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A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

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Ugurz
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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Ugurz » Fr 17. Mär 2017, 18:30

Was Blozi sagt.
Aber Lena hat nicht ganz Unrecht DAS forum ist vor allem seit dem ich vor fast einem Jahr hier zum ersten Mal reingeschaut habe sehr sehr ruhig geworden und es sind meist die selben 5-10 Leute die sich hier rein hängen.
Also mal Motivation an alle das da mal was kommt und wenn es nur ne kleine ansage ist wie man es sieht.

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Slade
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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Slade » Fr 17. Mär 2017, 19:34

destruktiver Vorschlag:
wir machen die Halle so klein, dass sie für die ~30 Leute reicht die was MACHEN und rocken einfach jedes Con, weil es für die meisten geilen Aktionen nicht mehr braucht, solange die wirklich wollen, mit 30 organisierten Hanseln können wir viel erreichen auch Spieltiefe und epische Momente... die anderen können sonstwohin... aber ich glaube das wäre zu 2007... und nicht zielführend...

Mitleser die sonst nie was schreiben: MELDET EUCH HIER !

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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Skrizgal » Sa 18. Mär 2017, 01:14

So, ich habs jetzt erst geschafft deinen Beitrag fertig zu lesen und auch Zeit was dazu zu schreiben....

Erstmal: Wow, diese Zusammenfassung hat mich sprachlos gemacht. Mich. :o
Aber auch nachdenklich. Es ist echt 3 vor 12. Wenn sich nichts ändert, verliert das OHL seinen größten Macker. Und dann können wir auch gleich alles abfackeln, dann is spätestens in 2 Jahren schicht im Schacht...

Aber das will ich nicht! Ich sehe das so wie die anderen. Wir haben so eine ultraverkacktgeile Kulisse geschaffen, alter die muss jetzt nur noch bespielt werden. Verknüpfunge unter den Trupps/Charakteren, regelmäßiges weiterspinnen und BESPIELEN des EE-OHL Backgrounds, überhaupt mal kennen jenes (ganz ehrlich, ich bin da einer der Experten die davon bis zum letzten EE keinen Schimmer von hatten... aber da hab ich leider auch etwas gepennt.. und da wird es wohl mehr als nur mich geben), aber v.a. auch endlich mal mehr Unterstützung für diese ganzen beknackten Orgahansel, die sich Jahr für Jahr den Arsch auf reißen und mehr und mehr kaputt machen. Denn ich denke es liegt auch daran: Wir brauchen Organachwuchs. Ich sehe das auch bei einem ehemaligen Hobbyprojekt von mir... ohne Organachwuchs stirbt das Konzept irgendwann.
Unser LARP-Externes Projekt wird dieses Jahr vmtl zum letzten Mal stattfinden, mangels Orgahanseln.. weil die ganzen Ehemaligen sind nach gut 10 Jahren auch leider so gut wie hinüber/weg/wasweißich. Und das is sau kacke, wenn man bedenkt was man mit einer Hand voll irrer Mongos aufgezogen hat.

Leider hatte ich in den letzten 3 Jahren nie wirklich Zeit ernsthaft Hirnschmalz ins Hobby zu stecken. Gewandungszeug basteln is ein Ding, aber wirklich tiefgründige Gedanken zum drumherum machen is was anderes. ICh hoffe, dass sich das ab Juli endlich - mit hoffentlich zeitnah neuen Job - dann endgültig ändert.

Da ich aber jetzt immer noch nix genaues zu meiner zukünftigen Jobsituationsagen kann, kann ich auch aktuell nicht so viel helfen wie ich gerne wollte. ABER DENNOCH will ich zumindest in der Dekoecke mitwerkeln.
Ich finde man könnte da generell langsam mal anfangen, lieber früh als zu spät.. ich denke da auch ans Vorbereiten von Dingen im Vorfeld... aber auch vor Ort (sofern mir nicht spontan das OT explodiert, man weiß ja nie..) Zeug machen, Dinge tun und sofern nötig auch Kram schleppen.

