Euer Spiel - Eure Wüsche - Euer Lazarett

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Zri
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Euer Spiel - Eure Wüsche - Euer Lazarett

Beitrag von Zri » Di 12. Nov 2013, 16:52

So ihr Lieben,

noch ein neuer Threat. Damit dieser Forenbereich einen Sinn bekommt, berichtet doch mal:

-Wie sieht euer Spiel zZ aus (H&A bezogen), auch im Bezug zur anderen Spielern
-Möchtet ihr daran oder an anderen Dingen etwas ändern?
-Wie stellt ihr euch das zukünftige (Lazarett-)Spiel vor?
-Habt ihr Wünsche?


Haut rein ;-)

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Lika
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Re: Euer Spiel - Eure Wüsche - Euer Lazarett

Beitrag von Lika » Mi 13. Nov 2013, 16:13

Ich hab mir die letzten Tage ein bisschen Gedanken gemacht und versuche diese mal zu verschriftlichen.

Was bedeutet für mich Heilerspiel bei Uruks?
Ich mache das Heilerspiel an verschieden Punkten fest.

1. Verschiedene Arten der Heilung
Es gibt verschiedene Arten der Heilung, jedoch empfinde ich nicht alle als „Lazarett tauglich“.
Hier mal eine Zusammenfassung aus dem dazu gehörigen Thema des GuM Heilerbereichs auf Basis einer Auflistung von Lena.

Heilung durch Feldschern

Das Feldscheren ist die Hauptart der Heilung. Sie ist am leichtesten und realistischen darzustellen.

Spielansätze:
1. „Erste-Hilfe“ auf dem Schlachtfeld (kann auch von dem ein oder anderen Uruk selbst erledigt werden. Hier beschränkt sich die Darstellung meist auf das anlegen von Verbänden oder kleineren Eingriffen)

2. Größere und kleinere Operationen ( Begonnen bei dem entfernen von Eiterbeulen bis hin zur Behandlung schwerer Bauchwunden)

3. Richten von Brüchen

4. Nachversorgung von bereits behandelten Wunden

5. Behandlung von chronischen Leiden

Darstellung:
Hier muss man Kreativ sein. Jede Wunde fordert eine andere Art der Behandlung. Z.B. Brechen der Knochen kann gut durch kleine Plastik Pinchen die im richtigen Moment unauffällig zerbrochen werden simuliert werden, was einen sehr realistischen Effekt gibt. Kunstblut ist in vielen Situationen ein Muss für eine gute Darstellung und Wundapplikationen eine Bereicherung des Spiels. Es gibt noch einige weitere Tricks und Arten der Behandlung, die an anderer Stelle genauer erläutert werden sollten. Wichtig ist, dass Feldschern die Kunst ist mit Skalpell, Nadel, Faden und anderen Werkzeugen umzugehen und das Erkennen von Wunden - Sprich das was ein Normaler Arzt auch kann.

Problem ist oftmals die Erkennung von Wunden ohne Telling. Hier hat Lena folgenden Vorschlag gemacht:

Quîlmatu (Lena) hat geschrieben:hier möchte ich beim Erstversorgen mal einen Vorschlag anbringen: Oft bekomm ichs mit wie Leute über den Verletzen knien, und fragen: "was hast du denn?", sich dann sagen lassen was wie kaputt gemacht wurde, udn sich dann daran machen zu heilen.
Dies ist meistens leider ein wenig Telling, hier haben Milka und ich eine sehr schöne Art bei den Hochländern gefunden, die gleichzeitig auch immer Spiel mit sich bringt: Person A bleibt beim Gesicht des Verwundeten, je nach Schwierigkeitsgrat der Verletzung kann dieser ja auch noch IT was wichtiges sagen, oder ist bewusstlos. Person A hält mit Person Händchen, während Person B den Körper komplett abtastet. Selbst bei Schwerverwundeten die Ohnmächtig geworden sind, sollte Person A merken, dass bei beschädigten Stellen sich die Atmung verändert. Genauso sollte es auch Person A auffallen, dass die Atmung zu flach wird, wenn jemand kurz vorm sterben ist, und dementsprechend Panik bei Person B schieben.
Person B sollte hierbei derjenige mit der meisten Heilerfahrung sein, Person A kann hierbei auch Assistent Soldat XY sein. "Händchenhalten" ist in dem Fall vom belangen, weil oft so viel drunter und drüber beim Versorgen geht, dass Worte schnell untergehen, und so die Hand von Person A immer fest zudrückt, sobald sich die Atmung verändert, und Person B beim abtasten weiß, da ist was.
Person B muss hierbei die Reaktionen von dem Verletzen und Person A abschätzen, kann Wunden, Brüche und ähnliches erfinden, und dementsprechend dann behandeln.


Ich ergänze noch dazu, dass sobald eine Reaktion ausbleibt und keine Info über die Verletzung zu Stande kommt, improvisiert werden kann wie man Lustig ist.

Aber auch das kann und soll an anderer Stelle noch mal vertieft werden. Vor allem da bei Orks noch andere Probleme neben dem Tellign existieren (Stichwort Aufwendige Klamotte, die nicht ausgezogen werden kann)


Heilen durch Tränke/Alchemie
Spielansätze:
Hauptaugenmerk liegt auf dem Brauen von Giften und Gegengiften,verschiedensten (Heilt)Tränke, Salben und Tinkturen.

Darstellung:
Auch hier sind Effekte gefragt, besonders bei der Darstellung des Brauens. Alles was schäumt, raucht, blubbert, knallt oder andere merkwürdigsten Effekte erzeugt ist hier gefragt. Aber auch hier gehört das Richtige Material dazu: Fläschchen, Tiegel, Mörser, Kräuter, Flüssigkeiten etc. pp. Wie so oft: Ausführliche Beschreibung folgt an anderer Stelle.

