Doku Gimba-Hai - Vorstellung des ersten groben Konzepts

Hier könnt ihr die die Entwicklung von Charakteroutfits bzw. deren Teilen einstellen/finden.
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Morgthar
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Doku Gimba-Hai - Vorstellung des ersten groben Konzepts

Beitrag von Morgthar » Sa 17. Dez 2016, 22:09

Hallo zusammen,

wer hier immer mal wieder mitliest, weiß sicher, dass ich hier schon einmal angefangen habe zu basteln.

Leider war das alles noch sehr planlos, was auch relativ schnell zu Frust geführt hat, weil ich einfach ständig ausschließlich Fetzen über Nähmaschinennähte genäht habe ohne wirkliches Ziel vor Augen. Den anderen Thread würde ich gern sterben lassen und hier eine neue Basteldoku aufmachen. Diesmal mit einem klaren Konzept, das ich euch gern hier gern zeigen möchte.

Achtung: Ich schreibe gern und viel. Ich habe viele alte Threads gelesen und weiß, dass das ggf. abschreckt. Wenn ich konkrete Fragen habe, fasse ich mich kürzer. Ansonsten bin ich über jede Hilfe, Verbesserungsvorschläge und Kritik natürlich dankbar!


1.jpg
Grobe Übersicht
1.jpg (313.85 KiB) 796 mal betrachtet


Als Grundlage soll die erste Übersichtsskizze des Charakters dienen. Ich werde versuchen die einzelnen "Unterschritte" auch noch detaillierter zu skizzieren, bevor ich baue. Aber so habe ich erstmal einen groben Fahrplan, wie es weitergeht.

Da ich grade keine Buntstifte habe, ist das Ganze nur schwarz weiß. Damit ihr versteht, was ich da gezeichnet habte, werde ich versuchen, euch zu erklären, wie die einzelnen "Schichten" oder Bauteile gemeint sind.


Vorweg: Wenn alles so bleibt, wie ich mir das vorstelle, soll es ein Gimba-Hai werden mit Herkunft aus dem Düsterwald. Eher Richtung Shirku oder leicht gerüsteter Kämpfer. Sprich: Viel Leder, relativ wenig Metall.. Fellfetzen und Knochen (ob es echte werden ist nicht sicher. Eher nicht).
Ich habe versucht, den Charakter "asymetrisch" aufzubauen, dass er links und rechts nicht gleiche Ausrüstung hat... unterstreicht das zusammengesammelte eines Uruks.


Gewandung (Unter- und Obergewandung)

Soll eigentlich überhaupt nicht mehr zu sehen sein. Voraussichtlich an den Ellbogen, ggf. noch am Bauch. Die Gewandung bleibt die aus dem anderen Thread, wird aber ggf noch stärker gekürzt bzw. unten geschlitzt.
Da ich natürlich zu Beginn NICHT so aussehen werde wie auf dem Bild, sondern dahin nur in kleinen Schritten gehen kann, spielt sie natürlich grade zu Beginn noch eine etwas größere Rolle. Soll jetzt aber grade nicht so wichtig sein.


Hose

Ich habe eine braune Pumphose hier, die noch verorkt wird. Sie wird aber nur fleckig gefärbt und angemalt, dass es keine Hautblitzer gibt.
Man sieht die Hose nur an den Knien, Oberschenkel innen und hinten an den Schuhen. Daher werden auch hier nur ein paar Flicken aufgenäht, aber nicht so große Löcher geranzt, dass man später eben durchsehen kann.


Schuhe und Schienbeinschützer

Ich habe denke ich eine relativ gute Vorstellung erhalten, wie Gimbas momentan gespielt werden. Da ich nicht hintenab fallen möchte und auch aktiv sein möchte, laufen, klettern usw. werde ich uU zwar Tabis für den Sommer holen, möchte aber normalerweise gut sitzende, richtige Stiefel tragen. Das hat für mich einfach auch ein wenig was mit dem Thema "Sicherheit" zu tun.