Mehr fällt mir grade nicht dazu ein.. außer, dass ich jetzt das Bedürfnis habe, Dinge zu tun... aber zuerst versuch ich mal jemanden zu finden der die Klimaanlage wieder anschmeißt... x_X

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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von ANSGAR » Sa 18. Mär 2017, 03:03

ok ,ich versuch nun mal meine gedanken in worte zu fassen:
zuerstmal - meinen respekt an carsten dass er hier sein herz ausschüttet/sich luft macht/seinen unmut kundtut/die notbremse zieht.

dann möchte ich sagen dass ich mir sowas schon dachte, dass irgendwann bei carsten (wenn kein entgegenkommen/aufmerksamkeit rüberkommt) die motivation weg ist/ man keinen bock mehr hat sich den arsch aufzureissen für nichts und wieder nichts.
...............................................................................................................................
... zum bau des lagers: ich ziehe meinen hut vor allen die sich mit der planung und dem bau des lagers/der großbaute rumgeplagt haben - und sich in zukunft damit beschäftigen.
..................................................................
folgendes soll kein vorwurf sein:
ranklotzen für was??
tagelanges ranklotzen/aufbauen/rausputzen...ein paar tage it mit wenig leuten...dann so schnell wie möglich wieder abbauen..
sry - aber ich hatte da keinen bock drauf. (weil ich es leider vom messebau kenne :( )
deswegen hatte ich mich die letzten jahre nur um die deko gekümmert.
.........................................................................................................
..lasst uns doch mal was aufbauen was in relation zur teilehmerzahl steht...
massig viele uruks = riesenhalle mit 2.obergeschoss und kegelbahn im keller
eine hand voll uruks = kurze halle, dach drauf(ohne obergeschoss), tor ran, fertig.

und lasst uns die aufgaben verteilen
- ein oberboss der alles im auge hat und nur koordinieren sollte( nicht ranklotzen)
- mehrere projektleiter, die jeder eine schar ameisen beaufsichtigt, und dem oberboss rückmeldungen gibt wie weit die projekte laufen...
- besagte ameisen/minions/arbeitsdronen
..........................................................................................
aber aufhören - nein.
wenn alle mit anpacken schaffen wir das.

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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Ranâck » Sa 18. Mär 2017, 16:37

Ich bin ja noch nicht so lange im Orklarp aber in den letzten fünf Jahren im LARP generell habe ich zu viele von den guten gehen sehen, deswegen melde ich mich jetzt auch Mal zu Wort. (Und weil ich eh nie ruhig sein kann)

Denn ohne dich jetzt gerade zuordnen zu können oder je im OHL gewesen zu sein hab ich schon von einigen Leuten gehört dass es wohl sehr geil ist uns/euch gegenüber zu stehen.
Es ist wohl sehr geil wenn da auf ein Mal eine schwarz graue Masse auftaucht und geiles Spiel liefert. Das scheint also in der Außenwirkung zu funktionieren.
Ich persönlich fänd es schade an einem Punkt aufzugeben an dem man eigentlich die perfekten Grundvoraussetzungen hat um geiles Spiel zu betreiben und das zu erschaffen wovon man träumt.
Wie Blozi das schon so schön sagte: Das Gefäß ist da, lasst es uns mit geilem scheiß voll stopfen.

Ich freue mich auf mein erstes OHL und wollte mir chillen nochmal für die sehr schöne und ausführliche Timeline bedanken. Jetzt hat man mal die waren Fakten alle gesammelt.
Ich leide nicht an Realitätsverlust, ich genieße ihn.

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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Morkan » So 19. Mär 2017, 17:33

Ich wollte mich hier auch mal zu Wort melden als jemand, der fast alles liest, aber fast nie was zu schreibt. Dafür mache ich mir umso mehr Gedanken zu den verschiedensten Sachen ums OHL und cooles Spiel. Und ich denke die graue Masse, die ähnlich im Hintergrund alles liest, sich Gedanken zu macht und grundsätzlich hilfsbereit ist, ist größer als man vielleicht denkt.

Außerdem wurde ich bei dem “Äffchen“ Vorwurf getriggert. Da bin ich wohl schon zu sehr Azshag :D

Zunächst einmal vielen Dank für den atemberaubenden Überblick über deinen persönliche Laufbahn und wie es zum OHL gekommen ist. Gerade, weil ich erst seit zwei Jahren dabei bin, wenngleich ich mich im OHL als angekommen fühle, ist das doch sehr beeindruckend zu lesen. Vor allem deine Idee vom OHL denke ich gut zu verstehen und da bin ich voll mit dir auf einer Linie! :) Ich sehe uns tatsächlich als sehr gute Community, die atemberaubende Kulissen herzaubern kann und fantastische Gewandungen hat. Zuletzt hat die Community das extrem hohe Potential mega gutes und geiles Spiel zu liefern! Betonung liegt auf Potential, denn ich habe schon richtig tolle Spielaktionen erlebt, aber das kommt wie du sagst nicht von selbst, sondern erfordert immer wieder aufs Neue Anstrengung, Gehirnschmalz und Liebe und fällt eben oftmals nicht einfach so vom Himmel. Es kann spontan zu epischen und schönen Situationen kommen, doch vorige Gedankenspiele erhöhen da deutlich die Wahrscheinlichkeit.

