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Hannes' Maske

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Hannes
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Re: Hannes' Maske

Beitrag von Hannes » Mo 19. Dez 2016, 13:47

Vielen Dank an alle :blüm:

Um noch was zu ändern wäre es schon zu spät gewesen ;)
Ist jetzt alles eingegipst und am Donnerstag wird ausgegossen :)

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Re: Hannes' Maske

Beitrag von Skrizgal » Mi 21. Dez 2016, 22:55

Ich bin gespannt! :)

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Re: Hannes' Maske

Beitrag von Hannes » Fr 23. Dez 2016, 10:32

Leider hat das gestern nicht richtig geklappt.
Wir haben lange gebraucht um die Gipsform vom Kopf zu lösen, da wir gerade für die ersten Gipsschichten wohl zu viel Wasser benutzt haben. Dadurch war der Gips wahrscheinlich (noch) zu feucht. Als wir dann ein Teil des Hinterkopfes lösen konnten, ist es uns in 2 Teile zerbrochen.
Die anderen zwei Teile waren dann leichter abzulösen und sind auch heil geblieben.

Der Hinterkopf (ein Teil zerbrochen, eines ganz) wurde jetzt mit Gipsbinden fixiert und repariert. Ich werde noch weitere Gipsbinden anbringen, damit das Teil den Schwenkvorgang wirklich aushält. Der Hinterkopf kann jetzt alleine stehen und die Binden halten es anscheinend gut zusammen. Ich bin aber unsicher. Die Risse wurden innen mit Moltofill und Ton verschlossen.
Gibt es noch irgendwelche Tipps, oder etwas dass ich jetzt noch unbedingt beachten muss?

Ich bin aber der Meinung, dass der Gips die Falten, meine Lippen und alle anderen Details gut angenommen hat. Zumindest etwas Positives.
Leider muss ich mit dem Ausgießen jetzt bis ins neue Jahr warten, da ich jetzt über Weihnachten nach Hause fahre und die Teile im Zug nicht mitnehmen kann.

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Re: Hannes' Maske

Beitrag von Urok » So 25. Dez 2016, 05:46

Denke da hast du schonmal alles richtig gemacht. Wenn du dir unsicher bist kannst du die Formen auch extra nochmal mit ner kleinen Schicht Gips verstärken. Ich persönlich verbinde alle 3 Formen immer zu einer.Mit Gipsbinden oder Flüssiggips. Ich hatte es schonmal das der Gurt drum rum nicht alles gut zusammen gehalten hat. Im besten Fall haste da nur unsaubere Übergänge weil durch das bewegen der Formen der Fugenkitt brüchig wurde. Im schlimmsten Fall gibts ne schiefe Fresse.

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Re: Hannes' Maske

Beitrag von Skrizgal » Sa 31. Dez 2016, 21:56

Was ich immer mache ist einmal ein dünner Spanngurt (der hält ca 30kg) drum und dann diesen mit Klopapier und flüssigem Gips an ein paar Stellen festgipsen. Geht ganz gut wieder ab und hält aber auch erst mal. Weil ohne is er mir auch schon abgehauen.^^

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Re: Hannes' Maske

Beitrag von Hannes » Sa 4. Mär 2017, 13:02

Ich hab endlich annehmbare Bilder von meiner Maske gemacht. Sie liegt schon ein paar Wochen rum und bemalt und angepasst ist sie auch noch nicht.
IMG-20170303-WA0003.jpg
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IMG-20170303-WA0002.jpg (241.06 KiB) 416 mal betrachtet
Man kann sehen, dass mir die Maske nicht richtig passt. Gerade am Kinn und im Halsbereich ist einfach viel zu viel Luft. Ich werde versuchen, am Hals Material zu entfernen und das Gesicht dadurch weiter nach hinten zu ziehen. Vermutlich lag es an meinem Bart, den wir nicht genug "zusammenpressen" konnten, beim nächsten mal werde ich mich rasieren.

Die Verbindungsnaht zwischen den Teilen der Gipsform ist relativ groß geworden, da die Teile nach dem Herausholen meiner Büste sehr viel mit Ton ausgleichen mussten. Ich hoffe, ich kann das mit der Bemalung und Haaren etwas kaschieren.

An einigen Stellen hängen noch kleine Gipsrückstände die ich trotz putzen nicht entfernt bekomme. Außerdem hat die Maske teilweise einen leichten Grau- oder Weißschleier, den ich ebenfalls nicht weggewaschen kriege. Meiner Meinung nach liegt das an den schlechten, alten Pigmenten der Acrylfarbe, mit der ich das Latex gefärbt habe.