Ich möchte für die Unterschenkel Scheinbeinschoner aus überlappendem Leder bauen, die sich nach oben hin "aufschuppen". Diese werden untereinander vernäht, anschließend gelocht und mit grobem Lederband noch "scheingenäht" hinterher.
Durch den Lederfetzen auf dem Fußrücken wird auch die Schnürung der Stiefel verdeckt. Die Schienbeinschoner werden mit zwei Riemen an der Wade verschlossen.
Ich überlege weiterhin, das Leder auf dem Fußrücken mittels eines Riemens an der Fußsohle auch nach unten hin zu fixieren. Das kommt aber noch auf die Stiefel an.

2.jpg
Skizze Beinschienen
2.jpg (287.38 KiB) 796 mal betrachtet



Gürtel und Lendenschurz

Der Trend geht ja weg vom Fetzenrock. Diesen möchte ich auch nicht aufgreifen, aber eine Art Lendenschurz bauen.
Dazu gehört ein breiter Ledergürtel, der mit zwei kleineren Lederriemen und Schnallen geschlossen wird. Er wird über der Hüfte getragen und formt auch dadurch die Silhouette.
Am Gürtel befestigt sind Leder"lappen" vorn und hinten für den Lendenschurz. Weiterhin dient er als Befestigung für Zeug zum Werfen aller Art (Dolche o.ä.), Taschen und die Trinkflasche.


Kragen und Meuchelschutz

Der Gimba bekommt hinten sein "Dreieck", wie es sich für die Herkunft gehört. Von vorne gibt es einen Meuchelschutz/Kragen, wie ihn z.B. auch Îish trägt. Allerdings nicht spitz wie hinten, sondern breit. Der Meuchelschutz steht seitlich am Hals hoch und ist auf der linken Körperseite fast bis auf Ohrhöhe nach oben gezogen. Diese Seite wird von Rechtshändern im Kampf am ehesten angegriffen, bietet also IT Schutz. OT hoffe ich, dass keiner auf den Hals schlägt.
Der hochgezogene Kragen und Meuchelschutz dient weiterhin dazu den Großteil meines Kiefers zu verdecken, da aktuell noch nicht 100% sicher ist, wie gut ein Bart zu Gimbas passt. Statt rasieren oder unter die Maske packen würde dann unauffällig verstecken als dritte Option möglich sein.

Der ganze Kragen wird auf eine Art dünnem Lederponcho befestigt, der dann ähnlich einer Gugel übergestülpt werden kann. Ob dies als Stabilität ausreicht oder ob er ggf. noch um die Brust gegürtet werden muss, kann ich jetzt nicht beurteilen.


Kopfbedeckung

Ich würde gern eine grobe Gugel nähen, ohne Zipfel. Außen aus grober Jute, ggf. geflickt. Innen ggf. mit Bomull gefüttert, dass sie mit grober Jute nicht ganz so durchsichtig wirkt. Auch hatte ich gemeint, dass es dann nicht so kratzig ist, bis mir klarwurde, dass man ja ne Maske trägt ;-)

Die Ohren sollen aus der Gugel seitlich rausschauen, finde ich optisch einfach schöner
Helm ggf. zu einem (viel) späteren Zeitpunkt.


Das wäre jetzt erstmal alles, was ich zur "Lagergewandung" bräuchte. Rest ist dann Rüstung:

Unterarm des linken Arms

Hier hätte ich gern einen sehr festen Armschutz, mit dem man ggf. auch mal ein Schwert blocken kann ohne Schild. Ob das ne blöde Idee ist, weiß ich noch nicht.
Ich würde gern längs auf ein gehärtetes Leder noch Knochen oder Geweih aufbringen (muss absolut stabil sein, dass keine Verletzungsgefahr besteht). Ich dachte an Rinder-Rippenknochen o.ä.


Unterarm des rechten Armes

Damit nicht alles gleich aussieht, hätte ich hier gerne Lederriemen mit 2-3 cm Breite gewickelt und vernäht, auf einem Stück Stoff oder Leder.
Da beim Bogenschiessen hier ggf. die Sehne streift, dürfen an der Innenseite keine Schnallen o.ä. sein.


Rüstung Torso

Das wird sicher das komplexeste Teil, ich weiß ehrlich gesagt noch nicht so richtig, wie ich sie aufbauen soll. Sie besteht aus mehreren Teilbereichen.

