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A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

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Shartok
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A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Shartok » Do 16. Mär 2017, 04:44

Nach 10 Jahren OHL scheint sich so langsam der Zeitpunkt zu nähern, an dem ich mir denke,
dass es eine gute Zeit wäre aufzuhören. Die große Zeit des OHL scheint vorbei, die Zahlen brechen ein und die Begeisterung/Beteiligung in der Orkwelt für die OrkHeerLager-Idee hat doch deutlich an Schwung verlorern. Demgegenüber steht ein zunehmender Aufwand für die Handvoll Orgateilnehmer, die -jedes Jahr aufs Neue- in irgendeiner Form versuchen mit dem OrkHeerLager irgendeine Art von tollen Larperlebniss zu generieren.

Das zehrt zunehmend an den Kräften und die Community lässt die genannten Orgahansel durch elegante Nichtbeteiligung und generelle Reaktionsträgheit so sehr im Regen stehen, dass die Frage nach der Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns schon gerechtfertigt ist.

Kurzum: Die Zeit des OHL nähert sich seinem Ende und...

...habe ich eure Aufmerksamkeit?

Dankeschön.
Also...um´s kurz zu machen: Die obenstehenden Zeilen könnten so in der nahen Zukunft stehen.
Hier und heute sind sie eben noch das: Zukunft. Allerdings leider keine unwahrscheinliche, sondern
derzeit, in jedem Fall für mich, aber auch für andere OHL-Planer wie Lena oder Kai die wahrscheinlichere Option.

Liebe Leute – es ist Zeit aus dem generellen Schlaf aufzuwachen und kurz darüber nachzudenken, wie es denn ausschaut mit euch und dem OHL. Ich könnte euch jetzt viel erzählen...aber ich bin der Predigten und langen Erklärungen um euch irgendeine Idee nahezubringen überdrüssig. Deswegen erzähle ich euch einfach von MEINEM OHL. Was mich, ganz persönlich, zu dieser Nummer motiviert hat und -tatsächlich- immer noch motiviert. Vielleicht findet ihr darin (m)eine Idee von dem OHL und könnt damit was anfangen.
Nebenher ist es eine kleine Reise durch mein Larp(er)leben und erklärt hier und da, warum ich zu welchen Entscheidungen neige.

Natürlich muss das keiner lesen. Ich schreibe das hier nur, damit ihr vielleicht meine Vision von einem Orklager verstehen könnt – ein grobes Verständnis davon könnte hilfreich sein, wenn man in den nächsten Monaten mit mir über ein OHL redet ;). Und zuletzt isses eine Art persönliches OrkspielResume. Vielleicht isses vorläufig, vielleicht endgültig. Time will tell :).

Der Einfachheit halber, markiere ich aber mir ganz elementar wichtige Punkte in FETT und ROT.
Man muss also gar nicht alles lesen. Und ich kommentiere die Punkte nochmal explizit in nem Bereich „OHL-Vision“

Aaaalso...es war einmal...
...vor langer Zeit. Vor ganz ganz langer Zeit. Also genaugenommen 1995. Da habe ich meinen ersten Ork gespielt. Es gibt zwar noch Fotos aus der Zeit, aber ich finde sie leider nicht, aber sie sind -zeittypisch- BEINAHE gruselig. Allerdings: Zu meinem ersten Larp überhaupt (eben 1995) trug ich Orkmaske – nachdem ich ins NSC-Lager gewechselt war, weil ich dieses LARP zwar unheimlich toll fand, aber diese menschlichen SC-Helden mir zu blöd und die NSC-Orks irgendwie weit cooler waren. IT wie OT. Und wie das damals so war: Wir Orks waren die grüngeschminkten oder maskentragenden Deppen, die sich selbst zum Otto gemacht haben. Das war damals so: Das Wegwerfschwertfutter für den Spieler von Welt war damals so dermaßen stupide, dass selbst der generische WarhammerOrk dagegen eher hochgebildet daherkam.
Und ich fand das irgendwie gar nicht gut.

Mein Orkbild seinerzeit setzte sich aus einem Mischmasch aus DSA, Shadowrun, Earthdawn, AD&D und MERS/Herr der Ringe-Buch zusammen. Kurzum: In meiner Larpwelt waren Orks
in jedem Fall andersartig...aber keineswegs so geistig behindert, wie es der gängige Larpstandard war. Irgendwann im Laufe der 90´er bin ich dann mal bei irgendeiner Veranstaltung irgendeiner Orkgruppe über den Weg gelaufen, deren Klamottenstandard problemlos mit dem heutigen „guten Mittelmaß“ mithalten konnte. Das Allein war, für damalige Verhältnisse, ungemein beeindruckend.
Noch beeindruckender war, dass diese Orks zum Einen OrkSPIELERCharaktere hatten und zum Anderen über eine warnehmbare Charaktertiefe und -kultur verfügten. Im Vergleich zu heutigen Orks waren diese Orks zwar nahezu handzahm und menschenfreundlich...aber sie waren weitaus mehr, als der übliche Schwertfutter-Idiot, der sich für ein Bollok (Ja, das Wort gab´s damals schon) und ein bisschen Futter über den Tisch ziehen und sich von jedem Menschen-UlluMullu (auch dieses Wort ist sehr alt und sehr behindert) beeindrucken ließ. Und „Takkatakka“ (auch so ein Relikt entblödeter Zeiten) gab es da auch nicht, sondern schlicht differenziertes Charakterspiel.
Und nebenher: Die Leute waren für mich cooler als der Durchschnittslarper, was -denke ich- ganz stark mit der gewissen „NSC-Mentalität“ zusammenhing, die das Orkspiel an sich für sehr lange Zeit gekennzeichnet hat. Damit verbunden war eine gewisse Unverbissenheit. Die Leute waren recht relaxt und wollten nicht mehr gewinnen als ein gutes Spielerlebniss. Und als „Standardantagonisten“ dachten hier Viele sehr viel differenzierter über Larp nach, als das Larper normalerweise tun. Fand ich gut. Die Vorstellung davon, dass man als „Feindbildspieler“ eine relevant höhere Spielkompetenz aufbauen muss um -in diesem Fall- der Feindbildrolle gerecht zu werden hat sich bei mir bis heute stabil gehalten und ist ein ganz wesentlicher Bestandteil der OHL-Idee.
Gibt nicht viel zu erzählen. Habe bis über die 2000´er hinaus mehrheitlich NSC gespielt, mit einem Schwerpunkt auf „bösen Rollen“ und vA Orks. Orks waren immer cool. Aber Orks waren mehrheitlich behinderte Spacken mit Hang zu idiotischem Gebabbel und unsinnigem Tun.
Ich habe das wirklich immer ultrakacke gefunden. Larp ohne den Ansatz von Charaktertiefe ist Karneval. Schwachsinnige Spaßkonzepte finde ich schrecklich.
Aber: Mitgenommen aus der NSC-Zeit: Organisation, roter Faden und der Willen gemeinsam an einem Strang zu ziehen ist ein sicherer Garant für Spielspaß. Ohne Koordination war immer alles kacke: Leute waren immer irgendwo, wenn man jemanden brauchte war niemand da und in Schlachten verlor man IMMER und ERBÄRMLICH, wenn man nicht ein Minimum an Koordination und Koordinationswilligkeit aufbrachte. Halbwegs planvolles, gemeinsames Vorgehen
füllte die, in aller Regel, eher spärlich vorhandene Zeit mit einem Maximum an Spaß.
„Zufall“ erschien mir immer, im Larp, als ganz schlechter Berater. Den Unterschied konnte man immer dann sehen, wennn man an gute NSC-Koordinatoren geriet...und an weniger Gute.
Gute NSC-Koordinatoren konstruierten verlässlich Szenarien in denen man Spaß erwarten und haben konnte . Sie sagten Dinge wie „Okay...wir müssen den SchildwallofKackness aufbrechen...dazu bildet ihr Gruppen, die Dieses&Jenes machen, nachdem unsere Bogenschützen Dies&Das gemacht haben“ - Und es war super. Schlechte NSC-Koordinatoren sagten einem : „Geht euch hauen“ - Und es war kacke. Lesson learned: Larp ist besser, wenn man viel inszeniert – für alles Andere, besonders für den Zufall, bleibt keine Zeit.

2000 oder 2001 oder so...

...habe ich wahrgenommen, dass es mehr Orkspieler zu geben scheint, zwischenzeitlich habe ich immer mal wieder einen Orkspielercharakter gespielt...mangels passender Gruppe, konnte der allerdings wenig mehr sein, als der weniger debile Orkbruder des ganzen Idiotengezüchts. In einer Menschengruppe kann man irgendwie dann auch nur der Exotenbully sein. Das war ziemlich traurig, weswegen mich Erzählungen von diesem „Drachenfest“ (damals erstmalig auf´m...Nürburgring, meine ich) und den Orks, die einer gewissen Chaosavatarin zu Diensten waren doch ziemlich interessierten. Wegen Leben und so gab´s dann aber erstmal eine größere Larppause bis 2003
2003, NewOrder, „Alesia“.
Hier etwa 2 Stunden als Mensch beim damaligen MASH aufgehalten. Festgestellt, dass einige der dortigen Spieler derart unerträgliche, OT-pseudomedizinbabbelnde Vollhonks waren, dass Kerstin (yay :), Larp mit Freundin) und ich nahezu panisch geflohen sind. Randnotiz: Damals schon im beginnenden Orgamodus: Fürs MASH mal eben nen SG20 in einen Kleinwagen + eigenes Geraffel gepackt. Panisch geflohen sind wir in das NO-Orklager. Da sind wir dann erstmal den Blackhand-Orks und Leuten der „Wilden Horde“ in die Arme gelaufen. Und das waren lustige, entspannte und gar nicht honkige Leute. Nach heutigen Maßstäben sah das Alles fürchterlich kacke aus...aber, siehe I, die Leute waren entspannt, lustig und waren nicht so...pfffuuuuh.
Das berüchtigte NewOrder-Alesia war der Einstieg in die Orkcommunity...die sich damals so langsam ernsthaft herausbildete. Damals gelernt : Lustige Leute, aber tierisch unkoordiniert. Die Spitze des „Heerzuges“ ist abgeschlachtet, wenn die Nachhut noch nichtmal die Stiefel anhat.
Aber, hey, als Niemand in einem Lager von Orkprofis hat man weder Rang noch Namen und sacgt halt nix ;). Und ausserdem war diese Form der Dauerverplantheit im Larp eh völlig normal.
Fazit: Orkspieler sind jedenfalls cool.