Ich selbst bin handwerklich nicht sonderlich begabt, auch wenn ich immer wieder gerne mit vollem Einsatz beim Bau mit anpacke. Großes Lob an diejenigen, welche mehrere Tage/Wochen vorher da ihr Geschick, Planung und Power reinstecken um so was geiles mit Deko zu errichten.

Wo ich aber eher meine Stärke tatsächlich sehe ist in kreativer Vorarbeit. Sodass ich da auf ein Angebot/Vorschlag kommen möchte, welches ich mit Niklas (Garouk) und Tobi (Thurkash) abgestimmt habe.

Und zwar bilden wir drei Azshag-intern seit gut einem Jahr eine Plotcrew um bei uns intern persönliche Plots zu stricken, Querverbindungen zu anderen Plots und Charakteren zu schließen und unseren Hintergrund etwas mehr mit Leben einzuhauchen. Das soll vor allem unser Spiel tiefgehender und lebendiger machen und ich denke, wir sind da auf einem ganz guten Weg, auch wenn wir natürlich immer noch dazu lernen ;)

Nun ist es auch Teil unserer Vorstellung, dass das Gruppenübergreifende Spiel sehr gewinnbringend und spielfördernd sein kann. Oftmals fällt es aber sicher einigen schwer mit den Azshag'Ardai oder anderen Gruppen ins Spiel zu kommen oder es fehlt an Ansprechpartnern. Hierfür stellen wir drei uns sehr gerne zur Verfügung. Das heißt, wenn ihr auf Spielerebene gerne ins Spiel mit uns kommen wollt wendet euch an uns. Das können ganz konkrete Vorstellungen und Vorschläge sein, oder wage Wünsche oder auch einfach nur die Anfrage mal gerne irgendwas mit uns zu tun zu haben. Wir werden versuchen es möglich zu machen und dadurch spannende Gruppenübergreifende Plots und Spiel zu generieren.

Das soll eben eine Ebene unter dem großen Lagerübergreifenden Plot und Hintergrund gehen, der von der OHL-plotcrew gehändelt wird, auf persönlicher Spielerebene. Niklas ist dabei als Mitglied der OHL-plotcrew das Bindeglied um diese bei wichtigen Sachen zu informieren und mit einzubeziehen. Da wir aber unsere eigenen Spieler und Plots gut kennen denke ich, wäre es sinnvoll auch auf dieser Ebene eine Ansprechpartner zu haben um das Gruppenübergreifende Spiel zu fördern.

Also nur Mut, schreibt einem von uns mit allem was euch auf dem Herzen liegt und wir versuchen Dinge möglich zu machen, sodass wir coole Spielsitustionen erreichen können ;)



Vielleicht könnte so ein Angebot auch Schule für andere Gruppen machen um das Spiel untereinander zu fördern ;)

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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Marla/Sharghûd » So 19. Mär 2017, 20:36

Und noch ein Äffchen... auch wenn ich dieses Jahr dank neuem Job wieder nicht beim Bauteam dabei sein kann (wenn ich überhaupt da sein kann, da ich bisher nur Urlaub bis zum 31.7. planen darf). Aber davon ab:
Ich habe Lust aufs OHL. Ich bin zu allen Schandtaten bereit, ich habe viele tolle Dinge letztes EE getan und will damit weiter machen. Ihr dürft mich gerne sonstwohin schicken, Botschaften mitgeben und sonstwas. Ich laufe mir für euch gerne die Füße wund :-*