Entweder wird sie als Koppel aufgebaut oder auf einer Jacke (Lederjacke o.ä., machen ja andere auch so).

Auf dem linken Oberarm sollen längsvernähte, gehärtete Lederstreifen.
Auf den rechten Oberarm kommt nichts, nur Lederfetzen (auf dem Bild genau spiegelverkehrt gezeichnet).
Die Schultern bekommen stärkere Lederplatten, die nach außen stehen.

Der Torso wird verkleidet mit übereinanderlappenden Lederstreifen mit ca 5 cm breite, die "geflochten" werden. Ich habe dazu ein Bild hier. Leider habe ich die Quelle nicht mehr und weiß daher nicht, ob ich es aus rechtlichen Gründen posten darf.

Auf dem Bauch kommt ein Schutz. Entweder eine runde Platte, ein (Schaumstoff!-)Schädel o.ä.

Die Oberschenkel haben seitlich noch Lederklappen runter, die ich dann mit Riemen an der Innenseite meiner Oberschenkel umschnallen möchte.

Da Gimbas Fell nutzen können, würde ich gern Fellreste/-fetzen gerne an einigen Übergängen der Lederschuppen einarbeiten und hart verranzen für ne richtig gammlige Optik.

Ich würde gern alles wie gesagt entweder auf eine Jacke, ein Oberteil in T-Shirt Form o.ä. aufbringen. In das kann man dann komplett reinschlupfen und mit dem Gürtel fixieren, dass man nicht alles einzeln gürten muss.


Sonstige Ausrüstung

Einige Wurfdolche am Gürtel.
Ein Dolch links an der Koppel zum ziehen von unten. Wenn man mit einem Bogen unterwegs ist und den verliert o.ä. zieht man den für den Nahkampf
Ein Kurzschwert auf dem Rücken
Pfeilköcher auf dem Rücken
Knüppel o.ä. für den Infight, der aber nicht an der Gewandung befestigt wird.
ggf. (Schaumstoff-)Knochenkrallen/-klauen an der linken Hand
Ggf. Signalhorn für Spähaufträge?


Das ist natürlich erstmal nur das grobe Konzept. Die Skizze von hinten fehlt noch, aber ich denke, das meiste wird ähnliche wie vorne. Hinten eben das typische "Gimba-Dreieck". Lendenschurz wie vorn, Torso auch.

Auf eine "Wirbelsäule auf der Wirbelsäule", wie sie z.B. Zhuul oder Îish tragen, würde ich gern verzichten. Ich werde wohl (mehr oder weniger freiwillig) grade zu Beginn oft auf dem Boden liegend unterwegs sein. Ich möchte gern im Oberkörper beweglich bleiben.

Wenn ich weiter plane oder dann ans Bauen gehe, zeige ich euch nen Zwischenschritt. Ich habe jetzt einiges an Leder da (bringe ich zum KTT mit zur Begutachtung) ich hoffe, dass ich daraus schon einen Großteil des Outfits basteln kann.


Die IT-Story, Namen, Herkunft, Geschichte usw. sollen hier nicht behandelt werden. Da bin ich ehrlich gesagt noch nicht soweit. Sitze grade an dem Blackspeechguide von SG, da kommt bestimmt ein guter Name bei rüber.


So, jetzt habe ich endlich das Gefühl, mal wieder einen Schritt in die richtige Richtung gemacht zu haben.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und bis bald!

Gruß,
Morgthar



P.s.: Es sind leider vier DIN-A4-Seiten geworden. Es tut mir leid! :-X
(aber ich habe nun auch die letzten Tage beim Einschlafen, beim Aufwachen usw. stundenlang über nichts anderes mehr nachgedacht, als wie ich Befestigungen, Schnallen o.ä. mache. Ich hoffe, damit kann ich mal arbeiten)

Edit2: vielleicht braucht ein Späher um Signale zu übermitteln auch ein geiles, großes Rufhorn... Aber halt nur für da, nicht für dauerhaft am Körper

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Re: Doku Gimba-Hai - Vorstellung des ersten groben Konzepts

Beitrag von Fauth » Sa 17. Dez 2016, 23:35

Puh. Ne Menge Kram. Ich bin ehrlich ..ich hab am Anfang intensiver gelesen als zum Schluss.
Der Gesamtplan klingt erstmal vernünftig. Und bezüglich Ausbaue etc. eienes Outfits ...man weiß ja das eh immer etwas geht und das Ding nie fertig ist, also geh das Grundgerüst an und der Rest gestaltet sich dann. Auch die jetzigen Gimba Spieler haben nicht mit dem begonnen wie sie es jetzt haben sondern immer weiter aufgerüstet und umgebaut.