Quîlmatu (Lena) hat geschrieben: Das Dastellen von Einnahmen: die häufigste ist, dass man wohl einen Heiltrank dem Verwundetem verabreicht. Hier ist mir bis jetzt noch nie eine 100% Variante über den Weg gelaufen, wie man Telling komplett ausschließen kann. Man kann es natürlich so IT-Gerecht wie möglich verpacken, Sprich, als Trank austeilerin, sis an den Verwundeten direkt oder demjenigen der den Trank für später haben will: " Sei vorsichtig und nehme ihn mit bedacht, er wird die und die Auswirkungen auf dich haben."
Um das Spiel mit Tränken an zu kurbeln, und weil Shaataz eine sadistische Ader entwickelt hat, heile ich persönlich gerne wenns um Tränke geht, mit Schmerz, flüssigem Feuer, auch mal Wahnsinn,oder ähnlichem. Das soll zum einem verdeutlichen, dass ein Trank, grade ein Heiltrank, einen zwar retten kann, aber dass das auf keinen Fall ein Zuckerschlecken ist. Mit dementsprechenden Nebenwirkungen können sich die geheileten zwar an ihrem Leben und an ihren Körperfunktionen freuen, müssen aber dementsprechend reagieren dun ausspielen (UC Anfang 2012 ist eine von den ZU in den Wahnsinn nach einen meiner Tränke verfallen, von dem erst Rotgrimm sie wieder runterbringen konnte ---> Spiel für zwei Leute, UC Ende 2012 habe ich unseren Wassertroll mit innerem Feuer geheilt, der in Krämpfe verfiehl und vielen in der Umgebung damit Angst machte bis er im Stande war nach Wasser zu rufen)
Zumindest kann man so auf die ein oder andere Weise Spiel erzeugen und auch schönes Spiel haben.


Lika hat geschrieben:1.) Tränke
Ich folge dieser IT Logik (Bei Tränken die sovort bzw. komplett heilen):
- Material ist teuer und ggf. selten
- Herstellung ist langwiedrig
------------------------------------
Fazit: Seltener Einsatz und wenn dann bei wichtigen/ausgewählten Personen.
Ein 0815 Nadak/Pizurk was auch immer ist IT nicht Wert. Die kommen ja immer neu (Also Mordor denken).
Da reicht eine normale Behandlung.

OT-Logik dahinter:- Auch Tränke sollten ausgespielt werden, sollten ggf. Nebenwirkungen haben oder eine gewisse Anlaufzeit
- Wir wollen schönes Spiel. Trank rein fertig empfinde ich als weniger schönes Spiel.

Meine Persönliche Meinung ist das Tränke eher als Zusatz verabreicht werden sollten um die Wundheilung zu unterstützden. Jedoch Gegengifte etc. fallen aber nicht darunter.



Heilen durch Magie


Quîlmatu (Lena) hat geschrieben:Heilen durch magische Art und Weise, sollte die seltenste Variante in unserem Spiel sein. Soweit ich weiß können das eh nur vier Personen im Grat, von denen das bisher nur zwei überhaupt getan haben.

Magie ist in unserem Universum was auslaugendes, aufwendiges, was man selbst im höchsten Notfall nur einsetzen würde.

Hierbei gibt es bis jetzt zwei bespielte Varianten: Einmal von Ashugai, dem Flusstroll der Bukra Shira-hai, der auf wirren Sprachen und grandiosen Rollenspiel direkt auf dem Feld heilen kann, und einmal die Version von Toru Gâash, die das mit Ritualmagie bewerkstelligen kann. Ritualmagie ist hierbei wesentlich aufwendiger, man braucht einen Ort an dem man eine Räucherschale zB aufstellen kann, wir verbrennen dabei meistens noch Bengalfeuer, was man zu passenden Momenten auf Shishakohlen zum Rauchwerk dazu schmeißen kann etc pp.

Beide Varianten bedürfen guten Rollenspiels, in meinen Augen. Und sollten in unserer Welt so selten wie möglich gehalten werden.

Das Spiel des Behandelten hängt hierbei stark vom Behandler ab. Und sollte, im bestfall zusammen harmonieren und passen.


Von Meiner Seite nur zu ergänzen, dass es meines Erachtens nach im Lazarett nichts zu suchen hat und ausschließlich den Schamanen, Shatraug und Priestergekreuch vorbehalten sein sollte.


2. Die Show macht das Spiel
Was heißt das schon wieder? Nun vieles ist ja schon in den Vorangegangenen Punkten erläutert. Heiler- und Alchemistenspiel hat sehr viel mit anständiger Darstellung und Show zu tun. Wir sind in gewisser Weise SC und NSC zu gleich und unser Patient ebenso. Für eine gute Show braucht man einiges an Material und Hintergrundwissen (oder muss gut im Improvisieren und Blödsinnreden sein ;) ). Als Heiler sollte man mit einem gewissen Grundstock an Werkzeugen, Tiegeln mit Salben oder Kräutern, Kunstblut und Verbänden auflaufen. Mit dreimal auf der Wunder herum drücken und einen Verband drum wickeln, ist kein schönes Spiel getan.
Klar, auf dem Schlachtfeld ist es bescheiden als Heiler. Hier sollten wir auch eher als Wasserversorger und Erste-Hilfe-Anlaufstellen fungieren, aber da fängt die Show an. Wir sind in dem Moment IT in der Position zusagen ob der wir den Uruk zurück in die Schlacht schicken oder nicht mit der Wunde. Tausend Möglichkeiten die uns offenbart werden. „Flagit! Mit so einem Kratzer kommst du zu mir? Bewegt dich zurück in die Formation!“ oder „Ich versorge es so, dass du zurück in den Kampf kannst, aber halt dich zurück und komm später im Lager zu mir“ oder „Narr, der Uruk muss ins Lager, ihr beiden! Bringt ihn dort hin! Hier kann ich nichts für ihn tun!“ sind nur ein drei Möglichkeiten.
Im Lager ist dafür gefragt das wir Eindruck schinden. Mit genannten Effekten und ganz besonders dem einbeziehen des Patienten und um her stehenden Leuten. Erzählen was man macht. Immer wieder Anweisungen geben was zu tun ist, Körpereinsatz zeigen (z.B.Richten von Knochen ist nicht leicht, sondern erfordert körperliche Anstrengung) ect.

Auf diese Eeise hat man unglaublich viel Spaß zum einen und es spricht sich herum das bei den Heilern cooles Spiel zu bekommen ist.

Das selbe gilt auch für das Alchemistenspiel. Show,Show,Show

3. Mehr als nur Heilen
Dieser Punkt ist vielleicht nicht so Interessant für diejenigen die nur Teilzeit Heiler oder Alchemisten sind.
Da ich Vollzeitheilerin bin geht das Spiel für mich über die bloße Wundbehandlung hinaus.
- Herstellen von einfachen Salben und Tinkturen
- Anhäufung von Wissen, sprich „Forschung“ und Austausch mit anderen
- Weitergabe von Wissen
- Beschaffung von Material also Handel
- Kundenkontakt Pflegen und neue Kunden werben

Ich will nicht nur Wunden behandeln und den Rest des Tages rum sitzen. Ich will ausfüllendes Spiel
das ich immer betreiben kann wenn ich möchte.