Die Maske besteht aus mindestens 15 Schichten. Mein Latex war viel zu dünn und wir konnten Schicht um Schicht gießen, ohne dass sich ein nennenswerter Fortschritt bemerkbar machte. Irgendwann haben wir dann angefangen dickeres Latex zu benutzen um endlich zu einem Ende zu kommen. Ich bin im Großen und Ganzen jedoch wirklich zufrieden und stolz, die Details sind wunderbar übernommen worden.

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Re: Hannes' Maske

Beitrag von Morgthar » Sa 4. Mär 2017, 14:24

Hi Hannes,

also ich finde die Maske schon echt gut. Das macht echt Mut, wenn das der erste Versuch war.

Wie gut sie passt, sieht man auf den Bildern ihmho nicht. Lediglich der Übergang der beiden Formen ist arg auffällig, aber sonst kommt es echt gut raus. Und ich denke auch, dass der Grauschleier nach dem Bemalen ja auch "hinfällig" ist.

Wegen deinem Bart: Wenn der beim Abgipsen und beim Anziehen der Maske eine ansatzweise ähnliche "Form" und Fülle hat, sollte das doch jetzt exakt gut passen. Es wäre eine Schande den Bart für das Abgipsen der Maske zu rasieren. :o

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Re: Hannes' Maske

Beitrag von Urok » Sa 4. Mär 2017, 14:49

Hi. Ich finde die Maske echt gut. Wenn ich die Schnittstellen mit Ton oder Knete ausgebessert habe hatte ich auch immer dieser großen übergänge. Seitdem ich das mit Moltufil Rissfüller oder Gips ausbessere sieht's echt besser aus. Ich verbinde meine Formteile immer von außen mit Gipsbinden. Das eingieß loch ist groß genug um die Maske da später rauszufriemeln. Die Erfahrung das das Latex grau wird mache ich auch. Meines Erachtens liegt das aber nicht an den pigmenten sondern am Gipsstaub aus der Form. Denn das Latex was zb daneben tropft oder in der Auffangschale landet ist und trocknet wird nicht so grau.

Ich grundiere meine Rohlinge immer mit schwarzer Textilfarbe bevor ich weiter bemale.

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Re: Hannes' Maske

Beitrag von Hannes » Mo 14. Aug 2017, 20:59

In den letzten Wochen konnte ich wieder an der Maske arbeiten :blüm: :
Um sie mehr an meinen Kopf anzupassen -vor allem musste sie an Wangen und Kinn enger werden-, habe ich an den Seiten keilförmige Stücke herausgeschnitten. Die Kanten habe ich umnäht und die Maske dann wieder zusammengenäht. Dabei ist jetzt eine ziemlich wulstige und krumme Naht entstanden, die so unübersehbar ist. Dafür passt sie mittlerweile viel besser als vorher und es schlackert nicht mehr so. Ich muss aber noch die Augen exakt zuschneiden.
20170810_092130 12.jpg
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Ich hatte vor, die Nähte (befindet sich ja logischerweise auf beiden Seiten) dick mit Latex einzustreichen und so als Narbengewebe in die Maske einzuarbeiten. Funktioniert ja theoretisch genauso, wie andere Applikationen anzubringen, oder? Denkt ihr, das könnte was werden?

Außerdem habe ich vor ein paar Tagen den ersten Bemalversuch gemacht, um einen annehmbaren Grundton der Maske hinzubekommen, mit dem ich weiter arbeiten kann. Eigentlich sollte sie schwarz/grau mit Rotstich werden, man kann sehen, dass es doch eher teilweise ein lila/pink geworden ist. Ich habe nur mit stark verdünnter Acrylfarbe gearbeitet, vermutlich liegt es daran. Ich werde es noch einmal mit neuen, qualitativ besseren Farben, in Verbindung mit etwas Latexmilch versuchen. Vielleicht bekomme ich dann einen exakteren Farbton hin.
Hier jetzt noch Bilder von vorne und im Profil:
IMG_96071.jpg
Zuletzt geändert von Hannes am Mo 14. Aug 2017, 21:04, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hannes' Maske

Beitrag von Hannes » Mo 14. Aug 2017, 21:02

IMG_96321.jpg
Meiner Meinung nach sieht man hier die Farbgebung und Haut-/Maskenstruktur am Besten. Ich hoffe, ihr könnt euch ein einigermaßen gutes Bild machen:
IMG_96411.jpg

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Re: Hannes' Maske

Beitrag von Urok » Mo 14. Aug 2017, 21:45

Die dicken Nähte wirken etwas befremdlich. Wahrscheinlich würde ich Haare drauf latexen.

Stark verdünnte Acrylfarbe? Acrylfarbe hält niemals ohne Latex. Du musst schon mit gefärbter Latexmilch (mit Acrylfarbe färben) oder mit Textilfarbe bemalen. Nur Acrylfarbe bröckelt ab.

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