LG Fauth

P.S.: Nur als Info-> Mit der Bezeichnung KTT für unser Shira OT-Treffen können vermutlich die meisten Nicht-Shiras nichts anfangen.
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Re: Doku Gimba-Hai - Vorstellung des ersten groben Konzepts

Beitrag von Blozbarz » So 18. Dez 2016, 09:43

Wow! Ich bin begeistert! Klingt nach nen geilen Plan! :up:
Bin sehr auf die Umsetzung gespannt.
"Amirz atishat kulubat srizûrzaz, atishuzat kulat srizûrz."

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Re: Doku Gimba-Hai - Vorstellung des ersten groben Konzepts

Beitrag von Morgthar » So 18. Dez 2016, 10:30

Fauth hat geschrieben:Puh. Ne Menge Kram. Ich bin ehrlich ..ich hab am Anfang intensiver gelesen als zum Schluss.


Öhm... ja, das hab ich befürchtet, als ich gesehen habe, wieviel Text es geworden ist. Danke trotzdem für's lesen ;-)


Der Gesamtplan klingt erstmal vernünftig. Und bezüglich Ausbaue etc. eienes Outfits ...man weiß ja das eh immer etwas geht und das Ding nie fertig ist, also geh das Grundgerüst an und der Rest gestaltet sich dann. Auch die jetzigen Gimba Spieler haben nicht mit dem begonnen wie sie es jetzt haben sondern immer weiter aufgerüstet und umgebaut.


Ja, ganz tief in meinem Inneren weiß ich sowas ja auch ;-)

Leider bin ich dann doch auch ungeduldig und möchte alles gern schnell haben. Aber "schnell" und "gut umgesetzt" sind halt oft die Extreme, zwischen denen ich mich versuche auf vernünftigem Wege zu bewegen.

P.S.: Nur als Info-> Mit der Bezeichnung KTT für unser Shira OT-Treffen können vermutlich die meisten Nicht-Shiras nichts anfangen.


Sorry, ich verwechsel hier immer, dass es ja einen Shira-Internen Bereich gibt, einen GuM-internen Bereich und dass nicht jeder alles liest.
Für alle, die nicht wussten, was es heißt, hast du es ja erklärt, danke.

Wie gesagt, ich bringe zum OT-Treffen eh mal ALLES mit (hab ein großes Auto!), was ich so an fertiger Ausrüstung habe, Leder, Ideen usw.


Blozbarz hat geschrieben:Wow! Ich bin begeistert! Klingt nach nen geilen Plan! :up:
Bin sehr auf die Umsetzung gespannt.


Danke für die Blumen.
Du glaubst gar nicht, wie gespannt ICH erst bin. In der Regel klappt es dann handwerklich nicht ganz so 100% wie in meinem Kopf. (Zum Glück ist das bei Orks ja für die Optik eher förderlich *g*).
Ich bin ehrlich gesagt davon ausgegangen, dass ich meine Ideen nicht mal zeichnerisch umsetzen kann und bin da auf die erste Skizze (jetzt mal nicht den Schuh so genau anschauen) echt sogar ziemlich stolz. Ich denke, man erkennt, was ich zeigen will.





Was ich jetzt noch nicht weiß ist, wie ich die Handschuhe umsetze. Ich möchte auf jeden Fall freie Finger haben (bzw. hier sehr dünne, schwarze Handschuhe), damit ich einfach auch fein damit arbeiten kann usw.
Weiterhin ist für mich fürs Bogenschiessen wichtig, dass beide Daumen frei bleiben und an der rechten Hand die Innenhandkante am Zeigefinger, damit ich sauber lösen kann (schiesse OT nicht mediterran und möchte das auch IT beibehalten).