4.OT Verpflichtung des Lazaretts bzw. der Heiler


Lika hat geschrieben:Die Frage ob Heiler auch eine OT Verantwortung haben ist nun nicht wirklich Präsent, sollte meiner Meinung nach aber geklärt sein.

Viele Heiler gehen wenig bis garnicht in die Kämpfe und halten sich meist Hinter den Reihen auf. Aus diesem Grund haben sie natürlich öffters guten Überblick über das was Vorn passiert. Meiner Ansicht nach ist das das einer der Gründe, weshalb Heiler im Kontext der Schlacht immer ein Auge auf die Leute haben sollten speziell für diese Punkte:

1.) Trinken die Leute genug?
2.) Können die Leute noch stehen bzw. sich und ihre Kräfte noch richtig einschätzen?


Natürlich sind diese Punkte nicht ganz so einfach zu realisieren und oft mals passiert es das genau diese Leute nicht auf einen hören. Dennoch gehört es zu unseren Aufgaben immer dafür zu sorgen das wir eine gute Wasserversorgungn haben und einen Blick dafür wann sich unsere Leute übernehmen. Als Heiler haben wir verschiedene Möglichkeiten zu aggieren, wenn wir sehen jemand ist an seinen Grenzen, ohne ihn direkt aus dem Spiel zu reissen: Wir haben das Heilerspiel.
Ich persönlich mache es meist so das ich diese Personen anspiele und sie schlichtweg zwinge sich kurz irgendwo abseits hinzulegen und sich versorgen zulassen. 5 Minuten hantiere ich dann an ihnen herum, gebe ihnen etwas zu trinken und entlasse sie dann wieder. Meist reicht genau das schon um zuregenerieren und sich zusammeln.
Die meisten machen dann auch mit. Mann muss nur bestimmt genug auftretten.

Was ich ebenfalls immer für sinnig halte ist Traubenzuker oder der gleichen dabei zu haben. Wirkt nicht selten wahre Wunder ;)

Alles im allen soll dsa ganze hier Sagen, wir haben auch eine gewisse OT Verpflichtung als Heiler hinter der Schlacht. Wir sind jedoch KEINE SL. Wir können nur soweit auf die Leute achten wie sie selbst das möchten und zulassen. Sollten Situationen eskalieren ist eine SL gefragt (außer es sind absolute voll Deppen).



Rückblick auf das Lazarett EE2013

Planung:
Die Planung war graussig und schrecklich. Da fasse ich mir an die Eigene Nase. Nächstes Jahr muss es besser werden!

Durchführung:

Lika hat geschrieben:Ich für meinen Teil bin gespalten, denke aber im Großen und ganzen war es für das erste Mal nicht schlecht aber es kann viel besser sein. Leider haben wir es nicht geschafft die Spielangebote die wir bieten wollten wirklich anlaufen zu lassen, mein persönliches Spiel war nicht konsequent genug, lange Strecken in dem das Lazarett nicht besetzt war, schlechte OT Abstimmung... um nur einige zu verbessernde Punkte meiner Seits zu nennen.


1. Die Ausstattung und das Feeling war der Hammer! Ich war echt stolz!

2. Schlechte OT Abstimmung und keine IT Struktur. Des war echt schlimm. Auf dem EE selbst gab es kaum Gespräche zwischen uns im Lazarett OT, was einfach der Conmentalität zu Schulden sei. Ich bin da glaub ich ganz groß drin gewesen, nicht auffindbar zu sein. Das sollte nächstes Jahr geändert werden, vor allem da jetzt so viele Motivierte Leute dabei sind. Vielleicht so was wie ne 10 Min Inforunde für die Verantwortlichen jeden morgen oder so.


Was ich wichtig finde wäre, sich noch mal über eine Struktur Gedanken zu machen. Es ist nämlich WIRKLICH nervig ständig Stress zu haben wenn man IT den Brauch betritt, weil irgendwer irgendwas für das Lazarett abgesprochen hat, es nicht eingehalten wurde und dann alle zu MIR kommen, weil die fälschlicher weiße denken ich bin Chef des Lazaretts und bin schuld für alles was da falsch läuft (also IT) und ich stehe da und verstehe nur Bahnhof. Hat mich Zeitweilns wirklich HART genervt, so das ich manchmal OT gehen musste um mich abzureagieren, weils einfach scheiße ist ne ganze Con nur Feuer zu löschen für die man gar nicht zuständig ist. Bitte das nächste mal anders.

3. Ne anständige Regelung für die Wasserversorgung!!!!!

Hier noch die Links zum Lazarett-Feedback Thema: viewtopic.php?f=186&t=10500&p=172080&hilit=Lazarett#p172080


Was wünsche ich mir für Heilerspiel?

1. Durch cooles Spielangebot mehr Leute von diesem Aspekt des Spiels begeistern, so dass mehr Leute zu uns kommen um sich Heilen zu lassen

2. Ausarbeitung von Grundlagen um dem Spiel tiefe zugeben.

- Einheitliche Schrifft (?)
- Lehrstunden + Ideensammlung für Themen
- Glosar für Bezeichnungen im Heiler/Alchemisten Spiel
- Pflanzen Glosar mit BS Bezeichnungen
- Tinkturen und Substanzen Liste
- Abgrenzung zwischen Heiler und Alchemisten (Wer kann was)
- Entwicklung und klare Definition von "Rängen"
- Bastelanleitungen (Heilerbestecke, Wunden, Kunstblutrezepte)
- kl. Guide als OT Heilerhilfe "Wie heile ich ohne Telling" (oder so ähnlich)
- Sammlung von Wunden und Behandlungsmetoden
- Absurde Theorien der vers. Glaubens- und Kulturrichtungen
- Was wird von dem H&A Spiel erwartet?
- Lazarett Organisation OT/IT


3. Konflikt und Diskussions Potential IT, durch verschiedene Anschauungen im Bezug auf die Frage wie Heilung/Alchemie Funktioniert, was wirkt und was nicht ect. → Einflüsse der Verschiedenen Kulturen

4. Eine bessere IT und OT Struktur des Lazaretts!!!



Alles in allem sollte es das nun sein :D Ich habe sicher noch einiges Vergessen. Aber das werde ich bei Zeiten mal ergänzen. Ich hoffe überhaupt wer hat den Ansporn dat zu lesen :D

Bevor ich es vergesse hier nochmal die Links zu den Alten Lazarett Themen:
Feesback: viewtopic.php?f=186&t=10500&p=172080&hilit=Lazarett#p172080

Wünsche und Ideen: viewtopic.php?f=186&t=10110&hilit=Lazarett

Werbung fürs Lazarett: viewtopic.php?f=186&t=10329









Wer noch Bock hat kann hier noch weiterlesen. Das Sind ein paar Ambientetexte darüber wie ich mir das Leben als Heiler so vorstelle gemischt mit eigenen Erfahrungen. Have fun.