2003, „Tales oof Melee Nights“

Volleinstieg in die Orkcommunity. Als Spieler der „Wilden Horde“ angeschlossen und mit Orkspielern fürchterlich Spaß auf diesem Con gehabt. Aber auch hier festgestellt: Im Orkspiel hat Klamauk und „Warhammertum“ der komischeren Sorte schon einen Platz. Sonderlich glaubhafte Charaktere waren jetzt nicht unbedingt der Standard...aber die Orkcommunity war damals ein vergleichsweise kreativer und -vor Allem- offener und freundlicher Haufen. Place2be im Fantasylarp, dass ich damals doch insgesamt eher doof fand. Und -als Spieler- bis heute finde.
Blöd halt: Immer ist alles ein tierisches Durcheinander. Blöd auch: „Gewinnenwollen“ ist ein Ansatz, den man eher auf der 0815-Spielerseite fand und findet und bei Orksspielern eher durch einen Spaß an gelungener Kampfdarstellung und „(Kampf)Verliererdarstellung“ ersetzt wurde.
Nichtsdestotrotz: Andauernd zu verlieren, weil „die Orks“ relativ strukturlos herumwuseln ist irgendwie auch nicht cool.
Nach den ersten Kontakten mit Orkspielern dann beschlossen: YAY, Orkspiel.
Meine Erinnerung hier ist ein bisschen schwammig. Soweit ich mich recht entsinnen kann, waren Kerstin und ich damals teil der „Wilden Horde“ unter einem gewissen BultoshKhan. Bemerkenswert: Die elitären, undfreundlichen Uberorks war damals kein Grat, kein OHL, sondern Leute aus der Ecke, die sich später dann im „Alten Blut“ einfand. Damals kein „altes Blut“, sondern die coolsten Kids und state-of-the-Art-Uruks. Turach, Nachtgoblins und vor Allem die Skullrott
waren der Shit...und sie hatten einen Zaun, wirkten ungemein abschätzig auf die weniger coolen Kids und erweckten, ganz Allgemein, den Eindruck, als hätten sie überhaupt gar keine Lust auf die neueren Leute. Es gab da, jenseits des Zaunes, der die coolen Orkbastarde von „den Anderen“ trennte eine Menge Gemurre an das ich mich später -unter umgekerhten Vorzeichen- ganz oft lebhaft erinnert habe :). Und auf Seiten „der Anderen“ gab es relativ viele generische Grüngeschminkte und seltsame Orks. So Leute mit Stahlhelmen, Schottenröcken, Sprenggobbos und schlechtere Ball&Chain-Fanatics.
„Gewonnen“ haben die Uruks trotzdem. Zwar nicht wegen einer gewissen, mir ziemlich legendären Schlacht...aber auch deswegen. Jedenfalls war ich nachhaltig beeindruckt von einem koordiniert agierenden Orklager, dem auch eine Übermacht von Spielern praktisch nichts entgegenzusetzen hatte.

Der Moment, an dem ein geplanter Zangenangriff von Orkspielern zu einem grandiosen Sieg führte...der war cool. Und das war kein „Gewinnenwollen“, sondern ein „Gewinnenkönnen“. „Gewinnenkönnen“ war so cool. Und Orkspieler, auch aufgrund der recht ausgeprägten NSC-Mentalität, konnten verdammt effektiv sein – wenn sie´s irgendwie hinbekamen sich sinnhaft zu koordinieren. Das war...ein Riesenspaß.

2004 sind Kerstin und ich dann auch als Mods, schnell MitAdmins in die Orklager.info eingestiegen. Die wurde damals bis 2006 oder 2007 von Flo betrieben. Der gehörte zu den AngGijak. Seitdem sind wir beide dann auch in diesem lustigen „Communitygeschäft“ voll dabei.
Kerstin und mein erster „OrkOrgajob“. Das 2005´er Orklager haben wir geplant...und in gewisser Weise ist hier auch ein allererster Meilenstein auf dem Weg zu diesem „OrkHeerLager“. Mit der bisherigen Vorgeschichte, versuchten wir hier schon -mittels Plot- das Lager irgendwie auf eine gemeinsame Spur zu bringen.
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Ich weiss gar nicht mehr ganz so viel von dieser Veranstaltung. Es war unheimlich anstrengend und ohne die freundlichen Leute der BlackHand-Orks und einer gewissen Truppe namens „AngGijak“, wären wir im Orgastress abgesoffen. Das ist insofern bemerkenswert, weil Orklagerspieler in unserer Wahrnehmung einfach ´ne recht spezielle Larpklientel sind. Die Meinung habe ich bis heute: Orkspieler SIND ein spezielles Völkchen. Und damit bin ich ziemlich happy, denn für dieses Völkchen ist es relativ einfach sich den Hintern aufzureissen. Hätten Orksspieler damals eine andere Spielermentalität gehabt: Ein OHL hätte es nicht geben können.

Randnotizen: 2005 war auch unser Orgaeinstieg ins Twilight-Team – ein Schritt, der für uns als
Orga in vielerlei Hinsicht extrem relevant war. Ins Detail gehe ich hier nicht, aber die „Twilight-Lehre“ war prägend und auch einer der Punkte ohne den ein OHL nicht möglich gewesen wäre.
Viele der Erfahrungen hier haben unmittelbar Auswirkungen auf das Werden eines OrkHeerLagers
gehabt. Hier geht es aber eher um das „Handwerkszeug“ die man als Orga jenseits der „Hobbyistengrenze“ imho zwingend braucht. Alles was im OHL mit Logistik/Bau/Gestaltung zu tun hat ist da unmittelbar beeinflusst. Und auch die Auseinandersetzung mit Plot, Larpphilosophien, Gruppendynamik/Mentalität hat in ca 30 Cons mit dieser Orga ziemlich geholfen...

Funfact: Turachs Klaue wurde übrigens auf diesem NewOrder geboren. Die eigentliche Veranstaltung war vorbei, überall rutsche alles ins TimeOut...und ein gewisser Ork namens
„Raffnix“ war zu dieser Zeit noch auf der Jagd nach irgendeinem mächtig mächtigen Artefakt, dass in einer gewissen Metropolis herumgammelte. Und weil wir „unsere Leute“ wirklich ganz doll lieb hatten, gab´s eine tierische Funkerei, damit hier noch ein Plot den sich einige Orks selbst (und auf, wie ich meine, absurdeste Art und Weise) zusammengefrickelt hatten noch abgeschlossen werden konnte. Details lasse ich auch hier mal aus :). Aber ich hatte echt Spaß mit diesen ganzen kreativen Spinnern, die aus Plotscheisse irgendwie noch Gold machen konnten :). Orkspieler-Eigenschaft. Schon immer. Voll gut.
Das Jahr 2006 ist ziemlich relevant für ein späteres OHL. Zunächst einmal war das „Urukfest“ so spektakulär wie desaströs. Spektakulär deswegen, weil Christian „Bultosh Khan“ und das erste wirkliche „OrklagerBauteam“ eine gewaltige Festung aus dem Nichts geschaffen haben. Vorangegangen war eine tierische Kraftanstellung mit großmaßstäblichen Fällen von Bäumen und einer abartigen logistischen Kraftanstrengung. Die dafür notwendige, teilweise völlig chaotische und vA durch Motivation bis zur völligen Verausgabung getriebene Malocherei war...unmenschlich.
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Und -soweit ich weiss- waren damit dann einige der damals Verantwortlichen dann auch fertig mit dem Orkspiel. Zum Einen, weil die Anstrengung zuviel für Einzelne war...zum Anderen, weil -obwohl das Orklager 600 Köpfe zählte (Folge des 2004´er „Siegs“)- kaum einer blieb um am Ende
die Last mitzutragen. Wir haben hier noch irgendwo Bilder, wo wir eine Menge Holz aufm Laster haben...der mit abgerauchter Kupplung aufm Randstreifen steht.
Lesson learned: Ohne Communitysupport gehst Du drauf. Haste keine Leute die sicher mitziehen, organisiere nichts. Oder zahle einen Preis der mit Sicherheit zu hoch sein wird. Kerstin und ich waren da, weil es keine Option war Christian alleine zu lassen. Ein paar Andere waren auch da...ich hab leider vergessen wer. Die gewaltige Orkburg (bzw. die Holzstämme davon) die wir vom DF an einen anderen Lagerplatz karren mussten ist nachher dann übrigens im CoM-Orklager aufgegangen. Weder Kerstin noch ich haben eine Erinnerung daran, ob wir diesen verdammten Laster mit den ganzen Baumstämmen ausgeladen haben. UMGELADEN haben wir´s von Laster A in Laster B...und vermutlich haben wir´s auch ausgeladen. Ich erinnere mich dunkel an irgendeine Scheune und ein paar Gestalten jenseits aller Leistungsgrenzen.
Und das war -im Vergleich zu allen Anderen Orktorturen- mit Sicherheit jenseits aller Schmerzgrenzen. Das war Overkill und -meines Wissens nach- war das dann auch das Ende von BultoshKhan, denn Christian war danach durch.