Aaaber ich finde es bringt alles nichts, wenn wir uns das geilste Bauwerk ever da hinstellen, alle sich wieder auf die Schulter klopfen, hier im Forum jetzt alle YEAH rufen und dann auf dem Epic nur in dem verkackten OT Lager rumhocken, weil... der Aufbau so stressig war, die Sonne scheint, es regnet, die Endschlacht in vier Stunden anfängt, die Endschlacht gerade vorbei war... usw... (Hier ist mein persönlicher Frust von letztem Jahr einfach noch zu groß) Ich weiß, dass auch oft Trupps sonstwo unterwegs sind, aber die Masse an OT-Rumgammlern war manchmal einfach echt ätzend.
Wenn sich hier jetzt alle für ein Weitermachen aussprechen und erzählen wie viel Bock sie haben, dann sollte man das auch auf dem nächsten EE sehen.
Ich mag mir keine Sprüche mehr von anderen Lagern über nicht im Bruch anzutreffende Orks und ihr OT-Wacken anhören :'(
Ich möchte hierzu jetzt auch keine neue Diskussion anstoßen, aber eine Selbstreflexion bezüglich des eigenen Verhaltens gehört ja zu einem Anfang dazu ^^
Wenn sich meine private Situation nächstes Jahr wieder geändert hat, mache ich auch wieder gerne das OT-Lager um wenigstens da was zu entlasten.
Für Plot bin ich z.B. echt nicht geeignet. Aber vielleicht kann ich noch was planerisches Übernehmen. Oder halt sehr gerne auch IT mal die Obermotze entlasten, wenn es um irgendwas diplomatisches Zeug geht.

Mein Traum wäre ja, wenn wir endlich von diesem OT-Lager wegkommen und es ein IT-Schlaflager für die Sklaven oder sonstwas wird. Ohne Müll, Plastik und Campingstühle... schaffen andere Lager ja auch.
Also Leute, Arsch hoch :blüm:

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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Accab » Mo 20. Mär 2017, 01:10

Jo, stabile Ansage, war abzusehen.
Und jetzt die einen so: „Jaaa, ich mach voll viel, die anderen sollen jetzt auch mal voll viel machen, blah...“ und die anderen so: „Jaaa, ich mach halt nix, aber JETZT, jetzt mach ich auf jeden Fall voll viel *nuschel alsobeyichmachehnichmehr *nuschel...“
Ja, toll... no surprising news.
Löst halt leider das Problem null, weil das Problem auch irgendwie nicht richtig greifbar ist.
Vor Allem aber macht es potentiell eine unnötige Trennlinie auf, die halt mal niemand braucht.
Es gibt immer solche die mehr machen und solche die weniger machen. Und es ist megaschwer da alle auf das gleiche Level zu bringen, das wär ja dann schon fast Kommunismus, yay. Der Fokus sollte also eher drauf liegen, dass jede(r) das persönliche Level einfach ein bisschen, aber vor Allem im Rahmen der eigenen Möglichkeiten beackert, denn sonst gibt’s Überforderung und das mag niemand. Wie Sand inner Kimme. Mag auch niemand.
Nach einigen Gesprächen und einem Gespräch im Besonderen legt sich mir die Vermutung nahe, dass sich das Problem vor dem wir stehen in einem Wort zusammenfassen lässt: Druck.
Und zwar Druck in verschiedenerlei Hinsicht.
Wir – und einige Leute im Speziellen machen sich jedes Jahr mega Druck ein geiles Lager aufzustellen.
Es kommt ein Druck von außen, als Lager halt auch gefälligst abzuliefern.
Es gibt einen Druck von innen, mehr IT-Zeit, mehr Spiel, mehr Aktionen, mehr whatever zu produzieren.
Vermutlich gibt’s noch zig andere Faktoren, aber die genannten sollten zur Illustration ausreichen.
Das Problem ist nur: Druck ist ein Arschloch. Druck kann zwar durchaus progressiv wirken, indem er Leute antreibt, aber nur bis zu einem bestimmten Punkt. Und ab diesem Punkt kippt die Sache und der Druck wirkt in die gegenteilige Richtung und lähmt. Und zwar massiv.
Das ganze wird auch dadurch nicht unbedingt besser, dass wir uns dem Druck in einer Zeit aussetzen, in der wir uns eigentlich vom Druck des Alltags entspannen sollten.
Fakt ist nunmal, dass es gerade diverse Leute in andere Lager oder eben gar nicht mehr auf Con treibt, weil es da nun mal entspannter ist.
Jetzt denken sich vermutlich einige: „Ja, dann verpiss dich halt, Orklarp ist kein Ponyhof“.
Is richtig. Ich will auch keines Falls in das Horn tuten einfach noch mehr die Beine baumeln zu lassen. Im Gegenteil.
Ich glaube, die Lösung unseres Dilemmas liegt darin, Druck zu machen, ohne uns unter Druck zu setzen. Geiles Paradoxon, ne?
Es bringt halt exakt gar nix, den ganzen Tag lang alle zwei Stunden durch OT Lager zu wetzen und jeden anzuscheißen oder zumindest vorwurfsvoll anzutexten, weil er oder sie gerade nicht IT ist.
Es bringt halt auch exakt gar nix, sich die geilsten Aktionen auszudenken (die schlussendlich todesgeil sind, wenn sie stattfinden) und sich dann mega abzufucken, weil dann doch keiner kommt.
Es bringt auch vermutlich wenig, sich geile Spielangebote aus den Fingern zu saugen, wenn die Leute nicht mal ansatzweise in der Lage sind, sich selber zu beschäftigen.