Ambientetext 1: Das Lazarett
Es stinkt nach Blut, Eiter, Schweiß. Der Dunst von verbranntem Fleisch und Räucherwerk hängt zum schneiden schwer in der Luft. Im schummrigen Licht der Kerzen zeichnen sich Tische, Regale, Liegen und die Silhouetten von beschäftigten Uruks ab. Sie hantieren mit Tiegeln und Flüssigkeiten. Zwischen durch greifen sie nach Kräutern die in Bündeln von der Decke hängen oder Behältern die abscheulichste Dinge beinhalten. Auf einem breiten , stabilen Tisch liegt ein wutentbrannt brüllender Uruk mit schmerzverzerrten Gesicht. Ein weiterer Uruk steht über ihm, die Hand in einer tiefen Wunde im Magen des Verletzten. Trotz der dicke Lederriemen mit denen der Verletze fixiert ist bäumt er sich unter Schmerzen auf, windet sich unter den Griffen des Feldscherers. Bellend brüllt dieser Befehle worauf hin weitere Uruks ins Lazarett stürmen. Sie greifen nach dem Verletzten und drücken ihn gewaltsam auf den Tisch. Dem Feldscherer werden Besteck, Kräuter und Salben von einem interessiert schauenden Uruk, der jeden Handgriff genau betrachtet zugereicht. Die hasserfüllten Beleidigungen des Verletzen werden von mal zu mal schärfer bis schließlich einer der Uruks die Geduld verliert und dem mit einem gezielten Schlag ein Ende setzt. „Das kostet Extra!“ flucht der Feldscherer und macht sich wieder an sein Werk, den nun Bewusstlosen zu behandeln.


Ambientetext 2: Das Lazarett 2 - Ruhige Stunden
Das Licht des Tages fiel stumpf durch die offenen Seiten des Verschlages ins Innere der Baracke. Der beißende Gestank war Teil des Verschlags geworden, keiner der hier Arbeitenden Uruks störte sich daran. An einem der großen Tische stand ein junger Uruk und machte sich daran zu schaffen die Blutlache runter zu wischen. Das faulig stinkende Urukblut klebte ihm an den Pranken, im Gesicht, in den Haaren. Er war es gewöhnt, das war sein Tages Geschäft. Zäh tropfte die dunkle Flüssigkeit an einer der Ecken hinab, auf den lehmigen Boden der schon lang nicht mehr braun war. Es war ruhig, grade zu langweilig. Zwei Uruks hatten sich noch mit Haut überzogenes Fleisch besorgt und übten daran das nähen kleinerer Wunden. Eine Lob stand etwas abseits und breitete Kräuter in der sengenden Mittagshitze aus. Das tägliche Geschäft.


Ambientetext 3: Nachversorgung
„Mir ist egal ob du saufen willst! Halt still oder ich sorge dafür!“ Die Lob griff dem besoffenen Uruk grob in die Seite. Fluchend versuchte er auf zuspringen, doch das Gewicht der Lob, die ihr Knie in seine Lenden bohrte und die Wunde die ihn seit Tagen quälte hinderten ihn. Er versuchte diese dreckige Lob mit einem Schlag von sich zu stoßen, aber der Schmerz der seinen Körper bei dem Versuch durch zog überwältigte ihn. Hilflos war er der Lob ausgeliefert und er haste das. Ein Blick in die Runde der anderen Pizurks sorgte dafür das er nicht noch einen Versuch wagte. Es wahr schon erbärmlich genug. Die Uruks drumherum lachten laut, wohl wissend das sie vielleicht irgendwann dort sitzen würden. Die Lob legte die eiternde Wunde frei und betastete sie. „Wärst du täglich zu uns gekommen und hättest die Wunde trocken gehalten, hättest du keine Probleme mehr. Jetzt muss ich wieder aufschneiden! Das Kostet und wird deinem Gratû sicher gefallen...“ Als ob sie das gesprochene unterstreichen wollte bohrte sie einen Finger in die Wunde bis der grün-schwärzliche Saft zäh und langsam aus trat. Es begann erbärmlich zu stinken, so das alle Uruks drum herum begannen zu würgen. Ihm war es egal. Wieder durch zog der Schmerz seinen Körper, schlimmer als zuvor. „Flagit Lata!“ Er Schafte es der Lob unvermittelt seine Faust ins Gesicht zu schmettern. Als sie auf dem Boden landete und er sich zurück fallen lies durch zog ihn abermals dieser gnadenlose Schmerz. Um ihn herum ertönte lautes Gelächter, nur die Lob am Boden schwieg. Dann rappelte sie sich auf, wischte sich das Blut von Nase und Mund und zog dann ein dünnes, langes, scharrtiges Messer hervor. „Ich hätte mein eben geschliffenes Messer für dich verwendet. Aber da deine Schmerzen scheinbar auszuhalten sind... nehme ich das hier.“ Dann bellte sie die anderen Uruks an „Los haltet ihn fest, oder wollt ihr das nächste mal?“ Unruhig standen einige Uruks auf und wieder erfüllte schmerzverzerrtes Gebrüll das Lager.