Ansonsten war das DF 2006 ein Fleischwolf. War man als Ork vorher schon -wie üblich- verprügelt worden: Auf diesem DF war das ganze DF darauf eingestellt das „URUKFest“ offenbar mit Gewalt zu beenden. Die Spielmentalität dieses DF war abgründig. Völligst unsäglich, völlig unkontrolliert, rücksichtslos und nahezu andauernd jenseits von Gut und Böse. Dazu kam, dass die „WinningTeamJoiner“ das Orklager komplett „verwässerten“ und massenweise halbgarer bis gar keiner Konzepte die Urukfestung zu einer Art Kleinwacken machten, auf das die „regulären Orkspieler“ keine Lust hatten. Das totale Anything goes...und das funktionierte überhaupt nicht. Und zwar für Niemanden. Und auch nicht für Spieler, die nachher dem OHL elitäres Spackentum und sonstwas nachsagten. Nein – 2006 hat für Orkland gar nicht funktioniert.
Und zwar so sehr überhaupt nicht, dass das DF2006 die Orkcommunity weitestgehend aus Großconland getrieben hat. Die bisherigen HotShots des Orkspiels...Skullrott, Turach, Blackhands, Nachtgoblins verschwanden nach 2006 ins Kleinconland. Ob nun wegen dem 2006´er Debakel oder aus anderen Gründen weiss ich allerdings nicht. (Ich weiss gar nicht mehr, ob Skullrott/Turach überhaupt 2006 dabeiwaren...ich meine aber schon)

Aber: 2006 gab es die ersten Ansätze eines Militärlagers...und soweit ich mich recht entsinne waren hier die BlackHands, die UshtarakBurzum-Gruppen (SAS, AG, TQ, SH) schon involviert.
Und hier wird’s langsam richtig konkret für die OHL-Geschichte: Die Differenzierung in „Militärorks“ und „Clanorks“ ist Bullshit, liebe Leute. Diese künstlich herbeigekasperte Trennung hat ihren Ursprung nämlich in dem reinen Wunsch nach ein bisschen mehr Ordnung und Struktur in dem totalen Orkdurcheinander. Es ging hier auch nie darum irgendeinen besonderen „militärischen Tinnef“ abzuhalten, oder „Clan“ und „Militär“ zu trennen, sondern darum mal effektiv etwas auf die Füße zu stellen, weil Orkspiel vorwiegend an einer völligen Unkoordiniertheit krankte und man NICHTS aber auch GAR NICHTS auf den Haken brachte, weil dieses lustige Orkvolk andauernd irgendein eigenes Süppchen kochen musste. Ein „Militärlager“-Konzept kam auf, um mal mit den Orks ein bisschen mehr zu haben, als nur zufällige Koordination. Weil koordiniert zusammenarbeitende Orks nämlich – und 2004 hatte diesbezüglich schon Eindruck hinterlassen -

beliebige Lager herumschubsen konnten...und das OHNE Gewinnenwollertum und ohne wie bescheuert herumprügeln zu müssen, wie es für Orkspieler in Kämpfen in aller Regel recht normal war (Also verprügelt zu werden). Mit Koordination und ein bisschen Struktur konnten wir gewinnen UND auch noch den „Schöner sterben“-Modus fahren.

Den „SchönerSterben“-Ansatz musste man damals übrigens nicht extra ausformulieren.
Der war den meisten Orks, aufgrund ihrer „NSC-Natur“ relativ selbstverständlich eingebaut.
Das generelle Selbstverständnis war seinerzeit etwas Anders – ein Grund sicherlich, warum die „jungen Wilden“ der neuen, schicken Orkspielerschaft etwas später so abgelehnt werden sollten.

Das geplante „Militärlager“ kam übrigens nicht wirklich zustande. Soweit ich mich recht entsinne hatte das mit einer nichtvorhandenen Lagerplatzplanung zu tun. Auf jeden Fall konnten die „Strukturwilligen“ nicht zusammenlagern, womit die geplante Zusammenarbeit nur in Ansätzen zustande kam. Viel hätte man ohnehin nicht machen können, denn vor dem Lagertor warteten ja die Polsterwaffenkampfsportler mit ihrem Hang Orkspieler zerstören zu wollen.

Dennoch : Ein ganz wesentlicher Teil der damaligen Diskussionen im damaligen Forum (Ich hab versucht da noch was zu finden...aber das Orklager war damals bei einem externen Hoster...und der hat irgendwann Ende 2007 dichtgemacht...womit die Zeit vor 2007 entweder verloren ist...ooooder sich MÖGLICHERWEISE auf irgendeinem alten Backup befindet.) hat die Idee eines OHL beeinflusst.
Um 2006 hatte ich meine Zweifel, ob Orkspiel jemals aus der „Casualecke“ rauskommen kann und ob da überhaupt mehr möglich ist, als coole Ansätze und coole Darstellung neben völliger Beliebigkeit und absolutem Partylarpertum...die „Orkbewegung“ für mehr Struktur, bissl mehr Ernsthaftigkeit usw. brachte da eine gewisse Initialzündung für ein späteres OHL – einfach weil da Leute waren, denen Orkdarstellung so wichtig zu sein schien, dass man da willens war mehr zu investieren und erkennbar war, dass der Plan über das reine „Spaß haben“ hinausging...bzw der Spaß darin lag nachvollziehbare Charaktere darzustellen. Dazu kam: So ab 2006 gab es immer mehr Leute aus der „Gewandungsfetischismus“-Fraktion. Die gehörten zwar zu den kompromisslosen Lautsprechern und nicht nur der IT-Troll-Fraktion des Orklagers ;), aber diese Leute hatten zwar eine große Klappe...aber eben auch was dahinter.
Das die „großen Alten“ am weiteren Entstehen eines OHL nicht beteiligt waren und erst später als „Altes Blut“ wieder auf der Bildfläche erschienen dürfte, mMn, daran gelegen haben, dass jene Orkspielerfraktion nach 2006 schlicht abtauchte und – damals wie heute – im Orklagerforum, welches schlicht die Keimzelle des OHL war, nicht wirklich sonderlich aktiv waren.
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2007 haben Kerstin und ich das DF-Orklager 2007 organisiert. Weil es sonst keiner machen wollte und es sonst kein Orklager gegeben hätte. Also haben wir´s gemacht. Wesentlicher Antrieb für mich war, dass sich herauskristallisierte, dass da ein strukturiertes, glaubwürdigeres Orkspiel jenseits von Stahlhelm, Warhammerdom und dem ganzen Slapsticklarpscheissdreck möglich ist. Die „Militärlager“-Fraktion hatte sich zu diesem Zeitpunkt relativ fest etabliert und es gabim Forum biestige Debatten um „Militärorks“ vs „Clanorks“. Ich hab da immer zwischen den Stühlen der Schreihälsen gestanden und mein „Struktursolidaritätshippieliedchen“ gesungen...und fand die Schreihälse aller Gruppen verhältnismäßig dämlich. Nichtsdestotrotz: Im Militärghetto ging es weit weniger „casual“ zu, als jenseits unseres schengeligen und überaus inkompetent gebauten Zauns. Das Lager war zweigeteilt...mit „Clannern“ (Wie der „Wilden Horde“) und „Casuals“ (Irgendwer) auf der einen Seite und den „UshtarakBurzum“-Gruppen, sowie den Panzermensch-Schwedenorks auf der anderen Seite. Hier gab es Struktur...aber leider auch weniger von der vorherigen Leichtigkeit.
So wichtig die elitären Schreihälse tatsächlich für ein späteres OHL waren, aus diplomatischer Sicht waren Leute wie Rhog´Nir und BubHosh und Andere schlichtweg Katastrophen :). Aber : Ohne den -mitunter übertriebenen- Anspruch an Äusserlichkeiten hätte dem OHL auch etwas gefehlt, denn der Wille zur (mindestens) gelungenen, glaubwürdigen Fremdrassendarstellung war ein wesentlicher Kitt für die Comunity – auch, weil sich der Klamottenstandard insgesamt hob und begann ein verbindendes Element zu werden UND sich auch mMn positiv aufs Spiel insgesamt auswirkte:
Jemand der wie ein übler Ork aussah brauchte weniger Mühe diesen Eindruck allein durch Spiel zu erwecken.

Die „Maske/gutes Spiel“-Diskussionen fand ich, damals wie heute, hochgradig bekloppt. Und während sich bisher die Leute aus der angeblichen „Militärorkecke“ wie tollwütige Idioten aufführten war´s ab jetzt vermehrt die „Clanner“-Ecke die mit völlig abstrusen Argumenten irgendwelchen Rotz zusammenkonstruierte und künstliche Gräben zog.
Nicht, dass die Hater der Einen oder Anderen sich sonderlich viel geschenkt hätten...aber in der Reflektionsfähigkeit kann ich rückblickend eigentlich nur sagen, dass die „Anti-Militärs“ da zu keinem Zeitpunkt auch nur einen konstruktiven oder auch nur rational sinnigen Punkt hatten.
Wer ERNSTHAFT einen Standpunkt „Maske statt gutem Spiel“ vertritt und impliziert, dass beides einander ausschließt, dem kann ich auch weiterhin nur attestieren, dass er doch den Schuss nicht gehört hat und bitte klarkommen soll. Gute Darstellung ist kein „entweder/oder“, sondern ein „sowohl als auch“. Und im Zweifelsfall ist der einfachere Weg „Gut aussehen, kein Schauspieltalent haben“. Denn dann taugt man wenigstens noch als gute Kulisse. Das „gute Spiel“ muss man erleben – und das gelingt nicht immer. Und dann ist man eben nur eine schlechte Kulisse. Das ist einer der ganz wesentlichen Kernpunkte im OHL . Jede Diskussion darüber erübrigt sich, denn die „beiden Welten“, die irgendwelche Leute immer wieder konstruieren um irgendwen vor den Karren zu fahren existieren so nicht. Es gibt nur eine Welt :). Und in der ergänzen sich Klamotte, Kulisse und Spiel. Punkt.
Das zieht sich dann auch als Leitmotiv durch den Leitfaden, der dann -im Wesentlichen- damals 2007 von dax fürs OHL geschrieben wurde. Kann man immer noch nachlesen, weil aktualisiert ist der ja noch nich...

2007 liefen dann insgesamt die kompletten gedanklichen Vorbereitungen für ein echtes OHL, mit kompletter Spielereigenverwaltung. Und die Hauptideen/Einflüsse dahinter sind hier rot markiert.

Das ein OHL auch in bautentechnischer Hinsicht ordentlich loslegen sollte war auch der Plan.
Das OHL sollte eine glaubhafte Orkwelt sein. Mit einer möglichst guten Charakterdarstellung in einer möglichst glaubhaften, detaillierten Welt – weil damit Larp besser wird.
Auch ein Punkt, über den ich jemals wieder diskutieren will noch werde: Es schließt „Fantasie“ überhaupt nicht aus, wenn man sich in jeder Hinsicht Mühe mit der Darstellung gibt. Wenn das so wäre, würden ein UweBoll-Fantasy-Verriss in derselben Liga wie Jacksons Herr der Ringe spielen. Oder irgendein 80´s-Actionschrott mit sowat wie Matrix gleichziehen.