Ich möchte versuchen einen ganz praktischen Lösungsansatz zu produzieren:

1. Wir führen eine lagerübergreifende KernITZeit ein. Und zwar fest und nicht von Tag zu Tag wechselnd und halt auch nich 10 Uhr morgens. Mein Vorschlag wäre (an normalen Contagen) irgendwas zwischen 15 und 17 Uhr Beginn und irgendwas zwischen 2 und 4 Uhr Ende.
Innerhalb dieser Zeiten kann dann geballtes Spiel stattfinden. Innerhalb dieser Zeit werden gemeinsame Aktionen gerissen. Diese Zeit wird auch an die anderen Lager kommuniziert, damit die wissen, wann es den meisten Spaß für alle gibt vorbeizukommen. Hat halt auch schon mal funktioniert.
Damit haben wir zwar einen gewissen Druck durch eine gewisse Verbindlichkeit, aber der ist halt auch klar begrenzt. (Ausnahmen gibt’s halt immer, aber der Grundgedanke ist, dass sich zu der Zeit halt irgendwas um die 80% jedes Trupps im IT befinden und alle anderen Aktivitäten halt auf die Zeit davor oder danach verlegt werden)
2. Gemeinsame Aktionen: Lasst uns diese fürs erste auf ein richtig geiles Ding beschränken. Schwarzer Kreuzzug Style. Fanden afaik die Meisten megagut, kam gut an, Bombe. Lasst uns das am Besten auch schon zu Beginn der Con grob planen und festlegen wann. (Klar kann immer was sein, aber ne grobe Richtung ist mMn möglich)
3. JEDER denkt sich, völlig unabhängig von seinem/ihrem Trupp eine Sache aus, mit der sich der Charakter beschäftigen kann, wenn mal Leerlauf ist. Handwerk, Lieblingsspiel, Geschichten erzählen, wasauchimmer, scheißegal. Sorgt aber dafür, dass keine Langeweile aufkommt und der Druck für einige gemindert wird andere zu bespaßen.


Was können die TBK anbieten, um diese Struktur zu fördern?

1. Kochen. Wir bieten auf dem EE wieder unsere Verpflegung an, das Kochen werden wir versuchen so zu timen, dass quasi das Abendessen ersetzt wird und so niemand in der KernITZeit OT kochen muss. Das gemeinsame Kochen der Trupps kann dann beispielsweise auf den Mittag verlegt werden.
2. Beschäftigungsmöglichkeiten: Holt uns Dinge. Essen z.B. Nachdem das im letzten Jahr ein bisschen ausgeartet ist, werden wir eine Liste mit sinnvollen und weniger sinvollen Lebensmitteln erstellen. Wenn motivierte Leute dann vllt. vorher noch zu uns kommen und sich quasi nen „Auftrag“ abholen bzw. nachher den Kram nicht einfach nur auffe Theke legen, dann kommt dabei auch noch Spiel rum.
Außerdem handeln wir gerne mit Stuff. Du hast was geiles (oder megablödes) gefunden? Hey, vllt. wollen es die Wüstenspackos ja kaufen. Oder vielleicht suchen die ja sogar was bestimmtes? Who knows?
3. Hey, allen finden das Communityding toll? Trifft sich, wir auch. Deshalb würden wir, wenn gewollt ein gemeinsames OT Essen, z.B. nach der Endschlacht oder nach der gemeinsamen Megaaktion wie im letzten Jahr anbieten.



Ich denke diese Vorschläge sind allesamt umsetzbar ohne krass an irgendwelchen bestehenden Sachen zu rütteln und auch nicht so radikal, dass Leute da ein großes Problem haben sollten mitzuziehen. Ja und wenn doch? Dann chillen wir halt, eine Doktrin die ich mir selbst mim Mottek einmeißeln muss, und fucken uns nicht ab.
Ich könnte mir vorstellen, dass wir so eine ganz solide Struktur in den Bums bekommen die und alle bereichert und mit der wir uns nicht zu krass unter Druck setzen.