Wenn ich dann Zeit und Muße finde (das wird wohl dann Anfang des neuen Jahres sein, kurz nach Silvester) würde ich beginnen mein Konzept mit den Schienbeinschonern/Schuhabtarnung umzusetzen. Die Klamotten nähe ich Abends immer weiter vorm Fernseher.
Da ich ja nicht alles auf einmal umsetzen kann, habe ich fürs erste eben noch Stulpen für die Hände und nähe mir für die Übergänge an Armen und Füßen noch Wickel zusammen.


Euch allen einen schönen Sonntag!

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Gimba-Hai Beinschienen - die ersten Schritte

Beitrag von Morgthar » Mo 19. Dez 2016, 21:33

So, geht gleich los:

Hab heute überlegt, mal mit den Beinschienen anzufangen. Schuhabtarnung brauch ich eh schnellstmöglich.

Hab mir aus dem Lederfundus mal dicke Stücke rausgesucht und mal so angeordnet, dass es einigermaßen überlappt und schön aussieht. Also orkisch, nicht schön ;-)

Würde erst die Beinschienen machen, wenn diese die passende Länge haben und sitzen würde ich dann die Abtarnung der Schuhschnürung auf dem Fußrücken ansetzen. Die Riemen werde ich erst ganz zum Schluss annähen, zwei hintenrum, einer unter der Schuhsohle durch (wenn nötig).

Anschließend habe ich angefangen, das Leder zu verorken. Hilfsmittel waren ein Metall-T-Träger (schön rostig), Pflastersteine, Hämmer, Messer und Drahtbürsten. Dabei festgestellt, dass gutes Leder scheisse zum kaputtmachen ist. Habe ne halbe Stunde gebraucht für zwei der sieben Stücke -.-
Hab unten mal Bilder angehängt von der Schiene an sich und dem Vergleich verorkt zu nicht verorkt.


Bin grade nicht sicher, was ich noch tun kann, damit es nicht so gleichmäßig und gewollt kaputt aussieht. Farbe, Schuhcreme oder ähnliches wollte ich erst nach dem zusammennähen aufbringen, damit ich mich OT nicht so einsaue.

Mein Plan war, die Stücke jetzt irgendwie zu fixieren (wie?!), mit einer Rundahle vorzustechen und dann zu vernähen. Ich würde erstmal Stück 1 & 2 zusammennähen, anschließend 3 dran, dann 4... solange, bis ich am Knie angekommen bin. Auch wenn das bedeutet, dass ich vielleicht acht Stücke brauche oder schon nach sechs Stücken fertig bin.

Damit mir nicht so langweilig ist, will ich immer ein Stück verorken, dann annähen... dann verorken, dann annähen usw.


Jetzt meine Fragen:

- wie fixiere ich die Teile am besten vor bzw. zum Vernähen?
- gibt es weitere Tipps zum Verorken oder schaut das auf den ersten Blick soweit okay aus?


Danke und Gruß,
Morgthar
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Re: Doku Gimba-Hai - Vorstellung des ersten groben Konzepts

Beitrag von Morgthar » Mo 19. Dez 2016, 22:25

So, die ersten Nähte sind gemacht.

Vorderseite:

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3.jpg (363.92 KiB) 721 mal betrachtet



Rückseite:

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Hab das Ganze so vernäht, wie ich auch Stoff nähe. Hab mal gegoogelt, heißt "Steppstich".

Erfahrungen auf die ersten paar Zentimeter:

- Wenn ich mit der Rundahle vorsteche, komme ich nur mit der allerfeinsten Ledernadel durch mit dem feinsten Ledergarn
- Wenn ich eine gröbere Nadel nehme, komme ich "von Hand" nicht durch das Leder?
- Die Naht ist sehr unauffällig, von der Ferne sicher fast unsichtbar. Sollte ich ggf. alle Nähte links und rechts mit Lochzangen überstechen und mit Lederbänden noch Fake-Nähte außenrum machen?
- Muss ich lochen, wenn ich mit gröberen Nadeln oder Faden nähen will?
- Die feine Nadel ist so fein, dass ich mir auch mit der Rückseite ruckzuck den Daumen blutig steche. Toll.


Okay... das war jetzt bisher halt auch nur learning by doing... sollte vielleicht doch mal zur Sattlerin hier vor Ort gehen und mir was zeigen lassen...