Und scheinbar haben UweBolls interessante Filme dazu geführt, dass dieser Krempel vornehmlich Gewaltfantasien entfesselt und der unbedingte Wille eine eher unterdurchschnittliche Qualität anzubieten hat wohl eher nicht die „Fändäsi“ beflügelt...das haben eher diese furchbar elitären Oscarstreifen geschafft, denn scheinbar scheint die gelungene Darstellung anderer Welten diese komische Fantasie weit mehr zu beflügeln als inkohärenter, beliebiger Unsinn.
Der Qualitätsanspruch eines OHL ist daher gewiss nicht „Bollig“. Und zwar gerade deswegen, weil nicht das Fehlen, sondern das Schaffen qualitativen Augenfutters die Fantasie der Leute befeuert.
2008-2012 : Das Drachenfest OrkHeerLager, ZdL-OHL Moradnogh
Okay...ab hier startet dann das OHL. Es gibt hier Bilder, Videos...und die kompletten Forenarchive.
Ma Bilderserie wieviel 2008-2012 erreicht wurde? Biddeschön:
2008.jpg
2009.jpg
2010.jpg
2011.jpg
2012.jpg
Zu Kernpunkten des OHL lässt sich ab hier insgesamt nur noch wenig sagen. Der organisatorische Faden war ab 2008 im Wesentlichen vorhanden und hat sich seitdem nur wenig verändert.
Direkt verbunden mit dem OHL war der kleine „Zeit der Legenden“-Ausflug mit der orkischen Schattenstadt „Moradnogh“. Die ganze Sache war ein -für mich- gelungener Versuch das übliche Gruppenklimbim und die, wie ich immer finde, blöden Gruppendynamiken aufzulösen und mal das Konzept „räumliche Enge“ auszuprobieren. Und siehe da: In Zeiten, wo sich Grat und der Rest der Welt wie zB BalHai nich so irre gewogen waren, waren die Unterschiede zwischen den Spielern dann irgendwie doch nicht so groß wie befürchtet und sich alle viel ähnlicher als gedacht.
NA HOPPLA!

„Gruppendynamik“ und das Herumtragen des eigenen Kopfes im, wahlweise, eigenen Arsch oder im Arsch der eigenen Gruppe geht mir fürchterlich auf den Nerv. Das ganze Gekasper zwischen Gruppen, alten Orkspielern vs neuen Orkspielern, „Militär“ vs „Clan“, „Grat vs Clan“ usw usf ist diesem „Wir und die Anderen“-Bullshit geschuldet. Es hat mich angekotzt, es kotzt mich jetzt an, es wird mich immer ankotzen. Diese ganze Community hat sich mit diesem kurzsichtigen, wenn auch extrem menschlichen Krempel, stets brutal im Weg gestanden. Statt einfach mal ein vernünftigtes Gespräch miteinander zu führen, geht’s bei Gesprächen zwischen Gruppen nicht ohne absurde Unterstellungen und seltsame Feindseligkeiten. Das ist wohl so, wird wohl immer so sein – aber genauso wird es mir immer mega auf den Sack gehen. Im Orklager war das mal schlimm...und jetzt sind davon auch nur noch die Schatten der Vergangenheit – gleichwohl die noch nerven.
Aber insgesamt ist da Orkland fast erwachsen. Fast.

Wer sich für die ganze Zeit interessiert: Mal im Archiv stöbern. Da sind ziemlich interessante Sachen drin :). Wer Orklager/Orkcommunity/OHL-Geschichte interessant findet, der sollte darin mal wühlen: http://forum.orklager.org/viewforum.php?f=198

Zusammenfassend möchte ich nur auf ein paar Sachen kurz eingehen:
Jaja...“OrkHeerLager“. Impliziert natürlich, dass sich da nur „Militärorks“ herumtreiben.
Dieser Scheiss hält sich weiterhin hartnäckig und ist weiterhin vollständiger Unfug. Das OHL bestand auch, manchmal überwiegend, manchmal nicht aus anderen Konzepten als „Militär“ und sowieso aus mehr als nur „Dreck und Fetzen“. Der übliche Sermon der Leute die vom OrkheerLager glaub(t)en so richtig viel Ahnung zu haben...und es leider so gar nicht hatten.
Der Name „OrkHeerLager“ jedenfalls kam zustande, weil die DF-Orga 2008 Zweifel an einem rein spielerorganisierten Orklager hatten und befürchteten, dass furchtbar elitäre Orkspieler alles Andere verdrängen wollten. Nun – das war niemals das Ziel des OrkHeerLager, aber es eignet sich -bis heute- natürlich ganz gut um mal bisschen rumzustänkern. Auf jeden Fall: 2008 sollte es dann ein DF-Orklager (Free4all) geben...und...ein anderes Orklager (spielerorganisiert) geben.
„Orklager I“ und „Orklager II“ ist irgendwie nicht sonderlich eindeutig...und da die Grundidee eines OHL immer die von einen sinnhaft zusammenarbeitenden Orklager war und mit „OrkHeer“ eigentlich nicht „Kasernenhof“, sondern „die finstere Monstermasse die über ihre Gegner kommt und sie fürchterlich zernichtet“ gemeint war und „OrkHeerLager“, OHL, recht schmissig klang...kam es zu diesem Namen. Sicherlich hat eine Rolle gespielt, dass einige Gruppen eben keine „Clans“ waren, sondern Truppen aus den Armeen ihrer jeweiligen Hintergründe...aber weil dies im Spiel keine besondere Rolle spielte, war mit „OrkHeer“ eben nicht irgendwas zwanghaft militärisches gemeint. Und heute sowieso schonmal gar nicht mehr, weil die Grenze zwischen „Militärtrupps“ und „Clan“ über die Zeit sowieso fast vollständig verwischt ist. Und sie war vorher schon schmal und nur für Jene wirklich vorhanden, die unbedingt aus jedem Unterschied ein Drama basteln mussten.

Und Dreck und Fetzen?
Ja...auch wieder so ein dämlicher Aufreger. Auch wieder verknüpft mit dem Schmonz von Alt vs Neu, Clan vs Militär und der „guten alten Zeit“ vs „OHL“. Genaugenommen gabs ne Menge Dreck und Fetzen. Und zwar überall. Und eigentlich wurde aus der OHL-Ecke auf immer recht viel gegen sinnlose „Dreck und Fetzen“ argumentiert, weil...naja...weil Dreck und Fetzen eben sinnlos sind.
Aber: Es war eine der einfachsten Varianten an eine hübsch anzusehende Orkklamotte zu kommen. Mit relativ wenig Aufwand und relativ wenig Geld. Aber: Das konnte man natürlich prima herumkrakeelen und eine „Gleichschaltung der Orkwelt“ herbeihysterisieren. Das Gruppen wie die Throqush und die AngGijak zB adrette Gestalten in ordentlichen Klamotten waren: geschenkt.
Das man auch beim Grat nur mal genauer hätte hinsehen müssen um festzustellen, dass da bei weitem nicht alles fetzt: Geschenkt. Aber es krakeelte sich so wunderbar...und eigentlich ging es auch gar nicht um „Dreck und Fetzen“, sondern um die Affekte von Leuten, die sich auf den Schlips getreten fühlten. Dieses ganze Gequatsche kam von allen Seiten...von alten Orkspielern, von Leuten, die die „neuen Orks“ ganz elitär fanden, aber generell gar nichts mit Orkspiel zu tun hatten...einfach von allen Leuten, die ganz viel Meinung, aber wenig bis gar keine Ahnung hatten.
Larpgelaber halt. Nervend. Und dabei waren „Dreck und Fetzen“ eigentlich nur die günstigen Einstiegsgewandungen...quasi ein überaus inklusives und niedrigschwelliges Einstiegsding.
Hätte man so sehen können – hat man aber nicht. Man wollte auch nicht zuhören, wenn das gesagt wurde.
Ihr erinnert euch an „Ohne Communitysupport gehst Du drauf“?
Nun...wirklich. Für mich ist Orklarp nun eine wirklich lange Episode in meinem Leben.
Ich habe unheimlich viel Liebe für diese Community. Sowohl für die Orklagercommunity als Ganzes (hier in etwas abstrakter Form), als natürlich für all die Leute im Speziellen, die dieses
OrkHeerLager-Ding bisher möglich gemacht haben. Der Grund, warum ich nicht mit diesem
seltsamen Fantasylarp aufgehört habe und mich nicht in spezielleren Larpnischen ausschließlich herumtreibe – das seid ihr. Diejenigen die dabei waren, noch dabei sind. Im Larp-Orgaland werde ich davon getrieben Welten zu bauen. Und, jo, das haben wir gemacht. Und mit diesem OHL haben wir DICK aufgetragen. Und ich liebe es. Ich liebe es, dass das überhaupt möglich war, weil es so eine derbe, seinesgleichen suchende, Leistung ist. In so vielen Bereichen...mit der gesamten Orkcommunity haben wir schlicht „die Orks“ gemacht. Und es sind gute Orks. Yah.
Mit speziell dem OHL haben wir Dinge gebaut, bei denen ich nach wie vor immer mal wieder baff bin. Das is schon ne Hausnummer. Und „Stolz“ kommt mir komisch vor...so hochnäsig.
Berechtigt, aber...hm...also...mir passts eher, dass ich wirklich happy bin das erlebt zu haben.
Das waren bisher ziemlich großartige Zeiten :) Hat Spaß gemacht. Vor dem EE war das DF 2012 MEGA. Hätte nicht gedacht, dass man das toppen könnte.
Nun – ging doch :).
Das war ein beschissener Affentanz für mich. Ich hab mir den Mund fusselig geredet um da irgendwie den vorhersehbaren Zwist abzuwenden. Es hat nich geklappt, aber ich kann sagen:
Hey...ich hab mein möglichstes Getan. Machste nix dran. Ich persönlich habe exakt gar kein Problem mit dem OCL...ich sehe konzeptionelle Unterschiede zum OHL, aber die sind zweitrangig.
Aber weil ich mitunter gefragt werde ob ich im OCL spielen würde: Nein, würde ich nicht. Das hat aber weniger mit dem OCL zu tun, als mit dem Drachenfest. Ich habe schlicht keinen Bock mehr auf das, was jenseits der Orktore auf mich wartet. Der Umzug aufs EE kam ja auch nicht wegen dem schwelenden Dissens zwischen OHL-Spielern, sondern weil die DF-Klientel genügend OHL-Spielern auf den Sack gegangen ist. Das sich die vorhandene Spaltung dann in eine Auftrennung der Orklager fortgesetzt hat, war zu erwarten und fand ich nicht überraschend.

