das Argument wir sind ne coole Community ist natürlich völlig valide aber leider auf so fast alles anwendbar.

Für mich gibt es auch die Perspektive wie viel Spiel es eben behindert. Da des gemeinen Uruks Lohn nunmal vom Kämpfen kommt, "Isch hab doch nischts gelernt", hieß es dann eben auch dass Uruk x damit er mit Uruk y zusammenarbeitet sinnvollerweise mit dem Boss von y um Sold verhandelt. Was dann nicht Uruk y spiel bringt sondern dem Boss von y und falls der gerade genau das gleiche Gespräch mit Uruk z hat, weder y noch x.

Auch find ich die Angestrebte Geldmenge schlicht unpraktikabel. Klar Geld soll was wert sein, aber es gibt auch dulli Beschäftigungen wo die kleinste bespielbare Einheit eine Münze ist. Spielst eine Runde Gashniki, bist nen Anfänger hast 1 Münze, verlierst direkt und weisst da du jetzt noch nicht die Obererfahrung vom Orkspiel hast, den Abend nichts mit der anzufangen. Klar du könntest nen Kreditwesen initiieren, aka dir was borgen oder anschreiben lassen, dann den Abend eben was anderes machen aber es ist halt erstmal nicht unbedingt spielförderlich. Manchmal nach n-litern Haradnin beschränkt sich die eigene handlungsfähigkeit eben auf nen paar Würfel auf nen Tisch zu werfen und sein gegenüber der Lüge zu bezichtigen.

Joar, aber am Ende ists mir relativ Hupe. Ich bin die letzten x Jahre mit Knarack ohne viel Geld ausgekommen und werd das wieder tun können. Ist so nen Söldner ding, macht halt. Deswegen find ich den Ansatz eigentlich sehr chic, dass man das Trupp intern kontrolliert. Das Prinzip des Truchsess verlangt Abgaben einfach in kleinerem Kreis. Anstatt deinen Billos Sold auszuzahlen verlangst du von den deinen Tagegeld. Erzeugt dann genau bei denen die Bock auf das Spiel mit Geldknappheit haben, den Zugzwang irgentwie an Kohle zu kommen. Und allen anderen steht es frei ihren Tag damit zu verbringen zu überlegen in welchem Muster sie ihren Weg aus Leichen pflastern wollen. Karo, Schachbrett oder doch eher avangard wild gestreut?

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Re: Spielvorschlag: Geld wieder wertvoll machen

Beitrag von Zoshakan » Mo 25. Jul 2022, 13:55

Gleich im Voraus: Ich sag nicht, dass die Idee perfekt ist. Aber: Der Status Quo von Larpwirtschaft ist halt kacke. Wenn man nix versucht zu ändern, wird nix besser. Wenn man es versucht, kann's besser werden, schlimmer auf keinen Fall. Außerdem kann man ja noch feintunen und Punkte ändern (wozu ich gleich komme).

"Jup, für mich ist auch der springende Punkt wie der intern regulierte Geld markt vernünftig gegen externen Geldzufluss reguliert werden soll."
=> Easy Peasy. Wenn man plündern geht, tut man das im Namen der Armee also des Lagers. Beute muss abgegeben werden - wer sie abgibt wird natürlich anteilig belohnt. Wer sie nicht abgibt, dem werden die Beine gebrochen.
So hat der Plünderer immer die Wahl: Gibt er es ab und erhält nur einen Anteil zurück oder behält er alles und riskiert zertrümmerte Körperteile?
Das abgegebene Geld wird natürlich genutzt, um die Soldzahlung der tapferen Orks zu finanzieren, nicht (nur) für Gruurs neuen Tesla.

(Sinngemäß): "Die oben genannten Startsummen pro Kopf sind zu klein"
Da hast du vielleicht recht. Meine Idee mit wenig zu beginnen war schlichtweg: Wir haben nur 3 Tage, wenn für die das Geld dicke reicht, ist man nicht im Zugzwang. Aber vielleicht muss man gar nicht pleite sein, um motiviert zu werden, sondern nur der Pleite nahe.
Was hältst du von 3/6/9/12? => dafür sind die Abgaben 2 Münzen/Tag/Kopf. So haben die Uruku mehr Startkohle um auf den Kopf zu hauen.
Bedenkt immer: Es kommt auch Geld rein! => Belohnungen, Sold, Beute, wie oft man einen Con mit 0 Münzen angefangen hat und am Ende hatte man 10. Oh und natürlich: Tributzahlung! Ich bin auf jeden Fall dafür, dass irgendwelche Lager uns wieder Schutzgeld geben dürfen.

Geldmenge via Trupp oder via Individuum: Ist ja nix in Stein gemeißelt, kann ja jeder Trupp für sich regeln. Muss halt jede Gruppe für sich davor festlegen.
Zuletzt geändert von Zoshakan am Mo 1. Aug 2022, 08:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Spielvorschlag: Geld wieder wertvoll machen

Beitrag von Nakhum » Mo 25. Jul 2022, 22:40

Für mich gibt es auch die Perspektive wie viel Spiel es eben behindert. Da des gemeinen Uruks Lohn nunmal vom Kämpfen kommt, "Isch hab doch nischts gelernt", hieß es dann eben auch dass Uruk x damit er mit Uruk y zusammenarbeitet sinnvollerweise mit dem Boss von y um Sold verhandelt. Was dann nicht Uruk y spiel bringt sondern dem Boss von y und falls der gerade genau das gleiche Gespräch mit Uruk z hat, weder y noch x.
Jo, absolut geiler Punkt.
Für mich macht das alles hier wenig unterschied (ist mir mal so nach üblen Nachtüberlegungen eingefallen), mir gehts da auch wie dir Knarack.
Allerdings - nochmal zum Punkt mit der Congaline der Verhandlungswütigen vor dem Bosstisch - Wenn Uruk X mit Uruk Y zusammenarbeiten will und ihn demnach für seine Dienste kaufen möchte dann muss der ja nicht zwangsläufig zum Boss und verhandeln. Warum auch. Wenns Gruppenintern cool ist, holt man sich die Kohle hinterher vom Boss, wenns Lagerweit ist, ists Kriegsdienst und wird im Sold bezahlt, wenns Persönlich ist, ja shit happens - hättste halt mal was gscheids geerbt du assi.

Verträge kann man auch anfertigen. Gut, passt vielleicht für den Grugulumer Unarbuben oder den Steppenprinzen weniger als für den Mordorling, legt aber eindeutig Geldbewegungen fest und stellt Beträge in Schuld, die nachweislich von Prügeltrupps eingefordert werden können, die auch wieder Geld kosten... Ramtamtam -> Ich gründe also ein Kreislauf, der nur dann wirklich bespielt wird wenn niemand Geld hat aber alle Geld wollen, weil man ihnen anderenfalls wenn sie zu Arm sind die Beine bricht. Ist wie im echten Leben, nur lustiger und man ist andauernd betrunken dabei und kann auch mal "nö" sagen wenn man am Ende des Tages 0 am Konto hat aber gerne noch bei Grûur die Bâb rauchen möchte.

Ich finds schon cool! Ich hab mega viele Ideen und tolle bunte Vorstellungen die nur darauf warten von der traurigen Realität in tausend Pulversternchen zermalmt zu werden.

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