Edit: Ich werde euch jetzt nicht alle paar Zentimeter Bilder von der Naht machen, keine Sorge. Aber ich mache das zum ersten Mal und will nicht zu lange zu viel falsch machen.


Edit2: Wenn ich mir folgenden Helm anschaue, dann scheint das ganze anders aufgebaut zu sein. Sicher vorgelocht... aber meint ihr, das ist Stoß an Stoß genäht oder auch wenigstens an der einen Stelle "zweilagig"?
Da ist der Helm

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Re: Doku Gimba-Hai - Vorstellung des ersten groben Konzepts

Beitrag von Morkoth » Mo 19. Dez 2016, 23:06

Frage 1: was ist das für leder?(Sieht mir sehr weich und locker aus)
Frage 2: kommst du nicht aufs ktt? Evtl solltest du das noch abwarten.
'Ghâra bûrgul skât'izg- 'Ishi bûrzum darg'izg 'latish- 'Lab slaium nork'izg

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Re: Doku Gimba-Hai - Vorstellung des ersten groben Konzepts

Beitrag von Morgthar » Di 20. Dez 2016, 08:10

Hi,

das Leder ist von Lederkram. Ich habe hier einige kg Reststücke, Schuppen usw.
Die Stärke ist ~ 2,5 mm. Es ist für die Dicke sehr weich (biegsam), aber doch sehr fest (gegen durchschlagen bzw. verorken).

Ich habe zwar noch richtiges Rüstleder mit Stärke von über 4 mm, aber das möchte ich, wenn möglich für die größeren Sachen verwenden und nicht für die Beinschienen. Ich habe so viele Reststücke, die sich ohne zuschneiden dafür super eignen.

Hab nochmal zwei kleine Bilder, einmal Vergleich vom richtig dicken Rüstleder zum Rest (Rüstleder oben, das "Beinschienenleder" ganz unten) und noch einmal die aktuell zusammengenähten Lederstücke von der tatsächlichen Beinschiene. Da ist schon "Fleisch" vorhanden.

1.jpg
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2.jpg
2.jpg (63.93 KiB) 700 mal betrachtet




Zur zweiten Frage:

Ja, ich bin auf dem KTT. Das Problem ist nur: Jetzt habe ich Zeit und Motivation. Wenn das KTT rum ist, fängt bei mir die Arbeit wieder an und da hab ich schlechte Laune und keine Motivation. Deshalb möchte ich einfach über die Feiertage mal wenigstens loslegen. Wenn nicht jetzt, dann wird mein Ork nächstes Jahr ne traurige Gestalt abgeben, wenn ich dann ab Februar/März zu weniger komme =/

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Re: Doku Gimba-Hai - Vorstellung des ersten groben Konzepts

Beitrag von Draghum » Di 20. Dez 2016, 09:29

Im Grunde machst du dir durch das verwendete Leder keine Beinschienen sondern Einfache Schnittschutzstulpen für Unterholz. Dieses Leder kenne ich - hab ich auch mehrfach verwendet. Ein Teil von meinem Torso besteht daraus. Der ist allerdings nicht als Rüstung, sondern als Bekleidung gedacht. Ich zieh da, wenn ich Bock auf das Gewicht hab - n Lamellar drüber.

Bei dem Leder ist aber vielleicht gut zu wissen, dass du es härten kannst. Nur nachher die Passform zu bekommen ist gefährlich und kann schmerzhaft werden - ich rede von Bienenwachs. Selbst wenn du es mit heißem Wasser härten willst ist das noch gefährlich (verbrühungsgefahr).

Von dem "Rüstleder" was du hast gibt es bei mir um die Ecke recht viel. Das sind in der Regel Rinderhälse - Blankleder. Die sind grundsätzlcih was härter. Ich hab aktuell 3 stück (eins 4 mm, 2 in 3 mm stärke). Bin selbst dabei neue Beinschienen zu machen wobei ich trotzdem Metall draunter packen werde.