Das ein OCL jetzt das größere Lager ist, ist auch kein Wunder und mindestens Stripe, ye olde Gee, dürfte bestätigen können, dass ich ihm das vorhergesagt habe, bevor das erste OCL überhaupt erst gestartet ist :) : Das DF zieht massenweise Leute, das EE nicht. Nicht überraschend also :)
Der Eine oder Andere OHL´er dürfte wissen, dass ich mit einem starken Einbruch der Anmeldezahlen eher 2015 gerechnet habe...

Aber: Das ich dann und wann immer noch höre, dass „OCL´er im OHL nicht willkommen wären“ geht mir aus zweierlei Gründen MEGA auf den Sack:
1) Es ist halt Quatsch. War immer Quatsch.

2) Diese ganze „Ich hab gehört“-Scheisse nervt einfach. Ist mir völlig egal ob von OCL, OHL, 0815-Larper oder sonstwoher: GLAUBEN heisst nicht wissen. Es wäre daher sinnvoll vielleicht einfach mal ein Gespräch zu suchen, aber neeeeeein...idealerweise glaubt man einfach den toxischen Müll, den irgendein Scheinexperte in die Welt geblubbert hat.
Und meine persönliche Meinung: Wer was über OCL/OHL wissen will...der geht entweder zum Gee oder zu mir. Der Rest hat mitunter so dermaßen viel Unsinn im Kopf, dass ich mir das nicht anhören kann ohne das mir schwindelig wird.

Wer IMMER NOCH alten Groll herumschleppen will : Fick Dich.
Und wer mir unterstellen will, dass ICH immer noch alten Groll hege: Ja, is richtig.
Aber nicht gegen „das OCL“,nicht gegen „OCL´er“ sondern gegen ZWEI bestimmte Personen, denen ich rundweg vorwerfe, dass sie sich einen Dreck um OHL und Orklager generell gekümmert haben, sondern eine ganz eigene Agenda am laufen hatten. Und DARAUF stehe ich GAR NICHT.

In der ganzen Orkwelt habe ich persönlich sonst zumindest mal grundsätzlich Bock auf jeden und bin Meinungslos :). Aber bei diesem OHL/OCL-Gedöns bin und bleibe ich etwas sensibel, habe aber null Problem mit irgendwelchen OCL´ern. Orkspieler sind Orkspieler...der Rest findet sich, solange man ordentlich miteinander redet. Fertig aus.

Und wer immer noch herumquatschen will, dass das OHL OCL´er rauskanten wollen würde:

Also ersteinmal: Wir sind das kleinere Lager und brauchen JEDEN :D. Aber, viel Wichtiger: Wer im Archiv wühlt, der findet massenhaft Orgagebla mit deutlich gegenteiligem Inhalt. Und ich bin nicht mehrfach durch halb Deutschland gekarrt um alle Orkeckchen an einen Tisch zu bringen, um dann noch relaxt zu bleiben, wenn dieser Scheiss IMMER NOCH durchs Orkland geistert.

Und hier zählt bitteschön was ICH sage und nicht, was irgenein Schnuffel mit Scheinahnung meint zu dem Thema zu sagen zu haben. Ich könnte mich nämlich nicht entsinnen, dass diejenigen Experten mit mir durch die Gegend gefahren sind um den Friedensstifter zu geben oder das jemand von jenen Unsinnsblubberern auch nur ansatzweise seine Nase so tief im Communityscheiss hatte wie ich...oder Kerstin. Oder Till. Oder ein paar wenige Andere. Also sollten die Ansagen dazu wirklich besser von Leuten kommen, die auch wirklich wissen, wovon sie reden.

Ansonsten: Archiv : http://forum.orklager.org/viewforum.php?f=13
Thema „OHL will OCL nich-Bullshit“: http://forum.orklager.org/viewtopic.php ... 15#p144953

Warum ich das separat auffasse: Weil das Thema immer mal wieder bei mir durchflattert.
Ich kann das alles nicht mehr hören. Es ist, als hätte mir jemand ein Riesenschnitzel an den Arsch gedübelt und jetzt rennt dieser behinderte Köter mit seiner „OHL will OCL´er dissen“-Kläffe hinter mir her. Auf dieser Schiene tickt kein einziges OHL-Orgamitglied und ich schonmal gar nicht. Beweis findet sich im Archiv und ich mache das einfach zu lange um nicht die Gelegenheit wahrzunehmen das mit diesem Post, was sicherlich ein bisschen Reichweite haben wird, ein bisschen unter die Leute zu bringen. Vielleicht hört´s ja mal IRGENDWER. Ja?
Fände ich super. Dann muss ich das vielleicht NIE WIEDER hören.
(Und ab jetzt bekomme ich´s vermutlich nicht mehr erzählt, was es dann auch wieder nicht besser macht :D. RRRAAAAAH!)
Und damit is jetzt Schlussstrich unter diesen Dreck. Wer immer noch mit diesem Geschwafel ankommt, soll bitte auf dieses Posting hier verwiesen werden und dann BITTEBITTEBITTE für immer schweigen oder sich sein Hirn mit Seife auswaschen oder irgendwas halbwegs Sinnhaftes tun. Ja? Dankesehr.
OrkHeerLager auf dem EpicEmpires, the good, the bad, the ugly
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Das der Weg dahin eine ziemliche Zäsur sein sollte war irgendwie klar. Ob wir das kurzfristig überleben war mir überhaupt nicht klar. Zu jedem Zeitpunkt hätten die nötigen Anstrengungen uns überfordern können. Das Geleistete sieht man ansatzweise in den Videos aufm OHL-YT-Channel
(https://www.youtube.com/channel/UC7DqoK ... jKrwmPziGg). Dazu kommen all die Nachteile eines EE : Schwierigere Lage, spezielleres Konzept, weniger bekannt...all das ist für das OHL erstmal schwierig – und wir wussten das. Auch war klar : Wir fangen nochmal fast neu an.
Achja...guckt ihr im Archiv? Check ; http://forum.orklager.org/viewtopic.php?f=13&t=7788
Gut war : Die OHL-Community war stabil und alle so : YAY!
Das „neue OHL“ auf dem EE aufzureissen zählt,ohne jeden Zweifel, zu den fettesten Erfahrungen
im Larp – und überhaupt – die ich jemals gemacht habe. Wenn ich alle Jubeljahre über Bilder und Videos schaue...hach Leuts...werd ich hart nostalgisch, entdecke Leute die ich furchtbar vermisse...und Leute die ich glücklicherweise nicht vermissen muss, weil sie immer noch da sind :).
Ich mag was wir da geleistet haben...jetzt weniger wegen dem Erreichten, sondern einfach weil´s so eine verflucht gute Zeit war. Aus Orgasicht: Purer Luxus. Diese OHL-Butze ist so verflucht kompetent :). Und -hey- mittlerweile können wir immerhin als Aushilfs-Amish durchgehen.
Wir können ja jetzt auch noch Scheune und Wetterunabhängigkeit. Awesome. Echt.
Beispiellos was da geschafft wurde, geschafft wird.
Nur schade : Auf dem EE haben wir eine Sache verpennt...und zwar zu spielen. Und -nein-
das ist nicht immer nur mit exorbitant krassem Aufbau und all der kräftezehrenden Schafferei abgetan, sondern hängt mMn damit zusammen, dass das OHL zu einer orkspielenden Community geworden zu sein scheint, in dem die Lust am Orkspiel hinter der Lust am Communitytreffen zurücksteht. Wenn gute Teile von uns lieber im OT-Lager mit den Homies schimmeln, dann tun wir leider nicht mehr das, weswegen wir eigentlich den ganzen Scheiss machen : Orkspiel betreiben.

Wenn Spieler sagen, dass sie im Lager nicht wissen, was sie denn tun sollen...dann haben wir offensichtlich erhebliche Probleme mit diesem Orkspiel...denn wir sind nicht mehr auf einem Drachenfest...und wir hatten das besprochen. Wir hatten das sehr, sehr klar besprochen...nur leider hat da offenbar keiner richtig zugehört. Das EpicEmpires verlangt sehr viel mehr als ein Drachenfest. Weder ist man der krasse Scheiss...weil eben alle Lager hart in sich investieren...noch sind wir die dollen Kämpfer, noch kommen die Kämpfe mundgerecht in Mongoportion durchs Tor getröpfelt oder sind zuweilen auf der Wiese abholbar. Ein EpicEmpires ist kein lustiger Urlaub mehr, sondern scheisse anstrengend. Und das Einzige, was diesen anstrengenden Scheiss rechtfertigt ist eigentlich nur, dass ein OHL ein Orkspiel abliefert, das eine ordentliche Schippe auf das übliche Maß drauflegt. Und da kommen wir ums verrecken eben nicht mit Sachen weiter, die auf dem DF noch so wunderbar funktioniert haben...

Unsere Wege sind in jeder Hinsicht lang und wir müssen uns unseren Spaß im Spiel schlichtweg kompetent selber besorgen. Und das passiert nicht, indem wir wahlweise irgendwo herumhocken und darauf warten, dass mal was tolles passiert...und das passiert eben leider auch nicht dadurch, dass wir uns in Kleinstgruppen auflösen und uns unseren Spaß mit 7 Mann Stunde für Stunde und jeder für sich separat suchen.
Nur blöderweise hat ein OHL schon auf dem DF angefangen sich gegen jede Form der Inszenierung zu sträuben...auf dem DF noch, weil man „ja kein NSC der Anderen“ sein wollte. Ihr könnt euch, wenn ihr den Anfang des Textes gelesen habt, vielleicht vorstellen, was ich von solchen Aussagen halte. Allein : Gegen diese Windmühlen zu kämpfen erschien mir schon auf dem DF aussichtslos, auch wenn ich nicht glaube, dass jemand, der im Orklarp gerade angefangen hat und nur Orklarp kennt auch nur einen blassen Schimmer von Inszenierung im Larp hat und warum das möglicherweise gut sein könnte...