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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Slade » Mo 20. Mär 2017, 22:10

bezüglich Gleitzeitmodell fürs IT:
Bei den Shira'Hai gibt es seit einem Jahr die Kernspielzeit von 16 bis 2 Uhr. Diese hat sich bislang sehr gut bewährt. Kombiniert mir dem IT Abendessensnack der TBK, kann man daraus einen echt guten Anfang bezüglich mehr gemeinsammen IT-Spiels machen.

Ich finde auch die Idee eines IT-Sklaven-Schlaflagers im Bruch sehr ansprechend. Dann wäre der OT-Bereich nur noch zum umziehen und schminken bzw abschminken gedacht... würde die IT-Spielquote weiter hochtreiben... natürlich würde das vorraussetzen, dass wir uns auch über ein Sklavenspiel mit mehr Tiefe einige Gedanken machen, aber das wäre schon eine sehr markant einschneidende Änderungen des derzeitigen Lagerlebens.

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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Skrizgal » Di 21. Mär 2017, 03:11

Mir kommt grad ein Gedanke:

Unser OT-Lager oben auf der Wiese ist schon ein sehr, sehr toller Luxus. Sehr bequem, man säuft bei Regen nicht ab und man hat seine Ruhe.. man is quasi ein bisschen im Abseits um mal Ruhe zu haben. Gar nicht so doof, oder?
Aber vielleicht ist genau das das Problem. Wir hatten das doch schonmal beschnack, die Pros und Contras eines IT-Pennlagers im Bruch. Klar, dort ist es kühl und wenn es wie aus Eimern gießt, saufen wir ab.... trotzdem.. wäre es nicht jetzt, wo wir doch eh weniger werden, nicht mal zumindest eine Idee, nochmal drüber nachzudenken? Klar, mit 100 Leuten wirds im Bruch unten mit IT- und OT-Lager echt eng.. aber so viele sind wir ja gar nicht (mehr). Und wenn man das ernsthaft will, kann man auch das Absaufproblem in den Griff bekommen.

Ich will jetzt hier nicht mega neunmalklug daherlabern, denn ich hab ganz bestimmt nicht die genauen Dimensionen von Bruch mit Scheune und allen benötigten Schlafzelten im Kopf... da müssten vielleicht Leute mit Ahnung davon nochmal was zu sagen... aber vielleicht könnte man das ja mal im kleinen Ramen versuchen? Auf einer kleineren Con, die in Bexbach mit uns im Bruch ist? Einfach mal beide Lager in den Bruch packen? Einfach um zu sehen, ob das überhaupt ansatzweise ginge.. was denkt das Kollektiv?


Und ich gebe euch recht, es gibt hier immer noch einige sehr motivierte Leute. Diese Energien in die richtige Richtung gelenkt, können wir noch einiges reißen denke ich. :)

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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Florian » Di 21. Mär 2017, 18:31

Hallöchen alle zusammen, ich hab mir das jetzt auch mal alles durchgelesen. Tatsächlich kann ich Carsten seine Gedankengänge aber verstehen.
Tatsächlich muss ich gestehen, das ich nicht so oft ins Forum schaue und auch nicht wirklich poste. Das geht mir aber in allen Foren so.
Die wenigen vom Karn`Roth wissen, das ich auf dem EE Urlaub vom DF mache, den da Baue ich mit ein paar anderen auch viel auf, plane und generiere Sachen. Allerdings haben wir fast 70 Mann die mit anpacken können. Trotz alledem geh ich erstmal pennen wenn alle IT gehen und wenn alle Zuhause sind, bauen wir noch auf dem Quast ab.
Dennoch hab ich dir Carsten, gesagt wenn du was brauchst dann sag es, man muss den Mut haben Aufgaben zu verteilen und Leute direkt damit betrauen, leider kommt keiner von allein und nimmt dir/euch Arbeit ab, ich hab meine Hilfe bereits angeboten und auch beim Auf,- und Abbau im Bruch geholfen was ich kann.

Ich kann leider nicht so tief ins Thema eingreifen und viel dazu sagen, denn ich war bisher nur einmal mit euch auf dem EE im Bruch. Aber ich habe vor das noch sehr lange zu sein und daher hoffe ich, das Leute wie Carsten, Kai & Lena sich nicht entmutigen lassen und weitermachen.
Sich die Leute ran ziehen und Aufgaben verteilen und trotzdem auch ein schönes Epic Empires genießen können.

