Frage zu Kettenhemden

Kettenhemden, Brigantinen, Kopfbedeckung, Plattenpanzer... etc.
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Re: Frage zu Kettenhemden

Beitrag von Dûgaz » Sa 4. Jun 2016, 09:38

Ich bin seit einem halben Jahr 14

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Re: Frage zu Kettenhemden

Beitrag von Falschmünzer » So 5. Jun 2016, 22:06

Hm, in meinen Augen sind 20 kg dann schlicht zu viel Gewicht für dich, bevor du ausgewachsen bist. Ich bin mir nicht sicher, ob du das dauerhaft tragen kannst, ohne dir Gelenkschmerzen und Haltungsschäden zuzuziehen. Zwanzig Kilo sind für Kettenhemden auch schon an der Gewichts-Obergrenze für ein einzelnes Teil, da gibt es definitiv praktikablere Lösungen.

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Re: Frage zu Kettenhemden

Beitrag von Urok » So 5. Jun 2016, 23:27

So wie ich ihn verstanden hab braucht er das Hemd ja nicht im ganzen sondern nur Teile davon.

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Re: Frage zu Kettenhemden

Beitrag von Dûgaz » Mo 6. Jun 2016, 06:50

Ja das ist richtig. Trotzdem

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Re: Frage zu Kettenhemden

Beitrag von Draghum » Mo 6. Jun 2016, 08:45

Also irgendwie kann ich mir ein Gewicht von 20 Kilo nicht vorstellen... selbst vollvernietet wiegt ein solches Kettenhemd maximalst um die 15 Kilo ( Mein erstes hat um die 14 gewogen, nicht vernietet) und ich bin n Kerl von 150 Kilo bei 1.96 Körpergröße.

20 Kilo kann ja höchstens bei 6 in 1 Geflecht vollvernietet mit 6 mm Kettenringen zustandekommen...

Ich denke, das mit den 20 Kilo ist eher Versandangabe.

Darüber hinaus: Ich hab dich ja gesehen. Ich würde dir raten von dem Kettenhemd nur die Teile zu nehmen, die sichtbar sind. Das heißt: Ärmel und Rock. Du bist jetzt nicht unbedingt der größte und auch nicht gerade mit einem Muskelpaket eines Adonis gesegnet. Ändert sich vermutlich noch - du brauchst wohl noch 2 bis 3 Jahre bis alles ausgewachsen ist. Und man weiß ja nie, wie stark sich der Körper noch verändert.

Tu dir jedenfalls den Gefallen und haus nicht das ganze Kettenhemd drauf - Leder ist schwerer als Stahl und entsprechend wird dein gesamtgeraffel um die 30 Kilo wiegen. Gerade die Bandscheiben machen das im Wachstum nur bedingt mit. Das ist schon schwer für nen ausgewachsenen, untrainierten Fettritter oder Adipositas dem Elfen.

Ich mein - ich denke mal, dass - auch wenn du noch dreieinhalb Jahre warten musst, eh du mit den Großen spielen darfst - du deinen Fortschritt mit dienem Krempel sehr gerne hier einstellen darfst. Ich bin überzeugt, dass die Community dir gerne mit Rat zur Seite steht.

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Re: Frage zu Kettenhemden

Beitrag von Khrosh » Mo 6. Jun 2016, 20:27

höhö :blüm:

so ein 6in1 aus 6mm ringen hab ich mal angefangen.
hab VA- schweißdraht genommen, wiederliches zeug...
bin genau 50x50 cm weit gekommen, danach hatte ich keinen bock mehr...

liegt immer noch unterm bett, muss das mal fertig machen... :moin:

aber eins nach dem anderen, machen wa ersma unsere orks fertich, wa? :rtfm:

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Re: Frage zu Kettenhemden

Beitrag von Dûgaz » Di 7. Jun 2016, 06:58

Das kettenhemdist jetzt angekommen. Es ist schwerer als ich mir 20kg vorgestellt hatte. Man muss aber dazusagen, dass es aus größeren Dicken Ringen besteht, die von kleineren dicken Ringen zusammengehalten werden. Es ist also nicht das historischste Kettenhemd. Durch diese komische Konstruktion kann man es auch nicht wirklich wie ein Hemd tragen, da es schon wenn es auf dem Boden liegt hart wie ein Panzer ist. Ich hatte es jetzt schon mit viel mühe ca 20 Minuten an. Mehr ist ohne extra Polster schon echt schwer für mich.