Ist vllt auch ne Idee für dich, wenn du daraus Beinschienen machen willst. Einfache Stahlstreifen würden da schon ausreichen. (2 cm. breit und etwa auf Länge deines Schienbeines). Dann noch oben und unten Lederriemen drüber, veilleicht ein Eisenring (so nen alten dicken vom Schrottplatz z. B. ) und das passt dann schon. Einfach nur Lederdreiecke aufeinander genäht ist halt recht mau und sollte nur als Grundlage dienen. Was dir aber mit Sicherheit bewusst ist und auch auf eurem Treffen erklärt wird.

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Re: Doku Gimba-Hai - Vorstellung des ersten groben Konzepts

Beitrag von Morgthar » Di 20. Dez 2016, 09:41

Hallo Draghum,

danke für die Rückmeldung.

Ich werde mir noch einmal Gedanken machen über die Benennung der Teile. Grundsätzlich dachte ich, dass ein Schutz in der von mir angedachten Form für einen Shirku ausreichen sollte, auch wenn das dann wie du sagst evtl. nur ein Unterholz-Schnittschutz ist und kein Schiene.
Gedacht sind diese Teile sowieso dazu, sie dauerhaft zu tragen, da sie ja gleichzeitig Schuhabtarnung sind, daher werden die maximal frühs an- und abends wieder ausgezogen.

Von dem von dir angesprochenen Rüstleder/Blankleder-Rinderhälse habe ich wie gesagt auch ein Stück. Das würde ich aber erstmal wirklich dort einbauen, wo ich den Schutz OT auch brauche, also am ehesten am Hals, Unterarme, Oberarme o.ä.

Zum Härten: Ich habe dazu eine Anleitung gelesen, aber ich bin noch nicht sicher, wie ich damit umgehen soll und ob ich später härten werde. Das muss ich dann mal live sehen und auch die Unterschiede von gehärteten zu ungehärteten Ausrüstungsteilen bei anderen Orks mal anfassen.

Mit Metall möchte ich so wenig wie möglich arbeiten. Das hat sowohl mit der Herkunft der Charakters zu tun als auch mit dem Einsatzgebiet (Shirku und eben kein Nadak mit Metallrüstung für den direkten Infight).

Edit: Ich denke vom Prinzip ist es erstmal wichtiger, einen Charakter zu haben, der durch Klamottenchecks kommt, d.h. alle Teilbereiche erkennbar dargestellt und verorkt. Einzelne "Bauteile" gegen hochwertigere Dinge später austauschen ist natürlich gewollt.

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Re: Doku Gimba-Hai - Vorstellung des ersten groben Konzepts

Beitrag von Fauth » Di 20. Dez 2016, 10:27

@Morgthar: Nur kleiner Einwurf da wenig Zeit- Klamottencheks für ein Lager-Go gibts eigentlich nur bei den Großcons. EIne gute Gewandung zu haben ist natürlich ein prima Anspruch den wir auch unterstützen, aber du solltest dich da jetzt auch nicht zu sehr selbst unter Druck setzen.
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Re: Doku Gimba-Hai - Vorstellung des ersten groben Konzepts

Beitrag von Morgthar » Mi 21. Dez 2016, 17:19

Hallo zusammen,

nachdem ich gestern etwas geknickt war, ging es heute weiter.
Egal wie, die Schnittschutz- und Schuhabtarnstulpen brauche ich als allererstes, daher werden die auch in dieser Form fertiggestellt.

Habe heute aber nochmal mit anderem Leder gearbeitet mit Stärke größer 4 mm. Das ist schon was GANZ anderes, das muss ich zugeben.
Beim Vorstechen mit der Ahle findet man die Löcher auch wieder, echt ganz schön.

Dann hab ich mal versuche mit Verranzen von Leder gemacht und habe euch ein paar Bilder angehängt.

Links ist die "Beinschiene", oben ist mit schwarzer Schuhcreme verranzt. Der Lederriemen ist aus dem Rüstleder, links mit Oil Dye "Walnuss" gefärbt, rechts ist Antik-Finish in "mittelbraun". Beide Produkte könnt ihr hier sehen.