Liebe Grüße

einer der Neuen.

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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Troshûk » Mi 22. Mär 2017, 22:43

Skrizgal hat geschrieben:
Di 21. Mär 2017, 03:11
Mir kommt grad ein Gedanke:

Unser OT-Lager oben auf der Wiese ist schon ein sehr, sehr toller Luxus. Sehr bequem, man säuft bei Regen nicht ab und man hat seine Ruhe.. man is quasi ein bisschen im Abseits um mal Ruhe zu haben. Gar nicht so doof, oder?
Aber vielleicht ist genau das das Problem. Wir hatten das doch schonmal beschnack, die Pros und Contras eines IT-Pennlagers im Bruch. Klar, dort ist es kühl und wenn es wie aus Eimern gießt, saufen wir ab.... trotzdem.. wäre es nicht jetzt, wo wir doch eh weniger werden, nicht mal zumindest eine Idee, nochmal drüber nachzudenken? Klar, mit 100 Leuten wirds im Bruch unten mit IT- und OT-Lager echt eng.. aber so viele sind wir ja gar nicht (mehr). Und wenn man das ernsthaft will, kann man auch das Absaufproblem in den Griff bekommen.

Ich will jetzt hier nicht mega neunmalklug daherlabern, denn ich hab ganz bestimmt nicht die genauen Dimensionen von Bruch mit Scheune und allen benötigten Schlafzelten im Kopf... da müssten vielleicht Leute mit Ahnung davon nochmal was zu sagen... aber vielleicht könnte man das ja mal im kleinen Ramen versuchen? Auf einer kleineren Con, die in Bexbach mit uns im Bruch ist? Einfach mal beide Lager in den Bruch packen? Einfach um zu sehen, ob das überhaupt ansatzweise ginge.. was denkt das Kollektiv?


Und ich gebe euch recht, es gibt hier immer noch einige sehr motivierte Leute. Diese Energien in die richtige Richtung gelenkt, können wir noch einiges reißen denke ich. :)
Nein, sorry, einfach überhaupt nicht. Wir können halt nicht mit IT-Unterbuxe und nacktem Oberkörper rumlaufen, wir können in den Masken nicht sonderlich gut essen und ich möchte manchmal einfach nur 20 Minuten normal Luft bekommen. Und normal was essen. Was Leute ohne Maske halt auch IT können.
Das wäre für mich ein Rückschritt und überhaupt gar keine "Freizeitgestaltung" mehr. Und noch dazu, sind wir mal ehrlich, das OT-Reden wird man NIEMALS 100% abstellen können, wird als IT stören.

Es kann doch nicht so schwierig sein, einfach ne Zeit X ins IT zu WOLLEN. So lange ist der Weg in den Bruch nicht. Ja, nicht so chillig wie für Elben oder Chaos, aber doch nicht so schlimm. Ich denke nicht, dass das das Problem löst. Weiter oben wurde es gut beschrieben, die Lust, möglichst sofort in die Klamotte rein, muss (bei einigen?!) wieder kommen. Und das geht mMn nicht durch "im Schlamm schlafen".

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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Skrizgal » Do 23. Mär 2017, 00:24

Troshûk hat geschrieben:
Mi 22. Mär 2017, 22:43
Nein, sorry, einfach überhaupt nicht. Wir können halt nicht mit IT-Unterbuxe und nacktem Oberkörper rumlaufen, wir können in den Masken nicht sonderlich gut essen und ich möchte manchmal einfach nur 20 Minuten normal Luft bekommen. Und normal was essen. Was Leute ohne Maske halt auch IT können.
Das wäre für mich ein Rückschritt und überhaupt gar keine "Freizeitgestaltung" mehr. Und noch dazu, sind wir mal ehrlich, das OT-Reden wird man NIEMALS 100% abstellen können, wird als IT stören.