Ambientetext 2: Folter und Übungsstunde (sehr lang)
Gemurmel, Gelächter, gehässige Ausrufe, Gejohle – Es war ein Ereignis, dass den tristen Soldaten Alltag aufbrach und das sowohl die niederen, als auch die hohen Uruks wie - verwesendes Fleisch die Maden – anzog. Einige der Niedersten drängten sich nach vorn um das grausame Spiel von Nahem zu sehen, andere saßen auf einer nahen Treppe und spähten geifernd in das innere des Unterstandes. Im Zentrum der Menge stand der grobe,massige Behandlungstisch. Auf ihm lag ein vor Angst keuchender Shara. Seine Augen zuckten umher, auf der suche nach etwas vertrautem, einem Ausweg oder etwas, dass seine Qual lindern hätte können, doch wohin er auch blickte, er sah nur grässliche Fratzen, Angst einflößende Werkzeuge und Behälter in denen die schrecklichsten Inhalte schwammen. Zwei der kleineren Uruks drängten sich so weit vor, dass sie aus dem Mangel an Platz auf den Tisch sprangen ohne auf den gefesselten Shara zu achten. Einer der beiden landete auf einen der Arme des Sharas. Das Laute knacken, der Schrei des Sharas und die Erwartung auf Mehr lies die Menge lauthals Grölen. Der Gestank von geronnen Blut, Eiter und verwesenden Fleisch mischte sich mit den beißenden Körpergerüchen der Uruks. Nicht einmal die vielen Kräuter oder das Räucherwerk der Zîmal schafften es gegen die aggressive Mischung der Gerüche an zu kommen, sondern trugen ihres dazu bei. Panik stieg in dem Shara auf, Panik und Ekel. Ein Ekel wie er ihn bisher nicht kannte. Röchelnd und würgend kotzte er den Inhalt seines Magens auf den Tisch und über einen der Uruks. Wieder begann die Menge grässlich zu lachen, bis auf den Uruk den es erwischt hatte. Schnell hatte er einen Dolch gezogen und wollte ihn dem Shara in den Hals rahmen, doch ein anderer Uruk hielt ihn auf. „Steck dein Messer weg! Wir brauchen den noch!“ der wüttende Uruk schnaufte und steckte wieder willig das Messer weg. Dann traten drei weitere Uruks an den Tisch. Sie legten eine Arsenall an dünne Mässer, Hacken, Nadeln und merkwürdigen Gerätschaften neben dem Shara zu recht. Ein anderer brachte stinkende Flüssigkeiten in kleinen Fläschchen, Salben und Pulver. Alls letztes trat ein Uruk an den Tisch und hängte abstruse Zeichnung an eine der Wände. „Ihr zwei, seht ihr diese Knochen in der Mitte des Oberkörpers?“ Gemeint waren die Uruks die auf dem Tisch saßen und nun nickten. „Brecht Sie ihm.“ Grunzend machten sich die beiden an ihr Werk, angefeuert von den umstehenden Uruks die das Gebrüll des Sharas genossen. „Narfîk, jetzt zeig was du gelernt hast und richte die Rippen wieder!“ Eine junge Lob trat an den Tisch und machte sich an ihr Werk. Wieder war das laute brechen und knacken von Knochen zu hören, doch die Schreie des Sharas waren verstummt. Eine andere Lob trat an den Tisch und flößte dem Shara eine scharf stinkende Flüssigkeit ein. „Haltet ihn fest!“ bellte der scheinbar Kommando führende Uruk. Dann nach einigen Augenblicken lies seine Gegenwehr für kurze Zeit nach. begann der Shara lauter zu brüllen als zu vor. Er brüllte nach Nîn, behauptete von innen heraus zu verbrennen. Vier Uruks packten ihn mit Mühe und versuchten ihn möglichst ruhig auf dem Tisch zu halten. „Du, kümmere dich um den Arm und beschreibe den anderen was du tust!“ Ein hagerer Uruk humpelte an den Tisch und begutachtete unsicher den gebrochen Arm. „Ich... Ich...“ „Ich?!Ich!? WAS WILLST DU DAMIT SAGEN! DU BIST NUTZLOS FÜR DIESES LAZARETT! SEIT ÜBER EINEM HIISHDUMP LERNST DU HIER UND DU STOTTERST IMMER NOCH!“ brüllte der leitende Uruk. Der hagere zuckte unwillkürlich zusammen. Die umher stehenden Uruk begannen ihn sofort zu beschimpfen und zu bespucken. „Verschwinde!“ Bei dem Versucht durch die Menge zu entkommen fing der Hagere sich Schläge, Tritte und weitere Beschimpfungen ein. Der Leitende hingegen bedeutete einer der Lobs die Aufgabe zu beenden. Mit schnellen Handgriffen richtete und schiente sie den Bruch. Zufrieden nickte der Leitende als er das Werk begutachtete.