Aber -hey- der Fokus auf dieses „freie Spiel“ war im OHL immer relativ ausgeprägt...meines Erachtens nach einer der allergrößten Fehler überhaupt...aber nur sehr schwer zu besprechen, weil es da an Begrifflichkeiten hapert.
Meine Meinung: Freies Spiel ist scheisse. Es ist der heilige Gral von Larpern, denen relevante Konzepte von Larp fehlen. Oder mindestens das Bewusstsein dafür, dass wir im Larp nicht ansatzweise die Zeit haben große Erlebnisse zufällig geschehen zu lassen. Dafür reicht die Zeit nicht. Aber das zu vermitteln: War früher schon schwierig...und heute bin ich dafür zu ungeduldig.
Also schaue ich mir an, wie Leute herumhocken und keine Geschichte haben mit der sie spielen können. Und warum haben sie die nicht? Weil gute Teile des OHL sich einen Dreck um eine OHL-Geschichte gekümmert haben.

Wenn wir Zweitausendfuckingsechzehn ERNSTHAFT eine Fantasypowerniveaudebatte führen müssen, die Leute ins OT und in „KeinenBock“-Modus zieht...dann haben wir ein so ernsthaftes Problem, dass wir uns nicht wundern müssen, wenn wir alle vor unseren Prachtbauten stehen und uns wundern, was wir damit eigentlich anfangen sollen.
Wenn wir auf dem EE keinen Plan haben was wir tun sollen und sich ein Bruchteil der OHL´er überhaupt mit dem EE-OHL auseinandergesetzt hat, die Meisten nicht wissen, wie sie da überhaupt hingekommen sind oder was sie da überhaupt sollen...wie zum Geier sollen wir denn dann eine Geschichte erzählen, die irgendwie zu gemeinsamen Aktionen und irgendeiner Form von gemeinschaftlichen Erleben führt?

Klingt nach Anschiss? Isses aber nich. Echt nich.
Allerdings weiss ich auch nich, was ich da machen soll...wir habens an x verschiedenen Stellen versucht...und ALLES ist abartig kräftezehrend. Wir versuchen Plot zu machen – und finden kaum Ansprechpartner. Wir versuchen Plot mit NICHTS zu machen, weil sich das OHL nicht wirklich inszenieren lassen möchte...und darüberhinaus unsere Spieler sich jederzeit sonstwo befinden können. Abgesprochene Gruppenaktionen? Keiner da...die Hälfte ist in der Stadt, Andere sind Irgendwo in der Weltgeschichte, der Rest im OT-Lager.
Und am Ende war´s irgendwie nur eine bedingt tolle Nummer.
Auf einem Frühlingstreffen bequatschen wir Dinge – klar, die Hälfte wird nur ansatzweise umgesetzt. Soweit natürlich...aber ich so: Hey, ich setz mich um 10:30 bis 11:00 frühstückend
ins OT-Lager und dann starten wir um 12:00 was mit den Leuten, die sich dazugesetzt haben.
Yeah...um 12;00 kann ich halt weiterfrühstücken, weil sich niemand daran erinnert, dass wir darüber mal gesprochen hatten.

Ein „schwarzer Kreuzzug“, ewig besprochen...kommt fast nicht zustande, weil wir´s gerade so hinbekommen die Leute davon abzuhalten sich spontan in alle Winde zu zerstreuen...

Nur mal so die Frage Leute : Ist DAS das OHL von dem ihr irgendwann mal geträumt habt?
Ist das das Orkspiel das ihr erwartet?

Meines ist es nicht. Zuwenig Spiel in zuviel Kulisse.
Wenn es das ist, was wir liefern können...dann brauchen wir das alles nicht.
Dann können wir´s uns auch angenehm machen, unsere Kräfte schonen und den ganzen Aufriss bleiben lassen. Wenn wir vereinzelt durch die Pampa streifen wollen und vielleicht zweimal auf dem EE, bestenfalls, gemeinsam IRGENDWAS tun, während zwei- bis dreimal andere Lager in und mit unserer Kulisse den Spaß haben, den wir darin haben sollten...herrje...dann kann ich nur weitermachen mit...
Nichtweitermachen...

Und -ey...dieses ganze Gedöns um „die Orga/der Carsten“ mag mich nicht...argh.
Oben geschrieben: Zwei Leute. ZWEI! Dem Rest stehe ich persönlich neutral bis freundlich gegenüber. Ansonsten: Es wäre halt einfach TOTAL PRAKTISCH, wenn man VIELLEICHT einfach ein Gespräch sucht und Grummelei aus der Welt schafft. Das ist allemal besser als sich beleidigt zu fühlen. Das kann man natürlich tun...aber am Ende bekommt man davon nun auch nicht die beste Laune. Und ich bekomme dann auch nicht die beste Laune, weil die grummeligen Leute nämlich dazu neigen seltsame Schlüsse zu ziehen und wegen Dingen beleidigt zu sein, die sie sich selber irgendwie zurecht gelegt haben, die aber leider ziemliche Fantasiekonstrukte sind.
Wer also meint, dass er/sie beleidigt wurde, ungerecht behandelt wurde...oder sonsteinen Groll hegt und vielleicht eigentlich gerne trotzdem noch ins OHL würde, sich aber durch garstige Orgas bedroht oder sonstwie unangenehm berührt fühlt : MACHTS MAUL AUF!
Echt jetzt...wir sind und waren hier nicht Kindergarten...und jeder hat idR verdammte Gründe für seine Meinung. Und die sind völlig okay...und erstmal auch dann gerechtfertigt, selbst wenn sie der Orga/mir nicht passen. Wir waren IMMER irgendwie ausgleichend, diplomatisch unterwegs und wenigstens bemüht so ziemlich jeden mitzunehmen. Was gar nicht geht, sind Grummler, die irgendwo im Grummelkeller Dinge ANNEHMEN. Und in ihrer Grummligkeit dann besonders gerne annehmen, dass man gerade SIE und ganz persönlich auf´m Kieker hätte.
Ja – sicher. Die Mühe macht man sich als Orga auch wirklich. Immer.
Als ob man die Zeit und die Muße für so einen infantilen Scheiss hätte. Oder auch nur die Lust...oder die verdrehte Persönlichkeit für sowas.
Tz.

Und, ne, an für sich sind all diese Kinkerlitzchen der Rede nicht wert...aber wenn sie seit ´ner Dekade auf einen einprasseln, dann hat man irgendwann auch mal die Nase voll. Daher: Ich bin zu alt für diesen Scheiss. Isch möschte das nisch. Ich wäre daher jeden dankbar, der sich nicht wie jemand verhält, den ich Spieler nenne. In kursiv.
Meine persönliche Vision eines OHL war und ist eine Orkwelt...eine, in der Kulisse, Klamotte, Spiel so dermaßen reinhauen, dass man sich darin für einige Momente verlieren kann.
Nun...wir haben´s, denke ich, fast erreicht. Fast.
Klamotten: Check. Kulissen: Supercheck. Community: Ultracheck Spiel: Möp.

Und das ist das OHL von dem ich mich verabschieden werde...es hat nichts damit zu tun, dass ich nach langer Zeit des OrkOrgagedöns ausgebrannt wäre...und es hat auch nichts damit zu tun, dass Kerstin und ich hier noch so´n überaus niedliches Mädchen haben...es hat vor Allem damit zu tun, dass ich keine Ahnung habe, wie ich an das OHL-Spiel kommen kann, von dem ich glaube, dass es möglich ist und von dem ich annehme, dass gar nicht so Viele einen Plan haben, dass man sowas überhaupt haben kann...

In meinem OHL haben wir echte Charaktere...wisst ihr? Orks mit Gründen, Motivationen, Geschichten...wir haben -vor Allem- eine OHL-Geschichte, wo Orks wissen, dass sie durch Tunnel gekommen sind, was „NulGundum“ ist...die Gründe haben, warum sie in diesen verfickten Steinbruch kommen und mehr zu bieten haben als „Uh...der Boss hat das gesagt, deswegen sind wir hier. Jetzt: Bier“. In meinem OHL haben wir die Chance Geschichte zu schreiben, weil unsere Spieler es zulassen und so freundlich sind in ihren Charakter- und Gruppenhintergründen die Option einer OHL.Geschichte zuzulassen...wir haben Spieler, die zumindest den Eindruck erwecken, dass sie angelegentlich noch Anteil an diesem OHL nehmen und denen klar ist, dass „einfach nur zum EE gehen“ nur für einen kleineren Anteil der Spieler funktieren kann, weil wir ein Mindestmaß an Beteiligung und Mitwirkung in jeder Hinsicht brauchen, weil wir mit dem OHL nämlich nur überleben werden, wenn wir die eingebauten Anstrengungen des EE durch derbste Erlebnisse ausgleichen können – wobei der Aufbau hier das kleinere Problem ist, weil „EE-Gelände“ auch nicht sonderlicher erträglicher wird, wenn wir vorher GAR NIX getan haben.
Wir müssen uns keine Illusionen machen, dass wir jemals gegen die Annehmlichkeiten eines DF anstinken können...wir können nur in unserer kleinen Nische happy werden, wenn´s in unserer kleinen Orknische very orky zugeht. Und man Geschichten nach Hause nimmt, die man sich am Lagerfeuer oder sonstwo oder Jahre später noch erzählen kann...es gibt Leute, die sowas hinbekommen...Shiraland kann das...weil die sich selbst inszenieren. Kleine Geschichten...ShiraSoap und so. Das OHL ist mittlerweile klein genug, dass wir von „epische Geschichte“ auf „KleineOHLSoap“ oder, freundlicher, das „OHL-Kammerspiel“ switchen könnten...KÖNNTEN...aber dafür müssten wir uns bezüglich Spiel besser vernetzen, damit wir diesen einen, verfluchten und bockschweren Schritt zum OHL-Larp of total goodness gehen könnten. Wir können alles mit jedem vernetzen...Beziehungen schaffen. Gründe für ein OHL, Charaktergeschichten, die sich -beinahe- zufällig ergeben...wir können das. Nur zulassen muss man es. Diesen spezielen Larpweg geht man nicht zufällig – den muss man bewusst wollen und damit arbeiten.

Und ich würde den gerne gehen...aber bei mir reicht der Saft nicht mehr hier nochmal so gut wie jeden irgendwo abholen zu können. Und ich bin nicht allein.
Wir können uns hier nicht die Köpfe wunddenken, mit Nichts arbeiten und dann immer wieder feststellen, dass wir das Gefühl haben in die Leere zu sprechen und ihr, liebe OHL.Com, eigentlich nur deswegen „OHL“ seid, weil ich euch OT cool findet...oder gerne Sachen baut...oder so.
Dat geht nicht mehr. Wir Orgahanseln sind alt, wir sind müde...geht fast durch die komplette Orgareihe...wir sind ziemlich abgenutzt.

