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Bughûuls Hackfresse

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Barghul
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Re: Bughûuls Hackfresse

Beitrag von Barghul » Mo 27. Jun 2016, 11:51

Doppelpost ... sorry.
Zuletzt geändert von Barghul am Mo 27. Jun 2016, 11:53, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Bughûuls Hackfresse

Beitrag von Barghul » Mo 27. Jun 2016, 11:51

Bughûul hat geschrieben:@ Barghul: mit Ton komme ich der Zeit wegen nicht zurecht, da ich immer nur mal en Stündchen hier und da am WE machen kann. Und da mein Gipskopp nicht hohl ist kann ich kein Handtuch reinstecken. Find das Plastillin eigentlich recht angenehm. Ich hoffe einfach das ich durch Bemalung en bisserl was rausreißen kann und wird das Negativ noch etwas bearbeiten.


Mir geht / gings da ähnlich wie Dir - hab wenn dann nur Abends mal ein Stündchen oder halt am Wochenende, wenn man sich Zeit freischaufeln kann. Mein Gipskopf war zwar hol, ich hab aber trotzdem nur 2 feuchte Geschirrtücher ÜBER den Ton gepackt und danach eine Tüte (gelber Sack) möglichst fest gezurrt (was gut ging, da die Folie bei unseren gelben Säcken hauchdünn ist). So konnte ich an meinem Tonmodell gut über 4-6 Wochen modellieren - immer dann wenn ich mal Zeit hatte. Den Tipp hatte ich von Mortha bekommen, der das ähnlich gehandhabt hat. Tatsächlich war dann auch der Gipskopf nach dem Form abnehmen auch zwischenzeitlich gut fecht gewesen.

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Re: Bughûuls Hackfresse

Beitrag von Bughûul » Mo 27. Jun 2016, 12:00

Ah ok.

Dann versuche ich es das nächste mal mit Ton. Wird dann mein Projekt für 2017 ;)

Danke nochmal!!!

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Re: Bughûuls Hackfresse

Beitrag von Draghum » Mo 27. Jun 2016, 12:07

Ich begrüße es sehr, dass du dir die Worte (scheinbar) zu Herzen nimmst und auch selbst sagst, dass es eine Übungsarbeit ist.

Wenn es dir spaß macht wirst du wahrscheinlich ohnehin bald nachsetzen und den nächsten Versuch wagen.
Dann musst du allerdings tatsächlich mal all dein Bildhauerisches Talent mit Geduld und Langmut zu Tage fördern. Denn: Du musst dir dann überlegen, wie was logisch geht vom Gesicht her. Bemalung reists nicht raus und ist schwerer als Poren und Falten zu modellieren.

Was es zu berücksichtigen gibt: Falten: Deine sind kreuz und quer verteilt: Das ist unlogisch denn: wie sollen die Falten entstanden sein? Fraglich. Für eine Hautstruktur: Geh mal mit ner Orange über den Ton. Bringt schon einiges.

So: Was fehlt noch. Nasoloabialfalten. Kein Wesen mit einer Humanoiden Gesichtsstruktur kommt ohne aus. Das hänt mit Muskelgruppen zusammen, die alles bewegen. Lippen sind bei dir auch keine ausgearbeitet (vielleicht im Ansatz, aber wirklich sehen tut man es nicht). Das sollte auf der Checkliste deiner nächsten Maske stehen:

Die Hörner sehen tatsächlich aufgesetzt auf. Das kann so nicht gewachsen sein. Also auch hier: Logik beachten. Hörner sind keine Dropse, die wie Pilze aufploppen sondern eine sich durch die Haut bewegende Verknöcherung. Also sollte da noch etwas Haut drüber. Die Adern sehen aus, als würden sie dir nicht unter sondern über die Haut wachsen. Wenn du mal deine Hände beachtest siehst du, wie es aussehen sollte (vorausgesetzt du hast auf dem Handrücken Adern, die sich durchdrücken.

Ne gute Methode, um die Logik von Falten und Hautstruktur einschätzen zu können, ist sich selbst beim Fratzenschneiden im Spiegel zu beobachten. Es lässt sich dabei auch erkennen, welche Muskeln wie verwendet werden. Wenn du das bei deiner nächsten Maske überträgst, wird die um ein tausendfaches besser werden, das kann man garantieren.

Man sieht, dass bei dir Hopfen und Malz nicht verloren sind. Bildnerische Qualität ist ja da - du hast halt nur keinen Schimmer, was Anatomie angeht (nicht böse gemeint)

Ich will hier auch nicht die Peitsche schwingen und alles madig machen - es soll dir nur Anreize für die nächste Maske geben. Ich selbst würde auch keine Maske in Profiqualität fertig bekommen, weil mir da die Erfahrung fehlt. Aber mit der Zeit wird das schon. Ich wette, dass deine nächste Maske um längen besser wird!

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Re: Bughûuls Hackfresse

Beitrag von Ashka » Mo 27. Jun 2016, 12:55

Bughûul hat geschrieben:Ich hab ja durchaus bei Julien und Co rein geschaut, aber das ist halt echt Profiniveau. Da bastel ich mir lieber nen Kartoffelkopf bevor ich 600 Euro ausgebe :P

Es sagt ja auch niemand hier, dass du dir so eine Maske für 600 Euro kaufen sollst. Es geht lediglich darum zu sehen, wie so eine Orkfratze aussieht - um sie dann besser nachbilden zu können. Draghum hat da in seinem letzten Beitrag schon einige sehr gute Tipps zusammengefasst.

Ich hab an meinem Tonmodell knapp 5 Monate gearbeitet ohne dass es ausgetrocknet wäre. Wenn man nasse Geschirrtücher über den Kopf packt und ihn anschließend in eine Plastiktüte steckt, funktioniert das ohne Probleme. Ein bisschen Schimmel ist okay :P

Liebe Grüße
Ashka / Lena

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Re: Bughûuls Hackfresse

Beitrag von Bughûul » Mo 27. Jun 2016, 14:17

Hi,

danke euch für die vielen Tips!

Nächstes mal werde ich das alles beherzigen!

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