Noch einige Zeit waren Schrei, Gelächter und das brechen von Knochen zu hören unterbrochen von Anweisungen und Erklärungen. Als die Schrei des Sharas leiser wurden wies der führende Uruk einen anderen, brachialen Uruk an dem Shara in den Magen zu rammen. Das dumpfe Geräusch gemischt mit dem lauten knacken weiterer Knochen, als der Prügel auf das Fleisch des Sharas traf, veranlasste die tobende Meute, die immer weiter gewachsen war, zu einem fast entzückt klingenden Grunzen. Auch der leitende Uruk blickte nun mit Genug tuendem Blick auf den zerschundenen Körper vor ihm. Die flache Atmung lies die Brust kaum merklich auf und ab schwellen. Zielbewusst zog er seine Ärmel hoch, band sie fest und griff nach einem der größeren Messern. „Seht ihr eine Wunde?“ die Uruks drumherum schüttelten den Kopf und vereinzelnd war ein „Narr“ zu hören. „Also würde keiner von euch einen Schritt ins Lazarett setzen, Akh?“ Es folgte Zustimmung. Der Uruk nickte und mit sicherer Hand führte er das Messer über die Stelle welche der hölzerne Knüppel Waffe getroffen hatte. Es war eine stumpfe, alte Klinge weshalb er mit Druck mehrmals hintereinander über die selbe Stelle fahren musste. Mit jedem der unsauberen Schnitte quoll mehr und mehr dunkles Blut hervor. Der Shara schien davon nichts mehr mit zu bekommen, nur vereinzelt zuckte er zusammen und machte es dem Uruk leicht seine blutige Arbeit zu verrichten. Etwas später klaffte eine tiefer Schnitt im Magen des Sharas. Die Wundränder wurden von zwei der Lobs mit Hacken ähnlichen Werkzeugen auseinander gehalten. Mittlerweile hatte das Blut des Sharas den Tisch getränkt und tropfte an den Seiten hinab. Der operierende Uruk lies sein Hand in die Wunde gleiten und schien etwas zu suchen. Unter dem widerliche Schmatzen des Bluts und der Gedärme die unter dem Druck der Pranke zur Seite rutsche ertastete der Uruk schließlich das was er suchte. „Nur weil ihr keine Wunde seht, heißt das nicht das ihr nicht verletzt seit Uruks. In euch drin, die Gedärme, sind wie rohe Eier. Ein harter Schlag, auch wenn er nicht unsere Knochen zum bersten bringen würde, kann unsere Gedärme... zertrümmern“ Die Uruks rieben sich unmerklich über den Magen „Ihr hört es nicht, spührt es wahrschienlich auch nicht sofort. Aber das Grish das durch die fließt, kann dadurch von seinem Weg abkommen und sich an Stellen sammeln, wo es zu nichts mehr nutze ist. Ihr verblutet von innen, wie dieser dreckige, heulende Shara!“ Nun schwiegen die Uruks. Nur vereinzelnd war ungläubiges Murmeln zu hören. Der Uruk bedeutete einem anderen Uruk, ebenfalls in die Wunde zu fassten, genau dort wo er seine Pranke hatte. „Mit leichtem Druck drauf Pressen um das Blut dort zu halten! “ Er zog seine blutüberströmte Klaue hervor, verlangte von der Zîmal eine Salbe und lies sich Nadel und einen bestimmten Faden bringen. „Dieser Faden wurde von einem besonderen Skoi gesponnen. Zusammen mit dieser Salbe und einem bestimmten Kraut entsteht Hitze die so stark ist wie ein glühendes Eisen. Nur damit kann eine solche Wunde behandelt werden. Ob es gelingt... weiß keiner.“ Er zog den Faden zu nächst durch die Nadel und dann durch die Salbe. Als nächstes griff er nach einem Werkzeug das an einen dünnen Stößel erinnerte. Diesen gab er dem Uruk dessen Pranke in dem Shara steckte. „Leg das auf den Punkt, halte ihn fest und ziehe dabei langsam deine Klaue daraus. Aber das Ding hälst du dabei fest!“ Dann grub er ein weiteres mal, eine seiner Klauen mit der Nadel in die Eingeweide des Sharas und begann mit groben Stichen etwas zu nähen das er nicht zu sehen schien. Als er fertig war zog er den Stößel heraus, tunkte ihn in zerstoßene Kräuter und führte ihn ein weiteres Mahl in die Wunde. Unwillkürlich begann es nach verbrannten Fleisch und kochendem Blut zu stinken. „Es ist egal wie ihr die Wunde näht. Ihr wollt nur das die Wundränder möglichst nah aneinander liegen, damit die Hitze sie wieder miteinander verschmelzen und das Blut dort behält wo es hingehört.“ Die Antwort darauf war zustimmende raunen. Zufrieden wischte er sich seine Pranken an seinem Lederwams ab. „Los, versucht den Shara am Leben zuhalten, als ob er ein Uruk wäre. Eine solche Übung bekommen wir selten.“ Sofort machten sich mehre Uruks über den Shara her um ihr können zu beweisen ohne darauf zu achten, dass sich die Braust des Sharas nicht mehr bewegte.

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Re: Euer Spiel - Eure Wüsche - Euer Lazarett

Beitrag von Zri » Do 14. Nov 2013, 13:34

Vielen lieben Dank dafür. Ich schreib bei Gelegenheit auch noch einmal ausführlich =)

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Re: Euer Spiel - Eure Wüsche - Euer Lazarett

Beitrag von Lika » Di 26. Nov 2013, 11:31

Scheint ja grade so als ob ich euch verschreckt hätte :( Hoffe es liegt nur daran das es überall zur Zeit drunter und drüber geht.



Hab mal ein paar Wünsche und Vorstellungen aus anderen Themen zusammen getragen:

War cool
- Kräuterstunde
- Operationen
- Kräuterküchen Feeling
- Klatsch und Tratsch treff ("Dorfbrunen Feeling")

Ideen/Anregungen/Wünsche:
- "abgefuckte" Zeichnungen auf Leder etc. die rum hängen/liegen
- Torso zum Operieren
- mehr Platz
- Lazarett um Lagern
- Einrichtung umstellen um Platzproblem zu lösen

Uncool
- zu wenig Platz
- OT-Zone bei Kämpfen da in der Kampfzone


Skrizgal hat geschrieben:Ich fands auch sehr cool.

Die Kräuterstunde mit Ont-Ash und Fûsh waren echt klasse, oder auch die OP, bei der ihr der Ronk (wie war ihr Name noch gleich?) die Welpen entfernt habt sind mir gerade am klarsten im Gedächtnis - das war fast filmreif! ^-^

Absolute Bereicherung mMn, ich fänds ohne ja fast doof. xD


Rashat hat geschrieben: [...]
man hatte wirklich das gefühl in einer art kräuterküche von irgendwelchen zwielichtigen kreaturen zu sein.

was ich klasse fände wären noch abgefuckte zeichnungen von körpern/wunden/.... auf lederhäuten oder so, so richtig psycho mäßig.
ansonsten weiter so, ich finds toll :up:

ergänzung:

es muss ein leichentorso her, an dem ihr nebenher rumschnibbeln und forschen könnt! vielleicht baue ich sowas mal..... Oo)


Raûuk hat geschrieben:Auf jeden Fall! Ein super Element im OHL. Macht weiter. Hatte auch immer das Gefühl, dass das Lazarett ein bisschen den Dorfbrunnen ersetzt bei dem man sich zu Klatsch und Tratsch treffen konnte wenn nichts los war.


Krankaar hat geschrieben:[...]

ihr braucht aber mehr platz. ich fand es immer sehr eng und wenn drei verletzte plus zwei heiler zugange waren konnte man sich sogut wie nichtmehr bewegen.

[...]


BulTok hat geschrieben:[...]
Das Platzproblem ist mir auch aufgefallen, allerdings fürchte ich, da ist nicht wirklich mehr drin.
Ich fand die Platzierung im Lager latent ungünstig, da das Lazarett bei jedem Angriff OT geschützt werden musste und dementsprechend sich auch recht schnell zur OT Zone entwickelt hat.