Es kann doch nicht so schwierig sein, einfach ne Zeit X ins IT zu WOLLEN. So lange ist der Weg in den Bruch nicht. Ja, nicht so chillig wie für Elben oder Chaos, aber doch nicht so schlimm. Ich denke nicht, dass das das Problem löst. Weiter oben wurde es gut beschrieben, die Lust, möglichst sofort in die Klamotte rein, muss (bei einigen?!) wieder kommen. Und das geht mMn nicht durch "im Schlamm schlafen".
Okay, war ja nur ne Überlegung.^^

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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Ziguff » Do 23. Mär 2017, 16:47

ich bin eigentlich ein völlig außenstehender, der gerade seine klamotte auf 3.0 bringt, in der hoffnung dieses jahr (unwahrscheinlich), oder spätestens nächstes jahr endlich mal auf die geilen ork-cons zu gehen.

dass nun die möglichkeit einer stagnation samt orgaverlust im raum steht heißt für mich 5 vor 12 und wenn ich das geile OHL auf EE erleben will, sehe ich mich gezwungen hier auch etwas brainstorming zu betreiben, auch wenn ich erst an der oberfläche des forums/der bilder kratze und damit kaum weiß wie es bei euch abgeht.

leider werde ich auch weiterhin auf MFGs angewiesen sein, weshalb ich gerne auf- und abbaue, aber nur eine definitive zusage geben kann, wenn das von der zeitplanung meiner MFG passt.

das folgende brainstorming (von dem mir hoffentlich noch mehr einfällt) stelle ich einfach in den raum:

-der vereiner der clans/clan-heimspiel/rat der clans
meine liebste ork-con war orklande 2 (kleine DSA-con).
dabei gab es einen ortsansässigen stamm-clan und einige gäste, die wir vermutlich auch aus euch rekrutiert haben, um mehr masse reinzubringen.
im gegensatz zu den spielern haben wir den plot gerockt, was nicht nur an typischer "SC-dummheit" lag, sondern schlicht daran, dass alle infos zum häuptling getragen wurden, der sich mit seinen schamanen kurzschloss und direkt eine ansage rausgehauen hat, was jetzt gemacht wird (in wechselwirkung mit den ork-gästen).
das ist nicht nur extrem effizient, sondern bringt eine unheimliche dynamik in die sache, die euch dabei helfen könnte, das chaos in die richtige richtung zu lenken.

das kann man jetzt als "erwählten" aufziehen, der alle clans vereinigt (und womöglich durch zweikampf bestimmt wird, was noch mehr spiel generiert), als ortsansässigen "stammclan" (hier könnte man auch euer garnisonskonzept weiter ausbauen), dem über abstrakte konzepte der ehre und gastfreundschaft respekt gezollt werden muss, oder eben durch einen rat aus den clanoberhäuptern, der regelmäßig zusammengerufen wird (speziellen gong basteln).

kann man jetzt als freiwilliges konzept aufziehen, aber dann wollen manche leute ja immer noch ihr eigenes süppchen kochen, oder die masse vermöppt jeden clan, der an der gefällten entscheidung nicht teilhaben will (für mich DAS konzept orkischer politik), allerdings mit der gefahr eigensinnige clans zu vergraulen.

das fördert jetzt leider noch nicht direkt das rollenspiel, aber als triebkraft bietet es spielaufhänger und ermöglicht vielleicht eure plotplanung, die bisher durch chaos im sande verläuft.

-prop-outsourcing
einen teil des lagerbudgets verwenden und an interessierte überweisen, die props auf bestellung liefern, oder vorschläge (samt kostenvoranschlag) einbringen können.
das ist natürlich nur sinnvoll bei leuten die ihr auch OT kennt.

das fördert jetzt leider noch nicht das rollenspiel, aber verschafft euch mehr luft (koordinierungsarbeit ist leider immer noch vonnöten).

-plot-outsourcing
jeder clan erhält einen abgesandten, der nicht nur als diplomatischer botengänger, sondern auch als clan-eigene plot-SLfungiert und sich gefälligst selbst mit den anderen "plot-SLs" auszutauschen hat.
das geschieht OT vor der con und IT/OT auf der con müssen diese gesandten auch die motivation aufbringen mit ihresgleichen koordination und plotstand auf dem laufenden zu halten.

das fördert jetzt leider immer noch nicht das rollenspiel, aber eigentlich doch, weil es mehr plot und auch noch zwischen den clans gibt, um den sich die orga noch nicht einmal kümmern braucht.

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Slade
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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Slade » Fr 24. Mär 2017, 05:38

@Troshuk: Wenn IT Schlaflager, dann war das als Sklavenlager gemeint, als Ork geht das meiner Meinung nach auch nicht. Was wir brauchen ist eine OT Schmink- und Umziehmöglichkeit. Aber dann ist IT-Schlaflager möglich...

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