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Re: Frage zu Kettenhemden

Beitrag von Draghum » Di 7. Jun 2016, 07:41

Das würd mich interessieren. Mach da mal bitte ein Bild von (Jetzt nicht zwangsläufig mit dir da drin). Einfach mal ein Gesamtbild von dem Teil und ne Nahaufnahme vom Geflecht.

Wenn es 20 Minuten ohne Polsterung für dich unerträglich ist empfehle ich es generell nicht vollständig zu tragen. Historisch trug man den Gambeson i.d.R. ja auch über dem Kettenhemd Alles was darunter getragen wurde war nicht so dick. (16 Lagen Leinen unter nem Kettenhemd wäre auch etwas hart).

Ich würd an deiner Stelle schauen, dass ich die tatsächlich nur ta trage, wo es zu sehen ist - leicht unterlappend. Das hat man ab mitte des 14. Jahrhunderts mit dem Aufkommen der Plattenrüstungen ja auch gemacht. Man hatte nur noch so genannte Voiders und Kettenröcke bzw einen Kragen. Im 15. Jahrundert wurde das i.d.R. nur noch unter Mailänder Harnischen getragen. Gotische Plattenrüstungen hatten vielleicht noch ne Kettenbruche für die Weichteile. Hielt sich nachher also sehr in Grenzen.

Hat nebenbei noch den Vorteil, dass du nicht vollends unbeweglich wirst (scheint ja recht steif zu sein)

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Re: Frage zu Kettenhemden

Beitrag von Karr » Di 7. Jun 2016, 11:26

Und am aller wichtigsten....zieh dir nen Gürtel an...Und zwar nen stabilen.

Im Moment trägst du das Gewicht des Hemdes auf den Schultern....Mit nem Gürtel hast du nen Effekt wie bei modernen Rucksäcken...Ein Teil des Gewichts wird auf die Hüfte übertragen. ..immens wichtig wenn du es n paar Stunden am Stück tragen willst und damit kämpfen willst.

Mein Kettenhemd (Selbstbau) wiegt 19,4kg ...Also durchaus nicht ungewöhnlich das Gewicht.

Aber für Orks finde ich ganze Hemden eher nicht sinnvoll.
Würde also draghum zustimmen. ..zerstückel es

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Re: Frage zu Kettenhemden

Beitrag von Falschmünzer » Di 7. Jun 2016, 23:42

Wie Dragum schon sagte, das wichtigste ist, dass du keine dauerhaften Schäden davonträgst. So dürfte es für dich larptechnisch schlicht nicht zu gebrauchen sein. Der Ringpanzer meines Menschencharakters wiegt sieben Kilo, der Gambeson zwei. Damit schaffe ich nen halbwegs flinken Kilometer-Sprint....vielleicht auch noch zwei, gerade so. Als Ork kommt noch der superisolierende Gummischlach dazu, da ist die Ausdauer deutlich geringer. Kannst ja mal rechnen, wie weit du damit auf einer Con kommst...mit etwas Glück vom Harad'Nin bis zur Baab. ;)
Nimm also entweder nur Stücke oder entledige dich größerer Teile. Einer der Gratstrolche hat einen extrem erotischen Kettenschal konstruiert, daran könntet du dich orientieren.
Oder du wählst die vernünftigste Lösung: Du lässt es erstmal im Schrank liegen, bis du das Gewicht körperlich besser verkraften kannst. Orklarp braucht keine Rüstung um cool zu sein, dafür haben wir genug Beispiele. Mit dünnem Bekleidungsleder, Stoff und und Naturmaterialien kann man eine Menge Zeug machen, dass dich optisch weit genug bringt, um das Spiel auszuprobieren und bei kluger Konstruktion trotzdem noch später als Grundlage für weitere Rüstungen taugen kann. Nebenbei ist es auch der beste Weg, eine gescheite Lagerklamotte zu haben.

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