Krankaar hat geschrieben:das platzproblem könnte man mMn recht leicht entspannen, wenn man zwei seiten komplett offen lässt. dies jahr war es ja durch zwei seiten vom "turm" geschlossen, eine seite wurde fast komplett von der turmtreppe abgedeckt und an der offenen seite stand der große op tisch. somit hatte man im endeffekt insgesamt nur 2m platz an dem man rein und raus konnte. wenn man jetzt die treppe etwas besser platziert und den vorderen op tisch einfach parallel an die rückwand schiebt gibts mehr platz und man kann die verletzten auch etwas mehr auslagern.


Raûuk hat geschrieben:gerade das fand ich gut. Da drinnen sollten besser eh nur Patienten und Heiler rumrennen. PO Tisch könnte man aber vielleicht etwas weiter hinausstellen.


Hier noch mal ein Beitrag von Thub im GuM Forum wie er sich Heiler unter den Uruk vorstellt:

Thub Durubârz hat geschrieben:
Nar´brish hat geschrieben: [...]Ich stell mir Uruk-Medizin ansich als was sehr effektives und vollkommen andersartiges vor. Wahrscheinlich sogar so andersartig, das es imkompatibel für andere Rassen wie zB nen Mensch oder Elb wäre. [...]



Ja ich sehe das eigentlich genauso und so wie ich Dashik verstehe sie auch.

Es darf halt nicht zu einem Abklatsch von menschlichen Ärzten werden.

Ähnlichkeiten dürfen natürlich bestehen ... aber das Ableiten von der Erfahrung der Naturvölker halte ich für den richtigen Ansatz.

Genauso wie die Theorie der 4 Säfte usw.


Die Heilung ist nicht dafür da um Uruk ein langes angenehmes Leben mit guter Rente zu bescheren, sondern um sie so lange effektiv zu halten wie es geht.

Wenn der Körper gesund gehalten ist, ist das der beste Weg.
Wenn er nicht mehr richtig gesund gemacht werden kann, dann wird entschieden ob es sich noch lohnt iwas daran zu machen (da wir Schwierigkeiten in der Wehrversorgung haben ist das bei den meisten der Fall) oder ob er evtl. noch als Ersatzteillager oder Versuchskaninchen oder ähnliches funktionieren könnte.

Sprich ein Uruk mit einer offenen Verletzung wird während der Schlacht einfach wieder zusammen gebunden wenn er dann weiter kämpfen kann und nicht geschont bis es ihm nach der Reha wieder gut geht

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Re: Euer Spiel - Eure Wüsche - Euer Lazarett

Beitrag von Najat » So 1. Dez 2013, 15:21

Also erstmal: vielen vielen Dank für die Mühe & die Zusammenstellung und sorry für die späte Reaktion, tatsächlich liegt das glaub ich eher an der Jahreszeit, als an irgendetwas anderem.

Kann da generell allem zustimmen. Die Ambientetexte fand ich cool und passend.

Thubs Vorschlag finde ich auch ganz cool: dass Orks je nach Hintergrund ganz eigene abstruse Körpertheorien entwickelt haben. Ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist, aber bei Stevies für die TQ geschriebenen Hintergrund wird explizit beschrieben, dass Orks zwar humanoid aber doch körperlich anders sind. Z.B. dass sie schwarzes und zähflüssigeres Blut haben, deutet ja auch auf eine ganz andere Verstoffwechselung und andere chemische Grundbausteine hin. Oder dass ihre Rippen massiver sind und sie wenigere haben. Außerdem kam ja auch der real-historische Fortschritt menschlicher Anatomie- und Medizinforschung verstärkt durch Einrichtungen wie Universitäten, fand Verbreitung durch Verschriftlichung und den Buchdruck, sowie dem steigenden Bildungsgrad in der Bevölkerung. All das ist bei den meisten Orkvölkern so nicht gegeben, oder? Wenn Wissen viel mündlich übertragen wird, wird es fehleranfälliger, gerade weil unterschiedliche kulturelle und 'religiöse' Hintergründe darauf Einfluss nehmen können - je nachdem, wer es weiterträgt. Ich fänd es also ziemlich cool, wenn wir zwar gemeinsame Vorgehensweisen entwickelt haben, aber durchaus unterschiedliche Theorien dahinter stehen (Stichpunkt Aderlass - das schlechte Blut rauslassen, etc.).

Das spielt dann auch eine Rolle beim Punkt 'Mehr als nur Heilen' bzw. Forschung. Da Najat auch ein recht gebildeter Ork ist und sich für sowas interessiert, könnte ich mir da gut Austausch vorstellen. Allerdings ist sie dennoch hauptsächlich Feldscherin und die Theorie drum herum wäre dann mehr ein persönliches Hobby, weil es zu ihrem Char passt. Generell denke ich, dass Najat vorallem militärisch gesehen Feldscher ist und sich gerne der gesamten Lazarettorganisation unterstellt, solange sie Schülerin ist, aber ansonsten definiert sie sich eher über andere Dinge und ist keine Vollzeitheilerin. Aber da muss man auch mal sehen, wie sich das IT so entwickelt, der Char ist ja noch ziemlich frisch und ich lege mich ungern vorneherein so sehr fest.

Zum Feedback:

- ich bin für Felix' Vorschlag mit den Zeichnungen auf Leder - wäre auch bereit mich mal an sowas zu versuchen (ich würde allerdings auch die Runenschrift verwenden)
- Kräuterstunde finde ich super - Frage ist, ob und inwiefern wir IT-Begriffe für alles erfinden können, da es das reine Chaos und Vokabellernen wird, fände ich aber als Idee generell gut
- Klatsch- und Tratsch: Hallo, wir sind fast nur Lobs und wer bekommt mehr mit als wir? ;-) Finde die Idee ziemlich gut, dass wenn man was wissen will, mal im Lazarett vorbei kommt und unaufällige Fragen stellt.
- Torso zum Operieren ist ne nette Idee, aber unlogisch, da der verrotten würde und wo bekommt man dann immer einen neuen her? Seuchengefahr zu groß und ich glaube nicht, dass die Heiler das Risiko für ein paar Übungen eingehen würden. Dann doch lieber immer wieder ein paar frische Opfer fangen und üben!
- Platzproblem... keine Ahnung, wie sich das von der Lagersturktur her ändern soll- eigentlich sehe ich das wie Fe (Rauk), der meinte, das gehört zum Ambiente und da drinnen hat halt auch keiner sonst was zu suchen, aber wir sind ja jetzt auch einige Auszubildende und wenn gekämpft wird, liegen da überall nur noch Leute herum = keine Übersicht, wer eigentlich zu heilen ist + kein Platz es zu tun...