Und von einem OHL, dass man aus unterschiedlichen Gründen, aber NICHT wegen geilem Orkspiel macht, verabschiede ich mich. Denn diese letzte Meile will ich haben. Ich will dieses Orkspiel was mit dem OHL möglich ist...aber ich bins leid jeden Scheiss durchzukauen, wiederzukäuen, jedem Hansel hinterherzutragen...

..und deswegen...nunja...ehrlich Leute...es liegt jetzt wirklich bei euch.
Ihr müsst dieses OHL nicht machen, wenn ihr nicht wollt. Ihr müsst nicht ackern wie die Blöden, nicht bei beschissenen Temperaturen ewige Wege laufen. Ihr müsst euch auch nicht auseinandersetzen...weder mit mir, noch mit dem Rest der OHL-Orga. Ihr müsst keine unserer, meiner Visionen teilen..ihr müsst weder aufbauen noch abbauen...ihr müsst gar nix.
Ihr könnt´s einfach haben. Ihr könnt auf beliebige Cons gehen...euch gar nicht oder ein bisschen oder auch ein bisschen mehr einbringen. Ihr könnt früh zuhause sein. Ihr könnt alles haben, was ihr wollt...nur ein OHL gibt’s dann eben nicht mehr.

Mit dem OHL können wir euch nämlich eben nur das bieten: Verhältnismäßig viel Plackerei...in jeder Hinsicht. Es ist nicht einfach, es ist kein Urlaub. Es wird immer ein bisschen mehr wehtun als anderswo. Wir werden immer so Viele von euch brauchen wir irgend möglich um ein OHL zu machen...eben WEIL ein OHL so immens von euch lebt...von euren Händen und Köpfen...und wir werden das immer einfordern müssen, weil hier eben nicht „casualland“ ist, hier soll der Ort sein, wo Du hingehst und auf den Orkfilm kommst. Und der passiert eben nicht zufällig...und es passiert gar nicht, wenn ihr vor euch hinpennt und man den Großteil von euch scheinbar oder tatsächlich gar nicht mehr erreicht. Ich meine -klar- ihr habt alle euer Leben und man kann ja nicht sonstwas erwarten...aber -hey- das habe ICH übrigens auch. Das hat JEDER von uns.
Und ich für meinen Teil möchte noch was mit diesem Orklager erleben, das mehr ist als der lahme Scheiss den wir derzeit IT abliefern und der mich fatal an dieses olle Larp von anno dunnemals erinnert, wegen dem ich überhaupt mit sowas wie einem OHL angefangen habe...

Und es liegt wirklich bei euch, wie´s denn sein soll: Wenn hier nicht mehr drin ist. Dann...hmnaja...hey...dann isses schade. Aber dann war´s eine wirklich großartige Zeit, für die ich mich dann nur liebevoll bedanken kann :). Dann würde ich sagen: Unterhalten wir uns doch bitte mal darüber, ob, wann und wie wir das OHL abwickeln. Denn wir haben dann jetzt alles erreicht, was es zu erreichen gibt und vor uns liegt nur noch ein unwürdiger Untergang.

Aber wenn da noch was geht...wenn´s hier noch genügend Leute gibt, denen das gerade auch zu lahm ist und die nochmal sehen wollen, was man aus diesem Orkspiel noch alles rausziehen kann, naja: Leude...dann lasst mal hören, dass es euch noch gibt...denn dann machen wir vielleicht noch einen letzten Schritt und schauen mal, wohin wir dann kommen.
Hu...und ich glaube, dass das mein längstes Posting ever war.
Das ist durchaus angemessen, läutet es doch entweder ein Ende oder einen Anfang ein.
Tjoa...

Schaunmermal, gell?

Lieben Gruß

C

Glaubt nix - Fragt nach.


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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Shaataz » Do 16. Mär 2017, 08:21

ich mag deinen Post

Und die Zeitreise :blüm:
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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Ugurz » Do 16. Mär 2017, 09:52

Danke für diesen tollen Einblick in die Geschichte das OHL! Grade für mich als Neuling war es total spannend zu lesen.
Auch wenn ich neu bin muss ich sagen da geht doch bestimmt noch einiges, denn wenn ich mir die kleinen Cons auf denen ich bisher erst war anschaue habe ich bis jetzt fast nur Leute gesehen die da so viel Liebe und herzblut in das Ork Spiel stecken, das es mich ja auch als Anfänger von überhaupt larp so geflashed hat, das ich am liebsten jedes Wochenende auf nen con fahren würde, meinen Charakter auspacken, um mit den anderen Geschichten und tolles Spiel zu erleben.
Höhen und tiefen gibt es ja immer mal ich weiß nicht wie lange sich das schon zieht das es jetzt so wie die Beschreibung von 2016 ablief ala jeder kocht sein eigenes Süppchen alle versprengt alleine unterwegs etc. Aber wenn das eher ein neues Problem ist kann man da bestimmt noch gut entgegenwirken.
Zum Thema ausgebrannte Orga möchte ich sagen das ich euren Einsatz von zeit Power und nerven sehr bewundere und wertschätze denn das ist das was das ganze erst möglich macht. Ich bin zwar noch nicht lange dabei aber ich bin ein gelehriger Schüler und falls es Aufgaben gibt die man der Orga abnehmen kann oder bei denen man helfen kann stelle ich mich da auch gern zur Verfügung. Jegliche Hilfe ist wahrscheinlich eine Entlastung und sparen von Ressourcen die man dann ich wichtigere Dinge stecken kann denke ich. Also wenn es was gubt immer raus damit und sei erstaunlich klein scheiß.
So mwjr kann ich noch nicht sagen da dieses Jahr mein erstes ee sein wird und ich mir erstmal groß con Bild machen muss.
Noch mal danke für die klaren Worte und einen tollen Einblick.
Lg Ugûrz/Andre :blüm:

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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Tarbûrzakh » Do 16. Mär 2017, 10:18

... Du schaffst es mich sprachlos zu erscheinen ...
Aber: Danke :-* :-*

Und achja: Hier ist noch einer. Ich stelle meinen Fuß auch nach unten in den Dreck und du steigst den letzte nSchritt drauf ;)
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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Grûur » Do 16. Mär 2017, 13:29

ich wär für einen anfang und nicht für ein ende.

unser zuhause ist fertig. jetzt muss es "geweigt" werden. mir shcmerzt jedesmal das herz wenn ich höre das alte spieler nicht mehr kommen oder ganze gruppen sich vom ohl abwenden.

ich hab noch bock. sehr sogar. zusammen mit seb haben wir jetzt eine neue truppe aufgestellt. die haben auch alle bock. unser spiel will genau an den selben punkten ansetzen wie deine visionen carsten. ( und ja wir müssen uns da noch besser mit der ohl orga vernetzen)

ich selber hab lange zeit einen scheiß auf backround und plot gegeben. ich lag damit falsch. aber am anfang ist alles neu und wahnsinnig spannend. da braucht es sowas vielleicht nicht.
aber wenn man ein paar jahre dabei ist mekrt man : die geilen dinge passieren dann so oft wie ein lottogewinn.
stichwort : guerillia kriege beim elbenlager. das war pures glück das sich da zwei orktrupps getroffen haben und danach stunden lang im mondschein und schatten des waldes action geschoben haben.

und es war verdammt geil. und wir waren vielleicht 15 orks.


von mir aus hat unser ohl dieses jahr nur 50 spieler. aber die sollen verdammt nochmal begeister HIER schreien. als block und gesammelt. und sich auch so durch den bruch und das umliegende land bewegen.
mit aufträgen
mit missionen
mit einem sinn und einem triftigen grund für ihr tun.

wir brauchen wieder diesen "spirit"

der hat mich sonst immer nach der ohl ansprache ergriffen. und ich hab hektisch meine klamotte angezogen um jahr nichts zu verpassen.
als neuling hats einen förmlich mitgerissen .

Das vermisse ich. das will ich wieder haben.
und danach . wenn die füße wund sind und man auf all die storys nicht mehr klar kommt. dann kann man sich abends am feuer in der halle betrinken und sein heroisches tagwerk betrachten und hat neue geschichten zu erzählen. die it wie ot spannend sind.


also carsten , wenn du gehst geh ich auch . und zwar weinen.

also nägel mit köpfen. die orga ist abgenutzt? hier komm, ich will damit zu. ohl head orga what ever. der bau stellst sich ja eh schon fast von selber.

beste grüße
hannes

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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Karstûrz » Do 16. Mär 2017, 13:40

Hallo zusammen,

leider kann ich noch nicht viel beitragen. Ich kenne alles, von was ihr hier schreibt, noch nicht. Aber ich würde gern ein Teil davon werden und schließe mich daher Ugurz' Beitrag an.

Viele Grüße,
Morgthar

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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Ara » Do 16. Mär 2017, 14:08

Ich schließe mich da an: Ich bin auch für einen Anfang.

Ich halte es auch für sehr wichtig, dass man vor allem von sich aus mit den Menschen interagiert. Sei es jetzt IT, sei es Ot, Orga bezogen oder einfach mit Mitspielern.
Ich bin auch noch nicht lange dabei, aber in diesen wenigen Jahren gab es Leute, neben denen ich hergespielt habe. Wobei ich micht heute frage: Warum?
Und dann stellt sich heraus, dass man sich mit ihnen gut versteht.
Es entwickelt sich einfach unmengen viel, wenn man sich überwindet und versucht etwas Einsatz zu zeigen. Und wenn es nur kleine Plots sind, die man für andere plant, sich beim Ritual einbringt oder noch besser, bei der Organisation von all möglichen Dingen.
Durch OHL habe ich viele Leute kennengelernt und Freunde gewonnen mit denen man lustige Ideen bzgl. IT teilt. Meiner Meinung nach ist jede Kleinigkeit von besonderer Wichtigkeit.
Was ich damit meine: Große Plots sind für uns alle wichtig, aber für wichtiger halte ich es, dass man Dinge plant, die auch jede kleinste Person mit einbinden kann. Und da geht es vor allem darum, sich einfach mal zu trauen. Sich nicht abschrecken zu lassen vor eigentlich sehr lieben Menschen oder davor, etwas falsch zu machen.