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1.jpg (257.4 KiB) 660 mal betrachtet


Erkenntnisse des heutigen Tages:

- Oil Dye auf dem dünnen Leder bringt überhaupt gar nix
- Antik Finish hingegen macht als Finish (also NACH dem zerstören) eine Top-Figur. Schön speckig, dunkel, ranzig. Und es riecht nicht so nach Weichspüler wie die schwarze Schuhcreme
- Auf dem hellen Vollleder ist Oil Dye + Antik-Finish echt ne Wucht, sieht echt gut aus. Vor allem, wenn man vorher Macken ins Leder macht, bleiben diese durch das Finish schön dunkel. Das gefällt.



Hier sieht man einen Vollleder-Riemen nochmal von Nahem. Schön sieht man das dunkle in den Vertiefungen. Rechts hab ich mal nen Wachsblock dran gerieben, aber war sehr kalt... sieht komisch aus.

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2.jpg (245.86 KiB) 660 mal betrachtet





Hier schonmal eine Idee meines nächsten Projektes, wenn die Beinschienen fertig sind: Der Gürtel.

Der wird sehr breit sein (hab da ein schönes Reststück aus Volleder). Links und rechts wird aus diesem Leder ein Riemen angenäht mit der Messing-Schnalle.
Der Gürtel ist so dick und stabil, dass er IT wie OT meinen Bauch schützt, außerem kann man da oben, unten, seitlich alles mögliche dran nähen, tackern, nieten o.ä. ohne, dass er die Stabilität verliert. Der hält richtig was aus.

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3.jpg (186.55 KiB) 660 mal betrachtet




Bin weiterhin nur am überlegen, ob ich die Beintaschen dann an der Rüstung obenrum befestige oder am Gürtel annähe. Weiterhin werden am Gürtel auch Lendenschurz vorn/hinten angenäht.
Auch bin ich mir noch nicht im klaren, ob die Rüstung oben auf einer Gewandung am Stück aufgenäht wird oder ich mir für Bewaffnung usw. eine Koppel baue. Da muss ich mir live mal ein paar Sachen ansehen...


Viele Grüße,
Morgthar

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Re: Doku Gimba-Hai - Vorstellung des ersten groben Konzepts

Beitrag von Morgthar » Mo 26. Dez 2016, 23:04

Hallo zusammen,

ich sitze grade an Kragen und "Gimba-Dreieck".

Dazu habe ich die Lederstücke auf grobem Papier abgepaust und dann mit der Schere zugeschnitten und getackert.
Aber Ich habe das Problem, dass ich ja nicht gleichzeitig auf mir das Zeug anlegen und maßnehmen kann.

Wie macht ihr denn das normalerweise? Ich kann mir nicht vorstellen, dass jeder von euch eine Schneiderbüste daheim hat?
Ich würde die Rohteile gern auf der Puppe oder auf einem Ständer o.ä. zusammenhalten und direkt von dort aus die Maße nehmen und Zuschnitte erstellen. Aber wie mach ich das mit geringem Aufwand?


Edit: was für ein Dreck! Das geht so gar nicht. Wie soll ich denn ohne Try-and-error die Lederteile konstruieren?! Ich kriegs nicht hin -.-

Edit2: Ich krieg noch richtig Hass. Ich muss ja nicht viel in 3D machen, nur den Halsschutz vorn und das Dreieck hinten. Aber das reicht für meine Verzweiflung grade echt aus...

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Re: Doku Gimba-Hai - Vorstellung des ersten groben Konzepts

Beitrag von Ugurz » Di 27. Dez 2016, 00:20

Wusa!!! In der Ruhe liegt die Kraft.

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Blozbarz
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Re: Doku Gimba-Hai - Vorstellung des ersten groben Konzepts

Beitrag von Blozbarz » Di 27. Dez 2016, 09:02

Was ugurz sagt und ...
was Du selber sagst:
Try and Error mit Papier bzw. steifere Pappe,
dann anpassen (ruhig mit kleineren Hilfsnähten arbeiten oder tackern) und
eventuell jemanden zur Hilfe bzw. zum dran halten /Maß nehmen oder gar zum Fotografieren (Rückseite) dazu holen.
Schneiderpuppe macht Sinn, aber manchmal reicht auch 'n starker Kleiderbügel, der an der Tür hängt oder eine Stuhllehne aus. ;)

...
"Amirz atishat kulubat srizûrzaz, atishuzat kulat srizûrz."

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