Zum Thema OT- Verpflichtung kann ich dir komplett zustimmen. Trotzdem sind wir ja auch SpielerInnen und können nicht alles sehen, sprich sind keine SL. In einer Endschlacht mit Respawn macht Heilung mMn auch nicht so viel Sinn, da lohnt sich Wasser austeilen mehr. Klar schaut man dann auch mal, wers wirklich brauchen kann. Übersehen kann man trotzdem immer was. Wichtig ist, dass wir da sind und es versuchen :)

Zu Punkt 2. Ausarbeitung von Grundlagen um dem Spiel Tiefe zugeben:

- Wie gesagt, die Keilschrift die wir benutzen ist mega einfach und wie man erkennen kann, klar an unsere reale Schrift angelehnt (alles andere wird glaub ich irgendwann echt zu kompliziert). Ich kann sie IT sowie OT lesen und schreiben und Najat könnte sie auch lehren. Die Schrift ist manchmal etwas verwirrend, weil sich einige Zeichen ähnlich sehen und je nach Gründlichkeit des Schreibers auch verwechselt werden können. Wie viele reale Sprachen und Schriften auch, handelt es sich hierbei um eine Kontext-Schrift, das heißt man kann sie nur dann richtig gut und sicher lesen, wenn man den Kontext kennt. Also wenn man das Wort "Heilpflanze" entziffert hat und danach kommt ein Begriff der "Sa" anfängt und "be" aufhört und dazwischen das könnte ein L oder ein F sein, dann checkt man recht schnell, dass das ein L sein muss und das Wort "Salbe" heißt. Mit etwas Routine kann man das flüssig lesen. Wenn man in deutscher Sprache schreibt und die Keilschrift benutzt, hat man das Problem mit den Umlauten (ä,ö,ü): wir machen einfach ein a mit zwei Pünktchen seitlich dran, das sieht dann in der Ausübung ziemlich cool aus und hat was fast Arabisch anmutendes. Anbei mal ein Beispiel einer Schriftrolle als Beispiel - ist leider etwas unscharf fotografiert:
Bild

Das ganze Alphabet stell ich euch nochmal seperat rein, finde gerade die Datei nicht.

So viel erstmal von mir. Weiteres folgt :)

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Re: Euer Spiel - Eure Wüsche - Euer Lazarett

Beitrag von Zri » Mo 2. Dez 2013, 13:42

Najat hat geschrieben:Thubs Vorschlag finde ich auch ganz cool: dass Orks je nach Hintergrund ganz eigene abstruse Körpertheorien entwickelt haben. Ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist, aber bei Stevies für die TQ geschriebenen Hintergrund wird explizit beschrieben, dass Orks zwar humanoid aber doch körperlich anders sind. Z.B. dass sie schwarzes und zähflüssigeres Blut haben, deutet ja auch auf eine ganz andere Verstoffwechselung und andere chemische Grundbausteine hin. Oder dass ihre Rippen massiver sind und sie wenigere haben. Außerdem kam ja auch der real-historische Fortschritt menschlicher Anatomie- und Medizinforschung verstärkt durch Einrichtungen wie Universitäten, fand Verbreitung durch Verschriftlichung und den Buchdruck, sowie dem steigenden Bildungsgrad in der Bevölkerung. All das ist bei den meisten Orkvölkern so nicht gegeben, oder? Wenn Wissen viel mündlich übertragen wird, wird es fehleranfälliger, gerade weil unterschiedliche kulturelle und 'religiöse' Hintergründe darauf Einfluss nehmen können - je nachdem, wer es weiterträgt. Ich fänd es also ziemlich cool, wenn wir zwar gemeinsame Vorgehensweisen entwickelt haben, aber durchaus unterschiedliche Theorien dahinter stehen (Stichpunkt Aderlass - das schlechte Blut rauslassen, etc.).


Bei uns haben wir eigentlich keine tiefere Anatomiebeschreibung der Orks. Mir gefällt das aber das Orks andere Gegebenheiten haben als Menschen, schließlich sind die ja auch viel schwächer ;-)

An dem kulturell/religiösen Theorien sind wir gerade dran um solche Theorien, murdurisch, zu entwickeln. Wir hatten z.B. religiös: Mordor-Asche hat ne heilende Wirkung.
Müssen es uns aber generell noch etwas mehr ausarbeiten.
Interessant fände ich gerade bei Lehrlingen, andere Theorieen.



Najat hat geschrieben:- Kräuterstunde finde ich super - Frage ist, ob und inwiefern wir IT-Begriffe für alles erfinden können, da es das reine Chaos und Vokabellernen wird, fände ich aber als Idee generell gut


Also, ich war schon bei Kräuterstunden anwesend und habe in kleinem Kreis welche gegeben.
Das lief immer so ab, das man für seine Substanzen keine special Bezeichnung hatte. Man ließ die Leute riechen, ggf schmecken, hat sich was aus den Fingern gezogen wofür Substanz XY da ist, ggf wie sie funktioniert und woraus sie gewonnen ist.
Das es zumindest bei mir eigentlich immer Dinge sind die man OT zu sich nehmen kann, mische ich immer irgendwas zusammen das man trinken kann. Hinterher sieht es ekelig aus und oft sind ein paar kleine Effekte dabei.

Generell bin ich der Meinung, das (bs) Bezeichnungen zwar cool sind für die Tiefe, aber das man sie nicht unbeding kennen und lernen muss.



Najat hat geschrieben:- Platzproblem... keine Ahnung, wie sich das von der Lagersturktur her ändern soll- eigentlich sehe ich das wie Fe (Rauk), der meinte, das gehört zum Ambiente und da drinnen hat halt auch keiner sonst was zu suchen, aber wir sind ja jetzt auch einige Auszubildende und wenn gekämpft wird, liegen da überall nur noch Leute herum = keine Übersicht, wer eigentlich zu heilen ist + kein Platz es zu tun...


Warten wir ab was die nächsten Platzplanungen für 2014 geben, ggf kann es sein das sich etwas ändert.




Najat hat geschrieben:Das ganze Alphabet stell ich euch nochmal seperat rein, finde gerade die Datei nicht.


Danke schön, find ich super :)

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