Dabei ist mir persönlich z.B. OT genau so wichtig, wie das IT-Spiel. Zumal beides für mich zusammenhängt. Leute die man OT besser kennt zieht man häufiger zum Spiel heran, da man gerade dann weiß, wie man auf den Charakter eingehen kann. Bzw. auf die Person dahinter. Man kennt die Schwächen, die Stärken und vor allem weiß man, was der Person Spaß bringt.

In dem Fall ist es eben schwierig nur auf eine Sache einzugehen, denn es sind tausend Dinge, die dem Spiel seinen "Spirit" zurückgeben kann.
Habt meinen Willen deformiert, habt meine Würde korrumpiert, habt mir das Hirn verbogen, gefüllt mir meinen Waffenschrank.

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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Skalda » Do 16. Mär 2017, 17:43

Ich bin dabei!

Organisatorisch werde ich versuchen mich mehr in der deko Ecke einzubringen, schleppe aber auch gerne im bauteam!

Und was grössere konzepte des plot/IT spielens angeht :
Ich fände es spannend da auch spielaufträge jenseits der ego schiene anzunehmen. Heisst : wird jemand gebraucht um etwas in die Wege zu leiten oder ins Rollen zu bringen bin ich da jederzeit für zu haben (und da mein Mann gerade Teil der plot klicke ist bin ich sicher das da einiges a if dem epic gehen wird).

Also : auf einen neuen Anfang!

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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Morkoth » Do 16. Mär 2017, 22:01

Da ich nun ja auch noch nicht sonderlich lange dabei bin, werde ich mich kurz fassen.
JEDEN Morgen nach dem aufstehen schau ich auf dem Pott ins Forum obs was neues gibt, einfach nur um auf dem laufenden zu bleiben.
Ich bin motiviert und habe noch dazu 2 gesunde Hände die aus viel scheiß mitunter was brauchbares zaubern,
auch wenn ich wie auf dem EE evtl unbeabsichtigt etwas zu herrisch wirke.
Jeder der mich (zumindest von unseren Leuten) kennt, weis das ich helfe wo ich kann und versuche alles möglich zu machen.
Man muss mich nur fragen und ich kanns nur anbieten...

Ja das legendäre IT Ohl Spiel habe ich leider noch nicht erleben können, da einfach nicht stattgefunden.
Auch die mangelnde Beteiligung kann ich leider nur bestätigen.

Werde auch versuchen mich mehr einzubringen.
'Ghâra bûrgul skât'izg- 'Ishi bûrzum darg'izg 'latish- 'Lab slaium nork'izg

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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Troshûk » Fr 17. Mär 2017, 00:05

Wahnsinnig spannend das alles zu lesen als einer, der "erst" seit Mitte 2012 spielt, und das mit Absicht und Vorliebe "nur" den kleinen, völlig irrelevanten Soldaten. Meistens klappen nur ne Großcon (damals also das letzte DF und seither EE) und evtl. noch das CTF dazu (vorher: Land und Lehen).

Ich sehe mich als einen der eher vielen "Fußtrupps", IT wie OT, die OT keine krassen Handwerksleistungen verbringen können wie ein Gruur oder so, aber halt ihre Schlepp-Äffchen-Skills soweit es geht ausführen, damit da am Ende son Lager mit Hallen und Plätzen iwie steht. Und IT extrem gerne was in der Masse oder in Spähtrupps reißen - draußen. Und jeden mitnimmt der will. Was einfach immer geil is. Elfen-Lager, Zwerge, letzte Jahr mit dem kleinen Trupp bei der Antike verrecken. Usw. Kleiner Scheiß, den der Fußsoldat aber gerne rumerzählt..

Die abnehmende Lust/Motivation/whatever an komplett gemeinsame Aktionen spürte man direkt nach dem Umzug, dafür wars letztes Jahr einfach nur hart geil, dass der Kreuzzug so dermaßen abartige genial ablief. Ich wusste aber nicht, dass es so knapp scheiterte, nur dass wir eher länger da an der Ecke gewartet haben... auf... viele.

Wie verbessern? Ich weiß es nicht genau, bei den Shiras fragen wir einfach immer rum, wer JETZT grade diese umheimlich krass wichtige Mission unbedingt mitmachen sollte. Läuft eigentlich, aber auch da haben wir dieses Jahr lange gesprochen, wie man das ausbaut, Rausgehen mit Halle verbindet und und und. Von meiner Warte aus hätte ich nichts und null gegen 1-2 OHL-Aktionen nach draußen pro Tag. Ab 14 Uhr oder whatever. Dafür brauchts eigentlich nur ne Uhr im OT und ne Uhr im IT. Für mich das größte Problem, die Zeiten. Und halt Bock, sowas auch zu machen.
Ich bin kein Intrigen / GZSZ / Tuschel Orkspieler. Aber soweit ich das verstehe, gehts auch darum net. Sondern dass geile Stories entstehen, wenn man eben was macht. So mit allen. Und wenns nur 20 sind. Besser als 2. Ich wäre total für sonen Anfang. Und schreie von mir aus auch im Lager rum, wer die krass geheime SH-Mission mitmachen sollte...

Edit: Pro Anfang.

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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Slade » Fr 17. Mär 2017, 00:23

Oo) mensch die zeit...
carsten, du hast es geschafft mich richtig nostalgisch zu kriegen, die alten bilder, die erinnerungen... man ist das saulange her... ich muss mir unbedingt auch mal wieder meine alten bilder ansehen, ... 2006 hab ich mit ork angefangen, ... vor 10 jahren, ... und du warst schon 10 jahre vorher dran, ... dass sind über 20 jahre

*zusammenreiss*
Ich bin bereit nahezu ALLES dafür zu tun, dass das OHL weiterhin bestehen bleibt, ich liebe die Leute und die Kulisse genausosehr wie du und ich bin mehr als motiviert das Spiel innerhalb des Lagers zu fördern. Ich merke tatsächlich, dass ich in der Vergangenheit mich viel zu sehr auf das gruppeninterne Spiel konzentriert habe, dass mir sehr viel spaß macht, aber nicht dazu führen darf, dass das OHL ausstirbt.
Ich bin in Punkte freies Spiel vs. inszeniertes Spiel zwar nicht ganz deiner Meinung, weil ich denke, dass gutes Spiel mit motivierten Menschen und guten Hintergrundgeschichten auch ohne große Planung zustande kommen kann. Sehe aber auch, dass dies im aktuellen OHL sicher leider die Ausnahme ist.
...
Wir können ein besseres, dichteres, tieferes, intensiveres und denkwürdigeres Intime hinbekommen und genau das sollten wir meiner Meinung nach auch tun. Wir haben alle -jeder einzelne- die Möglichkeit daran mitzuwirken. Aber ohne dass wir den Arsch aus dem OT-Lager ins IT tragen brauchen wir garnicht damit anzufangen und können gleich aufgeben.
Wir müssen schon OT IT-Kontakte knüpfen, das ist tatsächlich garnicht so schwer. Alleine die Möglichkeit eure Charakterhintergründe in euem OHL-Profil zu veröffentlichen bietet die Möglichkeit die der anderen zu lesen und eure Charaktere hintergrundtechnisch nach Absprache zu vernetzen, auch über den eigenen Trupp hinaus, wenn ihr mit Ork XY eine Vergangenheit, ein Gehemnis oder eure Überzeugungen teilt bringt euch auf Con Anspielmöglichkeiten die auch vorbereitet werden können, eure Klamotte ist zwar wichtig, aber mindestens genausowichtig ist es, dass jede_r einzelne von uns vor einem Con das kommende Spiel durchdenkt und vorbereitet. Ansonsten steht ihr im Wald wie hingestellt und nicht abgeholt und langweilt euch, was euch ins OT treibt. Dazu kommt auch unser eh schon existierender OHL Hintergrund rund um Nuhl'Gundum wie Carsten schon erwähnt hat, wenn ihr den kennt, könnt ihr auch weiteres Spiel darauf aufbauen und damit meine ich durchdenken, absprechen und vorbereiten. Wenn ihr euch selbst im vorhinein so geile Spielsituationen überlegt und diese vorbereitet, werdet ihr meiner Ansicht nach auf Con so ungefähr garkein Problem damit haben, euch fürs IT zu motivieren, weil das Spiel einfach wie gesagt besser, dichter, tiefer, intensiver und denkwürdiger sein wird. Und jetzt stellt euch vor, dass jede_r einzelne genausogeile Spielmomente vorbereitet hat wie ihr...

PS: Carsten bittebitte hör nicht auf, du kannst auf mich zählen... ich hab nicht viel Zeit zur Verfügung, aber diese bin ich bereit dem OHL zu geben

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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Blozbarz » Fr 17. Mär 2017, 07:30

Es ist über Jahre ein Gefäß geformt worden.
Doch erst der Hohlraum dieses Gefäßes ermöglicht die Füllung.
Diese superschöne Gefäß wurde von so vielen bereits mit vielen Leckereien gefüllt und teilweise wieder wegen mancher Bitterkeiten entleert.....bis die Mischung irgendwann stimmt.

Was kommt oder das Resultat oder what ever soll man nicht voraussehen wollen,
sondern einfach nur möglich machen...
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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Shaataz » Fr 17. Mär 2017, 10:12

Ist total gut dass hier eh wieder nur die Fleißäffchen lesen und Posten :-X
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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von AkhisTauhk » Fr 17. Mär 2017, 13:30

Ich vermute mal ich gehöre nicht zu den tollen fleißäffchen wollte aber dennoch hier meine Motivation bekunden mich mit in das Projekt OHL rein zu hängen .

Dieses Jahr ist es aufgrund der Urlaubssperre aus der Hölle nicht drin dabei zu sein aber ab nächstem jahr auf jedenfall wieder .

Aber auch dieses Jahr ist nicht ganz abgeschrieben weil ... naja ... Wunder gibt es immer wieder ....

Ich persönlich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der Garnison und würde mich sehr über mehr spieltiefe freuen , da ich grade im Mangel an dieser den Hauptgrund der Lagerflucht sehe .

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Re: A brief history of my Orklarp, ein Rückblick auf das OrkHeerLager ...und ein Abschied.

Beitrag von Blozbarz » Fr 17. Mär 2017, 14:53

Ich finde schon, dass Du auch ein Fleißäffchen bist, weil Du es immer raus hast, wenn Du da bist, dem Ganzen die prickelnde Würze zu geben.
Und sowas braucht, mMn, unser Hobby.
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